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Nächster Notfall: Jessie

Leider haben wir schon wieder ein Sorgenkind aus Rumänien bekommen.
Mit den nächsten Welpen, die bei uns ankamen, traf auch Jessie bei uns ein, die nach ein paar Tagen anfing, sehr zu humpeln, und ihr linkes Hinterbeinchen  total zu schonen. Nachdem es einfach nicht besser wurde, sind wir mit ihr zu unserem Tierarzt gegangen - Herrn Grande in Engen - und der stellte dann leider eine schwere Patella-Luxation fest ( also die Kniescheibe springt heraus...) Leider konnte man das jetzt nur noch operativ angehen, auf dem Röntgenbild war klar zu sehen, daß ein Knochenvorsprung, an dem der große Oberschenkel-.Muskel ( Quadriceps) befestigt ist, abgerissen war - ein Bruch war hier vorausgegangen - bereits in Rumänien, als Jessie noch sehr klein war - und jetzt saß alles ganz falsch, und die Kniescheibe sprang immer wieder heraus. So mußten wir die kleine Maus operieren lassen, und da das eine sehr schwierige und komplizierte Op war, mit 2 Drähten und 2 Zuggurtungen jetzt im Beinchen, kostete das jetzt auch nochmal insgesamt 700 Euro....Ein tiefes Loch in unserer Vereinskasse.....
Jessie läuft mittlerweile jetzt besser, und das Beinchen ist verheilt.

Update Pepper

Pepper hat noch im alten Jahr, sozusagen als "Weihnachtsgeschenk", seinen Rolli bekommen.
Wir waren mit ihm vorher noch in Ravensburg, in der Kleintierklinik am Hochberg, und sowohl die Orthopädin als auch der Neurologe waren total entsetzt über die Fehlstellung der Vorderbeine und die Lähmung, und beide meinten, daß es im jetzigen Stadium unmöglich sei, da noch etwas Sinnvolles zu machen. Sie schenkten uns die Untersuchungskosten, und meinten, wir sollten sofort nach einer ordentlichen Rollstuhl - Versorgung suchen.

Wir haben uns wieder an die Tierorthopädie Pfaff gewandt, die uns schon für unsere "Rolli-Mäuse" Fetita und Anca so tolle Rollis gebaut haben. Wir wußten, daß sie auch eine Lösung für Pepper finden würden.
Wir haben Pepper ausgemessen, haben ihn fotografiert und alles aufgeschrieben, was wir wußten über ihn. Dann sind wir Anfang Dezember nach Frankenthal gefahren, und da stand dann schon ein Rolli bereit für Pepper, und das gesamte Team war da, um den Rollstuhl exakt an ihn anzupassen, um ihn zum Laufen zu bringen.
Natürlich hatte Herr Mayer schon wieder Wunder gewirkt, aber es mußte doch noch ganz viel umgetauscht werden: Räder gewechselt, Aufhängungen verändert - Pepper war eine echte Herausforderung, und alle sagten, daß sie so etwas noch nie gesehen hätten.....
Herr Pfaff und Herr Mayer und Madalina beim 1. Probelauf nachdem alles umgeändert worden war:

Jetzt rast Pepper jeden Tag mit Madalina total glücklich unsere kleine Strasse entlang, und es klappt mittlerweile auch gut mit "Richtung halten".
Wir haben all das nur mit Ihrer aller Hilfe geschafft! So viele Leute haben gespendet, so daß wir die enorme Summe von knapp 900 Euro stemmen konnten. So viel hat diese Rolli-Sonder-Anfertigung letztendlich gekostet.
Wir danken Ihnen Allen von ganzem Herzen! Pepper strahlt von einem Ohr zum anderen!

Pepper braucht dringend Hilfe

Unsere ehemalige Helferin Madalina Nicolae aus Craiova/ Rumänien kam mit dem behinderten Hund Pepper jetzt zu uns auf die Arche, damit dem armen Kerl endlich geholfen werden kann.
Viele erinnern sich sicher noch an unsere "Flower-Power-Babys" die wir im Februar auf die Arche bekommen haben. Es waren 5 kleine Mädchen. Ihr Brüderchen Pepper mußte in Rumänien bleiben, weil er an einer schweren Botulinum-Infektion erkrankt war, und teilweise gelähmt war dadurch. Man wollte abwarten bis Pepper sich wieder vollständig erholt hat, um ihn auch dann zu uns zu schicken. Die Hinterbeine konnten bald wieder normal bewegt werden - Madalina bewegte ihn täglich durch und machte Gymnastik mit ihm - brachte ihn auch so oft es ging in die Badewanne damit er dort schwimmen konnte - auch das Köpfchen konnte er wieder normal halten und auch bewegen , aber die Vorderpfoten blieben einfach gelähmt, und zeigten auch bald eine spastische Komponente.
Jetzt ist Pepper bereits 1 Jahr alt, und ist noch nie in seinem Leben wirklich gelaufen. Er versucht sich mit den Hinterbeinen vorwärts zu stoßen, und seine überkreuzten Vorderbeine sind ihm natürlich total im Weg. Er ist oft total verzweifelt.

Die Leute in Rumänien haben versucht ihm ein Gestell zu basteln, damit er sich wenigstens ein bißchen hinstellen kann, aber das ist natürlich keine Lösung auf Dauer. Pepper braucht einen Rollstuhl.
Wir werden jetzt erst mal in der Tierklinik in Ravensburg nachsehen lassen, was man mit den Vorderbeinen von Pepper noch machen kann. Wir haben einen Termin am Donnerstag, 12.November bekommen. Wenn wir wissen wie die Fehlstellung evtl. korrigiert werden kann, können wir die Planung des Rollstuhls in Angriff nehmen.
Wir wollen wieder in die Tierorthopädie Pfaff gehen, wo wir schon die Rollstühlchen für Anca und Fetita haben anfertigen lassen - und die sind absolut toll geworden und wurden hervorragend an die Hunde angepasst.
Pepper ist jetzt allerdings ein großer Hund, und ein Rollstuhl "für vorne" ist viel aufwendiger als ein Rollstuhl für hinten... wir haben einen Kostenvoranschalg von 850 Euro.... oh jemineh... und dazu noch die Kosten für die Spezialisten in Ravensburg....
Das schaffen wir nicht ohne Hilfe!
Wir bitten Sie von ganzem Herzen, uns etwas für die Versorgung von Pepper zu spenden. Gerne können wir auch eine Spenden-Bescheinigung ausstellen. Damit Pepper endlich jetzt laufen lernen darf. So sieht sein Steh-Gestell aus, das ihm in Rumänien gebaut wurde:

Spenden bitten auf das Konto der Arche Himmelblau
Stichwort: für Pepper

Sparkasse Engen-Gottmadingen
BIC: SOLADES1ENG
IBAN:DE05 6925 1445 0005 6194 08

Wir stellen gerne eine Spendenbescheinigung aus.

 

Unsere neue Arche-Assistentin für 1 Jahr


Deborah Mogel ist eine Helferin aus dem Bundes-Freiwilligen-Dienst, und wird die Arche für 1 ganzes Jahr begleiten. Deborah hat in diesem Jahr das Abitur gemacht, und möchte sich nun ein Jahr lang sozial engagieren, und sich dann ihrer Berufs-Ausbildung zuwenden.
Geplant ist eine Ausbildung bei der Polizei, um dann dort zur Hundestaffel zu gehen.


Deborah kam Ende Juli auch schon einen Nachmittag auf die Arche um Kathi und Joana kennen zu lernen, die ja ab Mitte Juni die Arche vertretungsweise betreut haben bis nun die „Neue“ kommt, und wir haben alle zusammen ein Abschieds – und  Willkommens-Fest gefeiert.

An dieser Stelle auch noch mal ein ganz herzliches Dankeschön an Kathi und Joana, die wirklich ALLES gegeben haben, um die Hunde zu versorgen, und sich blitzschnell hier eingearbeitet haben. Beide Mädchen wollen auf der Arche auch weiterhin mithelfen, wir sind sehr froh darüber!

Notfall – Transport angekommen! Hunde aus der Tötung gerettet

Im Moment wird in dem Public Shelter Breasta/ Craiova wieder alles getötet was 14 Tage lang dort eingesessen hat. Viele Hunde sind wohlbekannt bei unseren Tierschützern, sie haben sie jahrelang auf der Strasse versorgt, sie gefüttert, sie zum Tierarzt gebracht wenn sie krank waren, sie alle sind kastriert worden…. Diese Hunde waren alle keinerlei Gefahr für irgend jemanden. Aber es gibt Geld für jeden eingefangenen Hund, und so werden sogar Welpen in die Tötung gebracht.
Jetzt kam ein Hilferuf zu uns auf die Arche – zwei Freundinnen, von denen wir regelmäßig Hunde übernehmen, fanden ihre Schützlinge, nach denen sie verzweifelt gesucht hatten, in Breasta auf der „ DEATH-ROW“ wieder, sie sollten am nächsten Tag umgebracht werden. Dazu wird ein Nervengift verwendet – T61 – die Hunde ersticken bei vollem Bewußtsein, der Todeskampf dauert mindestens 5 Minuten. In Deutschland ist dieses Gift verboten!
Obwohl die Arche eigentlich komplett voll war, haben wir zugesagt 4 dieser armen Hunde zu übernehmen, und unsere Freunde vor Ort haben ebenfalls gezaubert, um bei sich Zuhause Platz zu schaffen, damit die Hunde zur Ausreise fertig gemacht werden können mit Chip, Pass und Impfungen.

Unsere neuen Helferinnen auf der Arche für die nächsten 6 Wochen

Nachdem unsere letzte Helferin ganz plötzlich das Handtuch geworfen hat, und die Hunde völlig alleine gelassen waren auf der Arche, haben wir einen Notruf gestartet und ganz schnell Hilfe bekommen. Eine befreundete Lehrerin hat in ihrer Abitur-Klasse herum gefragt, und eine Abiturientin, die Veterinär-Medizin studieren möchte, hat spontan zugesagt, auf der Arche ein Praktikum zu machen, bis unsere Helferin aus dem Bundes-Freiwilligen-Dienst hier anfängt am 1. August! Wir sind total froh und glücklich ab sofort

KATHARINA
bei uns auf der Arche zu haben. Die Hunde waren total begeistert von ihrer neuen Pflegerin und auch Katharina war von der Arche begeistert.
Ab 1. Juli wird Katharina noch unterstützt von

JOANA
die bereits ganz oft auf der Arche mitgeholfen hat, und nun , nach ihrem Schulabschluß, auch ein Praktikum auf der Arche machen möchte. Auch Joana wird bis zum 1. August mithelfen auf der Arche.

Update Handicap-Hündin Anca


So – nun ist es geschafft – auch die kleine Anca hat ihren Rolli bei der Tierorthopädie Pfaff bekommen, und saust jetzt munter durch die Gegend. Am Freitag, 12. Juni, sind wir wieder hochgesaust nach Frankenthal und haben den winzig kleinen Rolli abgeholt und an Anca anpassen lassen. Das gesamte Team war total begeistert von der kleinen Maus und Herr Pfaff hat sogar einen kleinen Film gedreht, den er vielleicht demnächst bei seinem nächsten Fernseh-Auftritt vorführen wird. Anca kommt supergut klar mit dem Rolli und flitzt durch die Gegend  als wenn sie noch nie etwas anderes gemacht hätte.
All das war nur möglich durch Ihre nochmalige großzügige Unterstützung! Der Rolli hat jetzt noch einmal 400 Euro gekostet- alleine hätten wir das NIEMALS geschafft!

Nochmal ein ganz herzliches Dankeschön an alle Spender:

Kiy Kerstin 10 Euro
Familie Rudolf 15 Euro
Daniela Heine 100 Euro
Corina Rues-Benz Dauerauftrag mit 15 Euro.
I.Sedlitzki-Riede 150 Euro
Simone Latt 10 Euro
Janine Rothweiler 15 Euro
Prosten Barbara 25 Euro
Frau Andriis 20 Euro
C.Rues-Benz 15 Euro
M. Anghel 20 Euro
Kaiser Christina 20 Euro
Gerhard Weißhaar 50 Euro
Tierorthopädie Pfaff: Nachlass 30 Euro

Spenden insgesamt für Fetita: 445 Euro 

Was jetzt MEHR eingegangen ist an Spenden für Anca´s Rolli haben wir noch mit dem Rolli von Fetita verrechnet, der nicht vollkommen abgedeckt gewesen ist!


Hier unsere beiden Rolli-Mäuse „on Tour“!

Und hier sind die beiden Rollis, die zusammen fast 1000 Euro wert sind!

Update Handicap-Hündin Fetita


Vielen Dank für die viele Hilfe und finanzielle Unterstützung, die wir bekommen haben, um einen Rolli für Fetita anfertigen zu lassen. Bei der Tierorthopädie Pfaff in Frankenthal haben wir einen tollen Rolli bekommen und waren dann selbst zur Auslieferung mit Fetita vor Ort, damit der Rolli ganz genau angepasst werden konnte. Zum Schluß war praktisch jede Schraube verstellt worden, die Höhen wurden total verändert und viele kleine Laschen wurden zusätzlich angebracht, bis Fetita endlich ihren Rolli akzeptierte und anfing damit durch die Werkstatt zu sausen. Ganz herzlichen Dank für die unendliche Geduld. Außerdem schenkte uns Herr Pfaff einen Preisnachlass von 50 Euro auf den Rolli, weil es ein Tierschutzhund war, der ihn brauchte, so dass wir jetzt nur 450 Euro zusammensparen mussten.

In der Woche vor den Pfingstferien hatten wir noch die Schul-Praktikantinnen Eila und Nina hier bei uns auf der Arche, die ganz viel mit Fetita laufen übten, bis sie dann auch hier auf der Strasse freudestrahlend herum sauste und mit den Mädchen und den anderen Hunden Fangen spielte. So toll.



Nochmal ein ganz herzliches Dankeschön an alle Spender:

Kiy Kerstin 10 Euro

Bau Ingrid 100 Euro

Familie Rudolf 15 Euro

Daniela Heine 150 Euro

Katja Hartwig 100 Euro

Corina Rues-Benz Dauerauftrag mit 15 Euro.

Tierorthopädie Pfaff: Nachlass 50 Euro

Spenden insgesamt für Fetita: 375 Euro 

SOOOOO – und nun müssen wir noch etwas beichten:

Wir haben am Pfingst-Sonntag den nächsten Querschnitt-Hund bekommen!

Am Pfingst-Sonntag ist die kleine Anca zu uns auf die Arche gekommen. Ebenfalls ein absoluter Notfall, der sofort aus Rumänien heraus musste, sobald sie mit den Impfungen ausreisefertig war… Die kleine Anca wurde schwer verletzt auf der Strasse in Craiova von einer angehenden Ärztin gefunden, sie war von einem Auto angefahren worden und die Wirbelsäule war gebrochen. Da wir ja nun bereits die kleine Fetita hatten, haben wir versprochen jetzt auch noch Anca dazu zu nehmen, so dass diese beiden Handicap-Hunde sich gegenseitig haben. Anca hat auch schon ganz viel von Fetita abgeguckt und „rast“ ihr nun wie der geölte Blitz mit ihren Vorderpfoten hinterher!

Wir haben bereits den Rolli für Anca bestellt! In ca 10 Tagen wird er fertig sein! Bitte helft uns noch einmal – Bitte Bitte!

Hier ist die kleine Anca:

Rettungsfahrt vom 17.4.- 21.4. 2015 nach Craiova

Leider sah sich mein Beifahrer nicht in der Lage einen Fahrtenbericht zu schreiben, so fasse ich diesmal selbst die wichtigsten Punkte der Fahrt zusammen


Unsere Fahrt stand dieses Mal von Anfang an unter keinem guten Stern, denn eigentlich wollten wir bereits an Ostern über die Feiertage nach Craiova fahren, aber ein Getriebeschaden legte alle Pläne erst mal auf Eis. Die Reparatur war ungeheuer aufwändig und teuer, aber endlich hatten wir unser Fahrzeug wieder – einsatzbereit. Mit wieder bis zum Dach vollgepacktem Auto starteten wir am Freitag, 17.4. Richtung Rumänien.
Wir hatten dieses Mal mit ganz vielen Staus zu kämpfen- Freitag war definitiv kein guter Tag um mit der Fahrt zu starten…. Dann erlebten wir in Ungarn dann die nächste bitterböse Überraschung als bei zunehmender Dunkelheit klar wurde, dass beide Abblendlichter ausgefallen waren, und das auch noch bei strömendem Regen und schlechter Sicht. Mehr als 300km mit Standlicht bis zu unserer Pension an der Grenze zu Rumänien kostete uns wirklich fast den letzten  Nerv, aber wir schafften es doch noch heil anzukommen.


Am nächsten tag sahen wir unglaublich viele ausgesetzte Hunde, fütterten sie auf den Parkplätzen, zum Beispiel auch diese hochschwangere liebe Hündin, die wir aber nicht einfangen konnten um sie im Auto mit zu unseren Freunden zu nehmen – sobald wir sie mit der Leine fangen wollten wich sie zurück, und die Gefahr dass sie auf die Strasse rennt vor lauter Panik und unter ein Auto kommt war viel zu groß.. so ließen wir sie auf dem Parkplatz schweren Herzens zurück. Bald darauf sahen wir auf einem anderen Parkplatz ein ganzes Rudel von Hunden- alte und junge, eine ebenfalls hochträchtige Hündin, einen verletzten Junghund und eine alte Hündin die so darum bettelte mitgenommen zu werden, sich dann sogar in aller Ruhe ein Halsband anlegen ließ und ganz selbstverständlich mit ins Auto stieg. Sie haben wir dann mitgenommen nach Craiova, sie blieb noch 2 Tage bei uns, bis wir sie dann an eine Freundin übergaben, die sie jetzt impfen, chippen und kastrieren lässt um sie zur Ausreise fertig zu machen. Wir haben die kleine Maus „Dodu“ genannt.


Am nächsten Tag ging es dann in die Tötung nach Breasta, die sich erstaunlich leer präsentierte. Da seit Ostern wieder offiziell getötet werden durfte, haben alle Tierschützer vor Ort aus der Tötung Hunde geborgen soviel irgend möglich war, und so waren wirklich viele Zwinger leer oder nur ganz wenig belegt. Wir haben für diesen Tag dann das Futter für die Hunde in Breasta gekauft, die dort nur von den Tierschützern gefüttert werden und ansonsten kein Futter erhalten!


Wir haben dann dort auch noch 2 kleine Hunde für uns reservieren lassen, die jetzt dann in 10 Tagen von unseren Freunden ebenfalls dort abgeholt werden dürfen (nach der Quarantäne-Zeit))und in Sicherheit gebracht, und auch zur Ausreise vorbereitet werden.

Wir haben die beiden Kleinen Susi und Strolch genannt.


Unsere ganzen Hilfsgüter wurden an die Freunde in Craiova verteilt – an Madalina und Simona ging ganz viel Futter, an Simona vor allem das Welpenfutter und die Welpenmilch, wir hatten ja die vielen Körbchen mit Kissen und Decken, die auch an alle Pflegestellen verteilt wurden, ebenfalls die vielen Näpfe, die von allen gebraucht wurden, eine Drahtbox ging an Anca, viele Transportboxen gingen an Dodu, die z.Zt, so viele Hunde aus der Tötung holt und dringendst Boxen benötigte. Alle Freunde besprachen sich und legten selbst fest, wer welche Dinge am nötigsten in welcher Menge braucht, und sie verteilten alles selbst und in aller Ruhe ganz gewissenhaft und rücksichtsvoll. Leider haben wir vergessen vom Ausladen Bilder zu machen weil wir so beschäftigt waren alle Sachen aus dem Auto zu holen…. Tut uns leid…

Am nächsten Tag haben wir dann schon die ganzen Hunde übernommen und unseren Transport gepackt für die Reise nach Deutschland. Es wurde uns klar, dass wir wirklich einen Tag zu wenig Zeit hatten, um wirklich alles zu sehen, unsere Pflegestellen auf dem Land zu besuchen und auch noch bei der Auffangstation Speranta pentru Animale vorbei zu schauen, das wäre gerade auch für meinen Beifahrer wichtig gewesen um sich selbst einen wirklichen Eindruck zu verschaffen von der Situation vor Ort. Das nächste Mal werden wir wieder anders planen und wirklich genügend Zeit in Craiova verbringen.

Von Simona haben wir eine ganze „Familie“ mit heraus genommen- eine  Mama mit 8 „Welpen“ die bereits jetzt alle selbst schon groß sind… Simona hatte sie winzig klein von der Strasse aufgesammelt – dann noch von Madalina 4 kleine Hunde, darunter eine gelähmte Hündin, die jetzt eine Rollstuhl-Versorgung braucht… siehe nächsten Artikel… insgesamt haben 15 Hunde Rumänien mit uns verlassen um die Reise in ein besseres Leben anzutreten.

Wir danken hier nochmals von ganzem Herzen allen Sponsoren und Gönnern und Helfern, ohne die diese Rettungsfahrten überhaupt nicht möglich wären.

Unsere Handicap-Hündin Fetita braucht dringend Hilfe!


Auf unserer Rettungsfahrt haben wir die gelähmte Hündin Fetita mit zu uns auf die Arche gebracht. Sie wurde wahrscheinlich von einem Auto angefahren und einfach liegen gelassen auf der Strasse. Sie robbte zu einem Haus, und wurde dort auch von einer netten Frau versorgt, die sie aber nicht mit ins Haus nehmen konnte. So verletzte sie ihre gelähmten Pfoten immer mehr, bis nur noch blutige Stümpfe übrig waren.


 
Die Frau bat um Hilfe, und unsere ehemalige Helferin Madalina nahm sie bei sich zuhause auf und pflegte sie gesund.


Jetzt braucht Fetita einen kleinen Rollwagen, damit sie endlich wieder selbst laufen kann. Sie ist total süß und versucht alles um voran zu kommen, sie rast im „Handstand“ auf mich zu wenn ich zu ihr ins Zimmer komme und möchte in den Arm genommen werden. Sie ist so liebevoll und anhänglich und auch relativ stubenrein wenn man sie zu entsprechenden Zeiten auf die Wiese setzt. Sie bräuchte dringend eine liebe Familie in der sie geborgen ist.

Bis wir diese Familie gefunden haben, wären wir überglücklich, wenn sich ein Pate finden würde, der uns monatlich finanziell unterstützt, um Fetiata hier auf der Arche versorgen zu können.

Und wir suchen ganz dringend Sponsoren, die uns helfen, den Rolli für Fetita zu finanzieren.

Wir haben bereits mit einem Spezialisten Kontakt aufgenommen: der Tierorthopädie Pfaff in Frankenthal, wir haben Fetita bereits vermessen und alle Daten weg geschickt, und es wird jetzt damit begonnen einen Rolli für Fetita passgenau herzustellen. 

Der Rolli in Fetitas Größe kostet 499 Euro. Und das Anpassen an Fetita -  wenn wir ihn dann abholen können – kostet noch mal 25 Euro.

Bitte helfen Sie uns, den Rolli für Fetita  zu kaufen. Alleine schaffen wir das nicht.

Spenden bitte auf das –Konto Arche Himmelblau
Stichwort: Rolli für Fetita
Sparkasse Engen-Gottmadingen
BIC: SOLADES1ENG
IBAN:DE05 6925 1445 0005 6194 08

Wir stellen gerne eine Spendenbescheinigung aus.

Unsere nächste Rettungsfahrt steht direkt bevor!

Unsere nächste Rettungsfahrt ist mehr als überfällig – unsere Freunde in Rumänien warten dringendst darauf dass wir die reservierten Hunde abholen, denn es werden täglich neue junge Hunde auf den Strassen und Parkplätzen ( Müllplätzen) gefunden, die alleine kaum eine Überlebens-Chance haben, und unsere Freunde brauchen einfach JEDEN VERFÜGBAREN PLATZ!!!!! Um die Hunde einsammeln und retten zu können.
Viele Spenden sind schon bei uns eingetroffen – tausend Dank an alle Spender und Sponsoren.
Wir würden uns jetzt noch über Geldspenden freuen, die es uns ermöglichen in Craiova selbst noch Futter einzukaufen – wir werden am Samstag, 18. April in die Tötungsstation Breasta / bei Craiova gehen und dort an diesem Tag dann die Fütterung der 700 Hunde übernehmen.
Außerdem wollen wir der Rettungs-Station Speranta Pentru Animale noch einen Riesen-Einkauf an Hundefutter ermöglichen. Das können wir mit unserem doch relativ kleinen Auto nicht schaffen. Unsere Futterspenden die wir mitnehmen gehen an die Welpen-Station Simona Cirnu und an unsere ehemalige Helferin Madalina Nicolae, die ganz viele Handicap-Hunde hat im Moment. Von Madalina nehmen wir auch 2 gelähmte Hunde mit heraus bei dieser Rettungsfahrt – beide müssen mit einem Rollstuhl versorgt werden und intensive Physiotherapie bekommen.

Spenden bitte auf das –Konto Arche Himmelblau
Stichwort: Rettungsfahrt Arche
Sparkasse Engen-Gottmadingen
BIC: SOLADES1ENG
IBAN:DE05 6925 1445 0005 6194 08

Wir stellen gerne eine Spendenbescheinigung aus.

 

Brand im HAR-Shelter in Bukarest

BRAND-TRAGÖDIE IN DER "ISLAND OF HOPE" ...

23. Januar 2015

... es ist etwas Furchtbares passiert :-( :-( :-(

durch einen Kabelbrand brach in der Krankenstation ein Schwelbrand aus
30 Hunde verloren ihr Leben - sie starben an einer Rauchgasvergiftung ....
einige kämpfen noch um ihr Leben ...
Es ist so unfassbar - so grenzenlose traurig ... es ist unmöglich, es in Worte zu fassen ....

Dixie,Camel
Flavias Welpen
Lasiter, Liberty und Losita
die Welpen
Caprice,Labutza,Jade
Stefana,Ursu
die Welpen
Capone,Camille,Canyon,Camelot,Cole,Cassie
Ledda,Lao ma,Latisha,Lafitte,Laussane,Lumpi
Hope ( von Hope fehlt das Foto - sie war in Pflege bei uns )
Baika,Baerle
Zazou ( von der Arche Himmelblau/Craiova )
Scarabel,Bozooka,Steffi,Nana

In dem Gebäude schliefen und überlebten - sind aber auch noch nicht " über den Berg" .
Baccara, Baku, Basil, Bruno ( Gast-Hund ), Scabby, Anette, Ozana, Bostan und Nolte

Das war unsere kleine Zazou die wir vom Strassenrand gerettet hatten- sie sollte zu Malena Schädler ziehen, sobald sie ausreisefertig ist – sie hat es nicht geschafft!

Neues Vorstandsteam auf der Arche Himmelblau

Neue Vorstände helfen nun mit bei der Leitung der Arche Himmelblau.
Frau Malena Schädler, die bei der letzten Rettungsfahrt in Rumänien mit dabei war und die Zustände vor Ort genau kennengelernt hat, sowie viele Freunde die bei der Tierrettung in Craiova mithelfen, auch die Tötung Breasta besucht hat und selbst viele Hunde gerettet hat auf dieser Fahrt, hat sich bereit erklärt, als Vorstand zur Verfügung zu stehen, weiter mitzuhelfen bei Rettungsfahrten, und auch die Hunde auf der Arche weiter mit zu betreuen.
Sie hilft im Moment ganz viel als Volontärin auf der Arche mit.


Herr Pfarrer Lorenz aus Schwandorf war in den letzten Monaten ganz viel auf der Arche um mitzuhelfen, mit den Hunden zu laufen, und auch neue gute Bilder von den Hunden für die Homepage zu machen, sowie gute Charakterbeschreibungen zu liefern für die zu vermittelnden Hunde. Er hat selbst zwei schwierige Rottweiler aus der Tötung in Frankreich gerettet und gezähmt und auch einen Hund von der Arche adoptiert.
Herr Lorenz erklärte sich bereit, als Vorstand auf der Arche mitzuwirken und auch viele administrative Aufgaben zu übernehmen.


Frau Barbara Eck erklärte sich bereit, die frei gewordene Position der Kassenwartin zu übernehmen, da sie sehr viel Erfahrung in der Buchhaltung hat.

Neue Helferinnen auf der Arche 

Frau Malena Schädler hilft ab Februar 2015 auf der Arche als Volontärin mit, um sich auf die Eröffnung einer eigenen Hundepension im Herbst diesen Jahres vorzubereiten und Erfahrungen zu sammeln. Wir sind sehr glücklich über diese kompetente Unterstützung.


Frau Mihaela Margarit ist als neue Helferin aus Rumänien auf die Arche gekommen. Sie leitet selbst ein kleines Tierheim in Rumänien und wollte sich ein Bild machen von der Situation in Deutschland.

Frohe Weihnachten und ein tolles Jahr 2015


Wir danken allen Freunden und Helfern, allen Sponsoren und Adoptions-Familien für all die Hilfe und Unterstützung, die wir im vergangenen Jahr von Ihnen erfahren durften.
Wir  waren 4mal selbst in Rumänien um Rettungsfahrten durchzuführen, und Hunde in Sicherheit zu bringen, 4 mal haben wir selbst unser Auto vollgeladen mit Hilfsgütern und Futter bis unters Dach hinunter gefahren nach Rumänien, um dort zu helfen so gut es geht.
74 !!!! Hunde haben ein neues Zuhause gefunden!

Das ist wirklich unfassbar – und wir sind überglücklich für unsere Schützlinge, denen es endlich gut geht, und die nun wirklich in Sicherheit sind!
Wir haben auch eine gute Zusammenarbeit mit dem rumänischen Transporteur Bogdan Nica gefunden, der uns Hunde bringt, wenn wir gerade nicht selbst runter nach Rumänien können, und die Hunde dann sogar direkt bis auf die Arche bringt… und wenn es irgend geht auch wieder Hilfsgüter mitnimmt nach Craiova….
Wir danken unseren Helfern in Rumänien – allen voran unserer tollen ehemaligen Helferin Madalina Nicolae, die jetzt in Rumänien für uns alles koordiniert und organsisiert und die Hunde aussucht für die Arche… nachdem sie jetzt genau weiß, welche Hunde bei uns gut eine Familie finden….durch diese konstruktive Zusammenarbeit konnten dieses Jahr so viele Hunde eine neue Familie finden – und wir konnten so viele Hunde retten….

Wir danken auch allen Sponsoren die uns so sehr mit Geldspenden unterstützt haben- so dass die Zwinger im HAR-Shelter  gebaut werden konnten, und auch für die Geldspenden  um unsere „Welpen-Mama“ Simona Cirnu zu unterstützen, die ohne Hilfe von uns nicht weitermachen hätte können. Simona hat im Moment – als Privat-Frau – 130 Hunde zu versorgen – darunter mehr als 70 Welpen- und viele davon müssen mit der Flasche aufgezogen werden….oder sind schwer krank ( Staupe und / oder Parvo und / oder Demodecose) und benötigen teure Medikamente um überhaupt überleben zu können.
Wir können versprechen, dass wir auch im nächsten Jahr so oft als möglich nach Rumänien fahren werden, und dort mit all unseren Kräften mithelfen werden, um die Hunde dort in Sicherheit zu bringen. Sie einzusammeln von den Parkplätzen an denen sie ausgesetzt werden, oder sie aus der Tötung heraus zu holen.
Mit IHRER Hilfe und Unterstützung wird  auch 2015 wieder ein großartiges Jahr werden, in dem viele geschundenen Hundeseelen den Weg in die Sicherheit und Geborgenheit finden werden!

Es sind nochmals viele Spenden zu Weihnachten auf dem Arche-Konto eingegangen, die wir sofort nach Rumänien weiterleiten werden:

Tausend Dank an alle Spender:

Daniela Heine, 23.12. 2014 150 Euro

Hundeschule Fair Antworten, Gisela Rothe, 8.12.2014  200 Euro

Susanne Schoch, 1.12.2014 50 Euro

Sabine Kaiser, 20.11. 2014 100 Euro

Celina Doninger, 17.11.2014 200 Euro

Kipp Gerda, 5.11.2014 25 Euro

Einfuehrung in die Tierkommunikation.
Seminar zugunsten der Arche Himmelblau.

Mit Annette Daskalakis

Dieses Seminar bietet den Teilnehmern Einblicke in die Grundlagen der Tierkommunikation. Nach einer kurzen, theoretischen Einfuehrung werden wir uns ganz der Kommunikation mit unseren geliebten Tieren widmen. Unterstuetzt werden wir dabei durch gefuehrte Meditationen sowie zwei Uebungshunde. Gerade fuer Menschen, die einen Tierschutzhund aufgenommen haben, ueber dessen Vergangenheit sie meist wenig wissen, bietet das Seminarinteressante, neue Moeglichkeiten. Auch bei Fragen zu unserem eigenen Leben koennen die Tiere uns hilfreich zur Seite stehen. Eine Reise zu unserem persoenlichen Krafttier steht ebenso auf dem Programm. Bitte bringen Sie FotosIhrer Tiere mit, da wir im Seminar damit arbeiten werden. Fuer die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse erforderlich.

Der Reinerloes dieser Veranstaltung geht an die Arche sowie die Rumaenien - Hunde.

Frau Daskalakis ist eine erfahrene Tierkommunikatorin, die seit vielen Jahren Menschen bei Fragen zu ihren Tieren beraet. In ihrer Familie leben ein Arche - Hund sowie ein weiterer Tierschutz - Hund. Anmeldung und Info unter Email galana.tiere@googlemail.com oder Tel. 07531 - 369 40 96 ( abends ). Teilnahme auf Spendenbasis: Euro 35.- inklusive Getraenke und Unterlagen. Termin: Sonntag, der 14.12.14 von 15 Uhr bis 18 Uhr 30. Das Seminar findet statt im Salon Gisela B., Kreuzlinger Str.33, 78462 Konstanz ( Naehe Zoll ). Maximal 10 Teilnehmer.

Fahrtenbericht vom Rescue-Trip 29.10. bis 3.11.2014
Von Malena Schädler

Nachdem ich nun endlich Zeit hatte und endlich einigermaßen angekommen bin... Hier der Bericht zum Rescue-Trip Rumänien:

Am Mittwoch morgen, 29.10. starteten wir gegen 9.30 Uhr und der Hündin Biene im Gepäck Richtung Rumänien. (Warum Biene zurück nach Craiova kam, erkläre ich später )

Unser erstes Ziel war Makò in Ungarn, nahe der Grenze zu Rumänien, wo wir die erste Nacht in einer Pension verbrachten.
Früh morgens am folgenden Tag ging es dann weiter nach Craiova. Schon auf der Fahrt wurde mir bewusst, dass man hier nichts mit Deutschland vergleichen konnte. Hier und da waren immer wieder Strassenhunde zu sehen, wobei sich die Anzahl extrem zurück gebildet hatte, wie mir Annette erzählte. Egtl gut, dass es weniger gibt - aber sie alle sind Opfer des Tötungsgesetzes geworden. Wo früher hunderte von Hunden sorglos spielten, sah man nur noch das karge Land Rumäniens.
Je näher wir Craiova kamen, desto unerträglicher wurde die Situation... Alle 500m sah man überfahrene Hunde und auch verwarloste Streuner, die den Winter auf Grund von Verletzungen und zu wenig Futter nicht überleben werden. Wir hätten KEINEN der Hunde mitnehmen können, da die ansässigen Tierschützer alle gnadenlos überfüllt sind. Doch als wir an einen vermüllten Rastplatz kamen und dort die kleine Tabita sahen, konnten wir nicht anders, als sie ins Auto zu packen. Schon während wir auf den Platz fuhren, rannte sie auf unser Auto zu. Als Annette dann die Tür öffnete, freute sie sich soo sehr, sprang am Auto hoch und war einfach nur glücklich, uns zu sehen. Tabita war sehr dünn und sah auch sonst nicht allzu gesund aus. Wir konnten sie nicht zurück lassen, also wickelten wir sie in eine Decke und fuhren mit ihr auf dem Schoß weiter nach Craiova, wo wir dann nach längerem suchen doch noch einen Übergangsplatz für sie fanden.


Wie gesagt, die Lage wurde immer schlimmer. Ich hätte mir nie vorstellen können, so viele tote Hunde zu sehen...
In Craiova angekommen, brachten wir Tabita sofort zum Arzt um sie checken und impfen bzw entwurmen zu lassen. Sie ist Gott sei dank gesund und wird in 3 Wochen nach Deutschland kommen :)) den Winter hätte sie als "nicht-Jägerin" keinesfalls überlebt.


In der Pension angekommen, übergaben wir Biene ihrer rechtmäßigen Besitzerin.
Es war unglaublich schön zu sehen, wie sehr sich beide über das Wiedersehen freuten.
Biene (egtl Fetita)) wurde von einer sich selbst bezeichnenden "Tierschützern" gestohlen. Sie war aus dem Garten ausgebrochen und eingesammelt, Annette wurde allerdings erzählt, man hätte sie von einem Bauern gerettet, der sie erschlagen wollte. Ihre (sehr nette) Besitzerin suchte sie verzweifelt und wendete sich auch an diese besagte "Tierschützern", nachdem ihr gesagt wurde, ihre Hündin sei bei ihr. Daraufhin sagte man ihr, Biene sei längst in Deutschland bei einer neuen Familie, obwohl diese noch da war. Von all dem wusste sonst niemand etwas und so kam Biene 3 (!) Wochen später nach Deutschland, wo sie von Tag zu Tag unglücklicher wurde und ständig versuchte auszubrechen. Nach etwas hin und her überlegen und auch Kontakt mit der Besitzerin war klar, dass es für die Hündin das Beste wäre, sie zurück zu bringen... Nachdem Fetita wieder zu Hause war, wendeten wir uns tags darauf wieder den Straßenhunden zu.
Wir besuchten die Tötung Breasta in Craiova und übernahmen an diesem tag die Fütterung der ca 700 Hunde, die dort sonst verhungern müssen, wenn nicht Tierschützer zum Füttern kommen und das Futter kaufen


Und anschließend fuhren wir in das Tierheim Speranta in Craiova. Momentan leben dort ca 300 Hunde, allerdings wird das Tierheim nicht legalisiert, weswegen die Zustände dort nur bedingt gut sind. Eine Legalisierung ist dort wegen der Bürgermeisterin und der fehlenden Geldmittel schier unmöglich... Sie tun, was sie können, können den Hunden allerdings nicht wirklich gerecht werden. Die Eindrücke waren prägend. Auch für Speranta kauften wir für 200 Euro Futter in einem Supermarkt ein und füllten das Lager .

Wir fuhren tags darauf nach Bukarest, wo wir unsere Hunde abholen sollten.
Auf dem Weg dort hin, sahen wir an einer Schnellstraße plötzlich eine heruntergekommene Hündin mit ihren 4 Welpen. Kurzerhand hielten Annette und ich an und luden sie und ihre Babies ein. Sie war sehr dünn und hatte heftige Hauptprobleme. Als wir schon fast wieder im Auto waren, bemerkten wir auf der anderen Straßenseite noch einen Welpen. Sie gehörten keinesfalls zusammen, die Kleine würde allein aber auch nie überleben. So fingen wir auch sie ein und nahmen sie mit ins Tierheim.


Hündin Tamara mit ihren 4 Welpen


Die kleine Zazou

Das legalisierte "Har-Shelter", das ebenfalls Strassenhunde aufnimmt, war wirklich schön! Die Hunde leben zusammen, haben aber immer alle mehrere Stunden Auslauf und sind im allgemeinen sehr zufrieden und wir waren froh, unsere 6 Schützlinge dort unter bringen zu können. Die Mama (Tamara) und ihre Babies sowie die kleine Zazou wurden sofort liebevoll versorgt.
So kam der letzte Abend in Rumänien näher. Wir checkten die Hunde, die am Sonntag mit nach Deutschland kommen sollten und gingen in unser Zimmer, um nochmals Schlaf vor der langen Rückfahrt zu tanken.
Der Sonntag morgen verlief reibungslos und nach dem üblichen Chip-Nummern Abgleich und der vorsorglichen Entwurmung konnten wir alle einladen und uns auf den Heimweg machen.
Die Fahrt hat Annette und mich beide an ihre Grenzen und darüber hinaus gebracht, aber 1600km und 21 Stunden später kamen wir sicher auf der Arche Himmelblau an und konnten den Hunden ihr neues, vorläufiges Zuhause zeigen.
Alle 12 Hunde warten nun auf eine liebevolle person/Familie, die ihnen die schönen Seiten des Lebens zeigt...

Alles in allem war es eine sehr heftige emotionale Reise, die ich trotz allem wieder machen werde...!!

Anhang Annette:
Wir haben wieder ein ganzes Auto voller Spenden mit nach Craiova gebracht- ca 500kg Trockenfutter und ca 300kg Nassfutter, dazu noch 3 Transport-Boxen die dort dringend benötigt wurden, 2 Hundehäuser da die Hunde sonst keinen Unterschlupf gehabt hätten jetzt im Winter, Futterschüsseln, Decken und Handtücher sowie Medikamente, dazu noch 2 Chip-Lesegeräte und eine Wärmelampe für die Welpen.. Wir haben von den Spendengeldern das Futter für einen Tag für die Tötung gekauft sowie 300 kg Futter für Speranta. Danke an ALLE die das durch ihre Spenden möglich gemacht haben!

 

Unsere neuen Flower-Power-Welpen


Ein Notruf erreichte die Arche – ein Karton mit 7 Welpen war in Craiova vor einer Haustür abgestellt worden – wahrscheinlich hatte jemand gesehen oder gehört, dass dort gerade Besuch aus Deutschland war, und hatte gehofft, dass die Welpen jetzt irgendwie versorgt werden könnten..
Wieder einmal das Gleiche: die Leute kastrieren einfach ihre Hündinnen nicht, und wenn dann ein Unfall passiert, werden einfach die Welpen auf die Strasse geworfen….
Die Leute sahen sich außerstande sich um die Welpen zu kümmern – außerdem wollten sie ein paar Tage später schon wieder zurück nach Deutschland… konnten diese kleinen Würmchen auch nicht mitnehmen mit dem Flugzeug – dafür gibt es ja jetzt ganz strenge Ausreisebestimmungen mit Impfungen , Impfpass, Chip usw… Die Kleinchen mussten also einen Pflegeplatz in Craiova finden – und das jetzt, wo alle Pflegestellen mehr als überfüllt sind.
Es wurde jetzt von unseren Freunden eine bezahlte Pflegestelle gefunden, die die Welpen so lange versorgt, bis sie ausreisefertig sind, die Arche hat versprochen alle anfallenden Kosten zu übernehmen, und dann auch die Welpen sofort auf die Arche zu holen, sobald sie ausreisefertig sind..
Leider waren die Welpen in einem katastrophalen Zustand als sie von den Tierschützern in Craiova abgeholt worden waren ( diese Deutschen auf Besuch haben sogar in der TÖTUNG in Craiova angerufen um die Welpen abholen zu lassen, weil sie keine Lust mehr hatten sich um die Tierchen zu kümmern) – sie waren total ausgehungert weil sie kein entsprechendes Futter bekommen haben, sie saßen total zusammen gepfercht in einem viel zu kleinen Karton, total eingenässt in Urin und Kot- nicht gepflegt, nicht trocken gelegt- es war unbeschreiblich in was für einem Zustand diese Welpen an unsere Freunde übergeben wurden. Sie wurden sofort zum Tierarzt gebracht, weil es einem Welpen bereits sehr schlecht ging, und er starb dann auch in der Tierarztpraxis innerhalb weniger Minuten, konnte nicht mehr gerettet werden.
die überlebenden 6 Welpen erhielten alle Blumen-Namen ( Dalia, Rosalie, Violet,Pepper, Margarita,und Lily) und sind von unserer ehemaligen Helferin Madalina jetzt die „Flower-Power-Welpen“ genannt worden.
Die Arche hat bereits 100 Euro für Futter und die Pflegestellen-Kosten überwiesen.

YES – WE CARE !!!


Die Arche Himmelblau konnte zum 1. Mal an einer Mahnwache – verbunden mit einer Info-Veranstaltung zur Situation der Strassenhunde in Rumänien teilnehmen.
Da dieses Mal direkt bei uns in der Nähe – in Tuttlingen – eine solche Aktion geplant wurde, war es uns möglich am frühen Morgen die Hunde einigermaßen zu versorgen, um dann nach Tuttlingen zu sausen, und dort unseren Info-Tisch aufzubauen. Unsere ehemalige Helferin Verena Haferkamp hat auch mitgeholfen, und auch Pfarrer Lorenz aus Schwandorf war mit seinem Hund ZORRO ( auch von der Arche) mit zur Stelle… hatte er doch den Flyer über die Veranstaltung im Fressnapf gefunden, und auf der Stelle auf die Arche gebracht, damit wir uns mit einklinken konnten.
Wir haben auf dieser Veranstaltung eine Spendendose aufgestellt, um die „Welpenmama“ in Craiova zu unterstützen, die gerade ca 130 Hunde in ihrem PRIVATEN GARTEN gerettet hat, darunter mehr als 60 Welpen, viele davon sehr klein, etliche davon sehr krank. Simona schafft es nicht alleine finanziell für diese vielen Hunde aufzukommen, und verständlicherweise kann sie bei 130 Hunden und vielen Welpen, die mit der Flasche gefüttert werden müssen, nicht auch noch arbeiten gehen. In Craiova herrscht gerade Ausnahmezustand was die Welpensituation angeht, und wir versuchen zu helfen, so viel wir nur können. Weitere Bilder und Informationen weiter unten!
Bei der Aktion sind jetzt 70 Euro in die Spendenkasse gekommen, und auf der Arche hat eine Frau noch 30 Euro abgegeben um zu helfen, so dass wir jetzt 100 Euro an Simona überweisen konnten. Sie hat davon sofort Welpenfutter gekauft, und die so dringend benötigten ( und sehr teuren) Medikamente gegen Parvovirosis, an der 6 Welpen erkrankt sind. Simona bedankt sich von ganzem Herzen für die Spende, die ihr diesen Einkauf ermöglicht hat!

Die Welpen-Rettungsstation Simona Cirnu

Eine der wichtigsten Personen für mich in Craiova ist die Welpen-Mama Simona! Sie hat ein großes Grundstück außerhalb der Stadt und rettet fast täglich Notfälle, Hunde die die Leute einfach auf den Feldern außerhalb von Craiova ausgesetzt haben.
Ganz oft sind es auch kleine Welpen die dort ausgesetzt werden. Es gibt viel wilde Müllhalden dort, und die Hunde werden – wie Müll – einfach dazugesetzt. Und wenn dann ein Schrei um dringende Hilfe hinausgeht an die Tierschützer in Craiova, ist es ganz oft Simona, die die Zähne zusammenbeißt, und noch mal eine ganze Gruppe Hunde bei sich aufnimmt, obwohl sie schon längst keinen Platz mehr hat, und auch ihre finanziellen Mittel längst erschöpft sind. Aber die kann diese armen kleinen hilflosen Wesen nicht im Stich lassen, und so finden sie bei Simona erst mal Zuflucht und Sicherheit, bis sie groß genug sind um ausreisen zu können, in ein Land, das ihnen bessere Zukunftschancen bieten kann…. Ganz viele Hunde kommen zu uns auf die Arche, denn wir möchten diese so verzweifelt um jedes Leben kämpfende Frau unterstützen, so viel es nur irgend geht. Deshalb ging auch der gesamte Erlös der letzten Spenden-Aktion komplett an Simona Cirnu.


Simona hat eine ganz junge Hündin gefunden.. angebunden auf den Feldern außerhalb der Stadt im Nirgendwo. Angebunden… so konnte sie kein Futter suchen und nicht einmal eine Wasserstelle finden. Und hier hat diese so unsagbar arme kleine Maus dann 5 Welpen zur Welt gebracht, für die sie ein kleines Loch gegraben hat, um ihnen ein bisschen Sicherheit zu geben. Simona hat sie gefunden – und gerettet! Sie hat der Hündin erst einmal Futter gebracht ( hat sie immer im Auto für solche Notfälle), damit diese kleine arme Maus sehen konnte, dass Simona es gut mit ihr meint.. dann konnte Simona sie von dem Seil lösen, und auch die kleinen Welpen bergen. Jetzt sitzt diese kleine Familie auch noch bei Simona, die sowieso schon restlos überfüllt ist. Noch mehr Futter wird gebraucht, auch diese Welpen müssen dringendst entwurmt und dann auch geimpft werden, um eine Überlebenschance zu haben.


Diese Welpen fand Simona auf einer Müllhalde vor 2 Wochen, auch sie viel zu klein um alleine in der Wildnis irgendeine Chance zu haben. Als sie Simona fand hatten sie bereits schwere Hautdefekte ( Sarkoptes-Milben/ Räude) , waren total abgemagert und auch ausgetrocknet, weil sie kein Wasser hatten und natürlich kein Futter. Nach 1 Woche stellte sich heraus, dass sie sich auf diesem schrecklichen Müllplatz auch noch mit Parvo infiziert hatten . ein Kampf um Leben und Tod begann.. die Kleinen mussten nach Craiova in die Tierklinik zu unserem Freund Dr. Aurelian Stefan, der wirklich alles dafür gibt, um so viele Hunde wie möglich wieder auf die Beinchen zu bekommen, der oft Tag und Nacht arbeitet um mitzuhelfen.. ein Tierschützer und Kämpfer an vorderster Front in Craiova. 2 Welpen haben es leider nicht mehr geschafft- trotz aller Bemühungen und Infusionen. Die anderen sind mittlerweile wieder zuhause bei Simona. Wir haben das Geld gespendet für die Medikamente und die Behandlung. Und wir hoffen und beten, dass diese kleinen Welpen jetzt auch schnell groß werden, um dann endlich ausreisen zu können.
Wir würden gerne Simona noch mal Geld überweisen, damit sie diese armen Würmchen versorgen kann. Wenn Sie uns helfen wollen mit einer Spende, wären wir mehr als dankbar. Alles Geld wird sofort an Simona weitergeleitet, und die Belege, was mit dem geld passiert ist, wird dann hier gepostet.

Spenden bitte auf das –Konto Arche Himmelblau
Stichwort: Welpen-Station Simona
Sparkasse Engen-Gottmadingen
BIC: SOLADES1ENG
IBAN:DE05 6925 1445 0005 6194 08

Wir stellen gerne eine Spendenbescheinigung aus. 

Spenden für die Welpen-Mama:

Pfarrer Lorenz mit Zorro 15 Euro
Eine Begräbnis-Feier 50 Euro
Familie Merk mit Hexe 50 Euro
Aileen Fabricius mit Choopy  30 Euro
Andrea Zink 50 Euro
Heidi Karl-Kotzbauer 150 Euro
Gerda Kipp 25 Euro
Michael Anghel 20 Euro
Thekla Dinser mit Kira 50 Euro

An Simona wurden jetzt 100 Euro für Futter überwiesen, plus die Tierarztkosten (150 €)für die Parvo-Welpen.

Ein absoluter Notfall….


Mit dem letzten Transport vom 13. September ist ein ganz armes Hundekind zu uns auf die Arche gekommen, für das wir wirklich absolut dringend eine tolle Familie suchen: die kleine Lilly ist ein winziger Handicap-Hund mit teilgelähmten Hinterbeinchen, die sich hauptsächlich über die Vorderbeinchen vorwärts bewegt. Dies allerdings sehr geschickt und auch flott- sie kann dann ihre Hinterbeinchen zum Stützen aufsetzen., und kommt damit sogar Treppen hoch. Lilly ist ein ganz fröhlicher kleiner Hund, ein Pinscher-Mix wahrscheinlich, die einfach einen Garten braucht um darin ein bisschen herum zu hopseln, und vor allem aber ganz viele Streicheleinheiten und Lieb-Haben. Lilly muß und kann nicht spazieren laufen. Ihre Situation kann nicht durch eine Operation verbessert werden. Lilly wurde als kleiner Welpe so sehr von anderen Hunden zusammen gebissen, dass sie nur knapp überlebt hat, und ihre Verletzungen von damals, die sich auch noch infiziert hatten, haben zu dieser Lähmung und Fehlstellung der Beinchen geführt. Sie kommt gut damit zurecht, und braucht einfach eine Familie die sie so nimmt wie sie ist. Lilly kann nicht in einem Tierheim leben- sie braucht dringend ein Zuhause.

Unsere letzten Transporte….

Wir haben jetzt die letzten Transporte nicht selbst durchgeführt, weil wir einfach zeitlich zu sehr eingespannt waren auf der Arche, und auch die Zustände in Rumänien  sich so verschlimmert hatten, dass wir die nächsten Hunde  dann mit einem Tiertransporteur aus Rumänien genommen haben. Seit 1. August dürfen nur noch legalisierte Tiertransporteure die Hudne ausführen, und nur noch mit den sogenannten Traces, den Transport-Begleitpapieren.

Wir haben diese ganzen Ausbildungen und Zulassungen selbst, aber eben unsere Freunde in Craiova haben es bis heute noch nicht fertig gebracht, ein legalisiertes Tierheim zu errichten, das vom Amts-Tierarzt abgenommen ist. Damit hat kein Hund aus Craiova normalerweise mehr die Möglichkeit, nach Deutschland auszureisen.

Ein sehr erfahrener Transporteur hat dann die Hunde bei den verschiedenen Stellen eingesammelt, die Papiere für die Hunde selbst besorgt und sie bei einem anderen legalisierten Tierheim angemeldet und dort hin gebracht für 48 Stunden, und uns die Hunde dann von dort direkt auf die Arche gebracht. So konnten im ersten Transport am 17. Juli zwölf Hunde aus Craiova auf die Arche kommen, am 21. August brachte dann der Transporteur noch mal sechs Hunde, und am 13 September kamen jetzt noch mal 3 absolute Notfälle auf die Arche.

Leider sind diese Transporte mit einem offiziellen Transport-Unternehmen sehr teuer, und haben ebenfalls ein tiefes Loch in unseren Geldbeutel gerissen. Gestern haben wir die Rechnung für alle 3 Transporte bekommen- insgesamt sind jetzt damit 21 Hunde auf die Arche gekommen- aber wir mussten 1955 Euro dafür bezahlen, dass wir die Hunde hierher auf die Arche geliefert bekamen und dieser Transporteur all die Arbeit auf sich genommen hat, um die Hunde „legalisiert“ zu bekommen. Dazu kommen ja natürlich auch noch die Kosten für Paß, Chip, Impfungen, Kastrationen sowie die ganzen Ausreise-Vorbereitungen pro Hund….so dass wir momentan wirklich finanziell mit dem Rücken zur Wand stehen.

Aber den nächsten Rettungstransport werden wir wieder selbst fahren, und dabei dann eben auch alle Hunde aus dem HAR-Shelter heraus holen, die jetzt seit Anfang Juni dort warten.

Vieles ist passiert….

Manchmal ist es sehr schwierig, Neuigkeiten aufzuschreiben, vor allem wenn alles so sehr emotional überlagert ist….

Seit unserer letzten Rettungsfahrt Anfang Juni, haben wir feststellen müssen, dass die Zusammenarbeit mit dem HAR-Shelter doch nicht so ganz unproblematisch ist.

Die 4000 Euro wurden ja in wöchentlichen Raten überwiesen, und am Anfang wurde uns immer erklärt, dass die Schlechtwetter-Periode im Frühjahr daran schuld sei, dass man nicht die geplanten Zwinger anfangen konnte, weil dazu ja auch Aushub-Arbeiten im Boden notwendig waren, sowie Beton-Arbeiten für die Bodenplatte.

Deshalb hätte man angefangen in einer bereits bestehenden Scheune mit Betonboden und bereits vorhandenem Dach Zwinger einzubauen.  Bilder wurden geschickt, und wir konnten unsere Hunde, die vom Speranta-Shelter in Craiova dorthin verbracht worden waren, um die für die Ausreise notwendigen Transport-Begleitpapiere  zu erhalten, dort in den Zwingern sehen.

Natürlich haben wir das für eine vorübergehende Notlösung gehalten… aber leider war es wohl nie beabsichtigt gewesen, uns wirklich diese „Reihenhäuschen“ zu bauen wie in den vorgestellten Bildern zu Anfang, weil wir eben nur das Geld für 5 Kennel aufbringen konnten, und dem HAR-Shelter offensichtlich das Geld fehlte für den Bau der restlichen 3 Häuschen, um eine komplette Reihe fertig stellen zu können.

Es wurden dann noch isolierte Hundehäuser an diese Scheunen-Zwinger dran gebaut, und auf der anderen Seite des Zufahrtsweges ein Spielgelände errichtet- aber das alles ist natürlich viel provisorischer als ein großer Zwinger/ Innenbereich mit anschließendem Spielgarten- und das dann eben 5mal nebeneinander… 


Das sind jetzt unsere Ersatz-Zwinger in der alten Scheune.


Die Hundehäuser an den Zwingern dran


Der „Spielgarten“ auf der anderen Strassenseite

Leider wurden unsere Hunde auch nicht zusammen untergebracht, wie das anfänglich geplant war, sondern unsere Hunde durften immer in diese anderen Zwinger mit dazu, wenn es gerade „gepasst“ hat… das hatte dann zur Folge, dass weitaus weniger Hunde untergebracht werden konnten, als von uns geplant… fünf Zwinger mit jeweils 5 Hunden belegt hätte mindestens 25 Hunde aus Craiova im HAR-Shelter bedeutet ( bei kleinen Hunden oder Mamas mit Welpen sogar entsprechend mehr Hunde)… und so waren laut HAR-Shelter deren Aufnahme-Kapazitäten bereits bei 14 Hunden mehr als erschöpft. Dazu kamen dann extrem hohe Unterbringungs- und Behandlungskosten von Hunden ( ich habe im Speranta-Shelter in Craiova noch niemals so hohe Tierarztkosten gehabt- und auch unsere Hunde waren eigentlich alle völlig gesund als sie nach HAR verbracht worden waren…) jedenfalls entwickelte sich das ganze immer mehr zu einem finanziellem Fiasko, und auch eine eingeschaltete Rechtsanwältin, selbst in der Tierrettung in Rumänien mit einem Verein tätig, konnte nicht viel ausrichten…..

Wir werden jetzt das nächste Mal sehen müssen, wenn wir alle unsere Hunde dort heraus holen, bei unserer nächsten Rettungsfahrt, wie wir vertraglich dort zu einer vernünftigen Lösung kommen können….

Spenden für die neuen Kennel im HAR-Shelter:

Krankengymnastikpraxis Probst: 29.04.2014    1000 Euro
Komplett nach Rumänien überwiesen am 30.4.2014
Daniela Heine  30.4.2014   800 Euro
Heidi Karl-Kotzbauer  02.05. 2014    300 Euro
1000 Euro werden am 05.05.2014 nach Rumänien überwiesen
Rest: 100 Euro
Herr Roland Fluckiger   30.04.2014    50 Euro
Familie Polnik 02.05,2014    50 Euro
Familie Anghel 02.05. 2014    20 Euro
Familie Ambrosi 03.05.2014    30 Euro
Frau Regina Holewa 02.05.2014     50 Euro
Frau Marianne Portner 05.05.2014    100 Euro
Frau Susanne Fuelleborn 05.05.2014    200 Euro
Frau Silke Schichtel 06.05.2014    25 Euro
Herr Rolf-Peter Hemfort 06.05.2014    200 Euro
Bis jetzt: 825  Euro für die Ratenzahlung am 12.05.2014…. uns fehlen also noch 175 Euro….

Frau Margit Bohnenstengel hat die fehlenden 175 Euro überwiesen!
1000 Euro – 3. Rate- wurden am 12.05 2014 überwiesen

Der Wettlauf gegen die Zeit : am Montag,19.5. 2014 müssen die letzten 1000 Euro überwiesen werden!!!
Bis jetzt:
Frau Henriette Miethe   100 Euro am 13.05.2014
Fußpflege Weber   215 Euro am 13.05.2014
Familie Rudolph    15 Euro am 15.05.2014
Bis jetzt: 330 Euro!
Uns fehlen noch 670 Euro die wir bis Montag, 19.05.2014 zusammen bekommen müssen!

Ulf Radde mit Hund Jenny   175 Euro am19.5.2014
Silke Schichtel 25 Euro am 2.6.2014
Martina Roemer 20 Euro am 2.6.2014
Rolf-Peter Hemfort 200 Euro am 3.6.2014

Bis jetzt also für die letzte Rate 750 Euro…. wir müssen es schaffen auch noch die letzten 250 Euro zusammen zu bekommen…. Aber die 750 Euro wurden bereits überwiesen…

Spenden bitte auf das Arche-Konto
Stichwort: legalisierte Zwinger in Rumänien
Sparkasse Engen-Gottmadingen
BIC: SOLADES1ENG
IBAN:DE05 6925 1445 0005 6194 08

Wir stellen gerne eine Spendenbescheinigung aus.

 

Rescue-Trip nach Rumänien vom 29.05. bis 3.6.2014

Eindrücke, Gefühle des Co-Drivers Rainer Spittka


Hier war kein Platz mehr, nicht mal für eine Streichholzschachtel.

Es ist 8.00 Uhr,  wir fahren los, angenehmes Wetter an der ersten Tankstelle, erst mal volltanken und die Reifen auf richtigen Luftdruck überprüfen, weiter geht’s. Kurz vor Ulm will uns das Navi über die Dörfer schicken, aber wir setzen uns durch und erreichen Ulm, links vorbei auf die Autobahn Richtung Bayern.  Nähe Augsburg Fahrerwechsel, Annette kommt ans Steuer, und es fängt an zu regnen, schon etwas komisch, diese Gefühle in der Magengegen bei dem Tempo und der Beladung, na ja, es geht ja gut. Weiträumig umfahren wir München und erreichen dann recht flott Austria. Vignette besorgen, weiter geht’s, erneut Fahrerwechsel, Rainer kommt ans Steuer. Bald ist dann Ungarn erreicht, jetzt heißt es, strikt an die Geschwindigkeitsschilder 80, 60, 30 denken und so handeln. Wenn niemand hinter oder vor uns ist, dann ein bisschen mehr Geschwindigkeit. Zügig, ohne größere  Aufenthalte, erreichen wir dann gegen Abend Mako`, nicht weit vor der rumänischen Grenze. So, hier werden wir in einer netten Pension übernachten.


Pension in Mako` Ungarn

Zweiter Tag: 7.00 Uhr aufstehen, Körperpflege, Frühstück  (schon ein bisschen gewöhnungsbedürftig ), Tomaten und Gemüse……   Auf geht`s nach Rumänien; bei mir steigt die Spannung, war noch nie in diesem Land. 
Nach kurzer Fahrt erreichen wir die Grenze zu Rumänien, das erste Mal Ausweis zeigen, 5 düstere Zollbeamte schauen, ohne ein Lächeln, unser Fahrzeug an, wir dürfen weiterfahren, auch wieder so ein komisches Gefühl, Erinnerungen von früher…
Die Fahrt geht weiter über Nadlac nach Arad. Die Straße ist nicht schlecht, nur ab und zu mal etwas ganz Neues, Pferdefuhrwerke  mit gigantischen Ladungen  von Heu oder Schrott, auch mal ganze Familien mit Kind und Kegel, da heißt es aufpassen.


Machen wir was falsch? Wenn die Schilder 80, 60, oder 40 km h anzeigen, fahren alle viel schneller; will eigentlich nicht schneller fahren; aber es geht nicht, sonst wird gedrängelt, gehupt oder die Scheinwerfer blenden im Spiegel - also ein bisschen mehr Tempo aufnehmen und aufpassen, dass keine Police in der Nähe ist. Wieder ein komisches Gefühl in der Magengegend!
Überraschung, Störche, in einem kleinen Ort zähle ich 8 Nester, zum Teil sieht man auch die Brut, das ist so romantisch. Doch unten ist es nicht so;  gleich neben der Straße ein 30 cm - Streifen mit Gras,  dann eine tiefe Betonrinne, Hühner, Gänse und viele HUNDE. Oh je,  wenn die nur nicht über die Straße springen, also aufpassen, nicht nur auf die Hunde, auch auf die bis zu 25 cm tiefen Schlaglöcher achten. Es kann passieren dem einen auszuweichen und das andere dabei zu treffen.


Es gibt auch schöne Häuser, aber die Mehrzahl sieht schlimm aus, bedrückend.
Der Wagen, der rollt, an Seen vorbei, bergigen Landschaften, zum Teil kargen Flächen, mal ein oder zwei Kühe. 
Auch einzelne Pferde, eine Gruppe Schafe oder Ziegen, meist allein und selten Menschen dabei.
Aber das Schlimmste: Hunde ganz nah an der Fahrbahn. Manche sehen sehr zerzaust und struppig aus, anhalten geht nicht, zu schnell kommen Fahrzeuge angerauscht, lebensgefährlich, nicht nur für uns, auch für die vielen Hunde. Immer wieder ein Häufchen Fellreste, Blut…… auch jetzt ein flaues Gefühl.
Oft sieht man Hunde die Fahrbahn queren. Ich bin dauernd bremsbereit.
Craiova kommt immer näher, da, wieder ein Hund an einem Parkplatz in bergiger Gegend, menschenleer. „STOP!“ kommt das Kommando. Rückwärtsgang rein und sachte zurück, den Verkehr immer im Spiegelauge. Annette schnappt sich Hundefutter und geht langsam dem Hund entgegen, „den kenn ich, hab ihn im letzten Jahr schon mal gesehen.“ Langsam kommt der Hund näher, ich steige auch aus, für mich ist es das erste Mal. Mit Trockenfutter und einem Stück Brötchen ausgerüstet, nähere ich mich ganz langsam, und er kommt auf mich zu. Ich schmeiße ihm ein Stück Brot  entgegen und halte ihm den Rest hin. Auuu,  er hat mich erwischt, den Rest des Brötchens aber auch und hat sofort den Rückwärtsgang drin. Ich glaube aber, er wollte mich nicht beißen, hat doch soo Hunger. Seine Augen sehen müde aus und sind sehr entzündet und vereitert, der arme Kerl. Wir versuchen ihn mit einer Leine zu erwischen, vorsichtig, lockend, aber er ist so scheu, näher als 50 cm lässt er uns nicht an sich kommen. Das tut soo weh, mir kommen die Tränen, und ich gehe langsam zum Fahrzeug zurück. 
Weiter geht die Fahrt, viele Kurven, viel Wald und dann in einer bergab- Kurve sehen wir wieder einen Hund, er sieht ein bisschen, na ja, gepflegter aus, wieder anhalten, rückwärts auf den Parkplatz. Die Fahrzeuge rauschen mit hohem Tempo vorbei. Trotzdem, der Hund kommt näher,  und nicht weit weg schaut ein kleinerer aus dem hohen Gras.


Als wir ihm ein bisschen zu nah kommen, will er über die Straße rennen, und das bei diesem Verkehr. Wir geben es auf. 
Weiter geht die Fahrt. Wir kommen immer näher an Craiova. Ca. 16 km vor der Stadt wieder ein Stopp-Befehl, habe doch gar keinen Hund gesehen, also wieder das Rückwärtsmanöver bei starkem Verkehr.  Annette springt raus  mit einer Hand voll Futter, ich sehe immer noch keinen Hund, aber da muss einer sein, sie hebt was auf: ein Fellknäuel.
Und das ist sie, die Kleine, wir nennen sie Anne ( So heißt meine Partnerin). Ich mache der Kleinen ein Nestchen, und wir geben Ihr etwas Nass- und Trockenfutter… So ein süßer Wollknäuel. Frisst gierig, kuschelt sich ins Nestchen.
Wir fahren weiter, Anne wird in die Hand gesetzt, die Maus knabbert an meinen Fingern, Gedanken und Überlegungen rauschen mir durch den Kopf, soll ich`s sagen? Möchte die Kleine adoptieren, dann hätten wir drei Vierbeiner, na ja, die Entscheidung liegt nicht bei mir allein.

 
Das ist Anne, Kosename Mausi, gefunden in der Nähe von Craiova.

Wir haben die Stadt erreicht, wir treffen uns mit  Madalina, die schon einmal Helferin auf der Arche Himmelblau war,  an einem großen Verbrauchermarkt, damit sie uns zu unserer Pension lotst.  Prima, sie ist sehr schlank und die drei Frauen nehmen auf dem Beifahrersitz Platz, die zwei großen Damen werden mit dem Sicherheitsgurt angeschnallt, Mausi sitzt auf dem Schoß und genießt das Streicheln und knabbert wieder an meinem Finger. Jetzt heißt es nochmal sehr aufpassen, starker Verkehr kreuz und quer, da will sich doch einer rein quetschen, aber nicht mit mir. Nach 10 Minuten Fahrt durch die Stadt kommen wir an die Pension, unser Fahrzeug wird hinterm Haus geparkt, dort ist es einigermaßen sicher. Anmelden, langes Palaver über die Essenswünsche, dann Zimmer belegen. Anne (Mausi) schmuggeln wir in Anettes Zimmer, wir lassen doch die Kleine nicht allein im Auto. Ich mache noch ein paar Nahaufnahmen, die ist ja soo süß. Bin auf meinem Zimmer,  Katzenwäsche, ein Blick aus dem Fenster und der Nachbarhund begrüßt mich lautstark, dann geht’s in den Speisesaal, Dina, die Schwester von Madalina ist auch mit am Tisch.  Endlich mal ein Bierchen, herrlich. Mache noch einen kleinen Rundgang, besorge noch ein Bierchen und verziehe mich auf `s Zimmer, will bald ins Bett. Aber da stört der Kühlschrank, Stecker raus,  oh Schreck, der Nachbarhund schlägt laufend mit lauter Stimme an, immer wenn jemand vorn vorbei geht oder ein Auto vorbeifährt, das kann ja heiter werden. Wie befürchtet geht das so die ganze Nacht. Erst im Morgengrauen wird der Nachbarhund vermutlich müde.

In der zweiten Nacht ist es genau so. Nach dem Frühstück geht`s los mit Futter ausladen, drei Berge Futter herrichten. Es kommen die zwei Damen von gestern und dann noch eine dritte, Dodu,  auch sehr nett und freundlich. Erstaunlich was in den Fiat Doblo reinpasst, und jetzt sieht man deutlich, dass der Wagen höher steht nach dem  Ausladen.

 Anschließend haben wir vor in die Public Shelter (Hundetötungsstation) zu fahren, bin gespannt und habe wieder mal ein flaues Gefühl in der Magengegend. 

Hoch eingezäunt wie ein Gefängnis, Steinbaracken, Gitter-Ausläufe, blaue und schwarze Schilder hängen an den Gittern, man erklärt mir die schwarzen Schilder bedeuten das diese Hunde nicht herausgegeben werden und sterben müssen, mir kommen die Tränen ich wende mich ab, will am liebsten raus hier, aber ich reiße mich zusammen, schau in die Augen der vielen Hunde, viele erinnern mich an meinen Freddy, der war mein Hund aus Polen der hat sich in mein Herz reingebrannt so toll war er. Diese Hunde hier möchte ich am liebsten alle mitnehmen, aber so viele, ich schätze es sind über 400, das geht eben nicht. Ein Mann von der Station steht neben mir, ich gebe ihm eine Zigarette er freut sich riesig, es überkommt mich und gebe ihm noch 10 Ley, er zeigt mir das ich mitkommen soll und führt mich an einen Transporter mit dem werden die Hunde von der Straße transportiert 20 Boxentüre auf jeder Seite. Er macht eine Tür auf und drinnen liegt eine wunderschöne Boxerhündin, oh Gott so ein schönes Tier soll auch getötet werden, ich kann`s nicht begreifen. Der Stationsmitarbeiter gibt mir ein Zeichen ich soll zu den anderen Hunden gehen. Ich beobachte wie er versucht Anette und Alina auch eine Tierschutzmitarbeiterin unbemerkt von den anderen die Boxerhündin zu zeigen, Annette entscheidet spontan den nehmen wir mit!! In Windeseile baue ich eine Gitterbox auf legen eine Decke rein und mein imaginärer Freund bringt die Boxerhündin.

Eine Decke  drüber und die Türe zu. Mein neuer Freund verschwindet und bringt was aus dem Stationshaus, ein kleiner schwarzer Hund, wunderschön, sie hat den Namen Picksi von Ihm bekommen, wir nehmen die süße Picksi mit, ich fühl mich schon ein bisschen besser! Erst mal eine Pause machen, wir rauchen jeder eine Zigarette, er spricht etwas franzsösich die Hände dazu und wir verstehen uns schon etwas besser. Der neue Freund hat seine Augen überall, entdeckt die Schokoladenriegel in der Handschuhablage, ich verteile vier Stück an die Männer, auch an den von der Pforte (ein Bär von Mann) der bekommt den Riegel erst nach dem Kommando Sitz – er deutet Sitzstellung an und genießt den Schokoriegel, wir lachen alle, auch der so strenge Shelter-Chef. Es dauert nicht lange und die gesamte Schokoriegelbox ist leer!! Weiter geht`s zu den anderen armen Hunde. Ein ganz magerer, aber ein so liebes Kerlchen bettelt am Gitter, auch ihn nehmen wir mit. Dann noch ein etwas größeren,  die sehen aus als wenn sie Brüder wären, der geht auch mit.

Er ist soo lieb und so anhänglich, wir werden dafür sorgen das er wieder ganz gesund wird. 

Diese Augen, diese Ruhe, diese Ausstrahlung, wir werden noch richtige Freunde, und wir sind es geworden ! Bin innerlich hin und her gerissen, Trauer, Freude und Unverständnis über das Leid was hier geschieht. 

 

Er raucht, mag Schokolade, kann so lustig sein, ich glaube seine Arbeit macht ihm keinen Spaß, wir werden uns im Herbst wieder sehen.


 ohne Kommentar

Ich bedaure dass unser Fahrzeug so klein ist, wir müssen abrechen, wir bekommen ja noch mehr Hunde von den Tierschutzleuten, also Abfahrt zum Tierarzt, dort angekommen werden alle Hunde einzeln in die Praxis gebraucht und untersucht. Die Tiere wurden bereits in der Tötungsstation gechipt. Ich warte am Fahrzeug, mache alle Türen auf und gebe den Hunden Wasser und Leckerstreifen, die dankbar verschlungen werden. Jetzt stellt sich heraus dass mich  mein Gefühl nicht getäuscht hat. Die Boxeriene schmust mich fast um. Und der Andere beweist dass er wirklich ein ganz Ausgeglichener ist ich darf ihn richtig knuddeln, ach sind das wieder herrliche Gefühle und ich verdränge das gesehene.

Teil 2

Alle Hunde, die wir aus dem Public- Shelter und von der Straße retten, werden vom  Tierarzt untersucht und die Pässe erstellt. Das dauert natürlich, aber die Hunde im Fahrzeug sind so geduldig. Anschließend werden sie ins Speranta -Shelter gebracht, dort versorgt, leider müssen wir sie über Nacht in den Boxen lassen, damit nichts mit den anderen Hunden passiert. So, jetzt  noch die restlichen Futterspenden ausladen, manno ist das nochmal ein Berg.

Jetzt geht’s weiter in die Pension, muss an den Nachbarhund denken. Hoffentlich ist er heute Nacht ein bisschen leiser, den Schlaf brauch ich sicher.

Nach dem Abendessen zieht es mich zu der „Boxerine“, so haben wir das Boxerweibchen genannt. Der Tierarzt hat festgestellt, dass sie trächtig ist und in etwa 10 Tagen ihre Jungen zur Welt bringen wird, ein riesiges Problem, hier ist es Gesetz, dass alle trächtigen Hündinnen  vor der Ausreise ausgeräumt werden müssen, wir können das nicht und sind erstmal ratlos.

Ich gehe mit der Boxerine spazieren, sie ist so brav, weicht nicht von meiner Wade und ist ganz gelassen, wenn andere Hunde sie aus den Grundstücken heraus massiv anbellen. Sie ist so wunderbar. Wieder zurück in der Pension setze ich mich auf ein Holzpodest und die liebe Boxerdame schmust mich fast um, legt ihre breite Schnauze mir auf die Brust und brummelt genüsslich vor sich hin, ich könnte heulen……..  Nach dem Abendessen setzen sich Annette und ich noch ein bisschen raus auf den Außenessplatz.

Die Bedienung bringt uns die Getränke, endlich wieder mal ein Bierchen,  Annette unterhält sich auf Englisch mit der Bedienung, da kommt mir eine Idee:
Ich sage ihr, dass wir was ganz Liebes im Fahrzeug haben. Ich gehe mit ihr zum Auto, öffne die Heckklappe, und da sitzt die liebe Boxerine, beschreibe die Liebe mit meinem wenigen Englisch. Sie versteht. Anschließend sprechen Annette und das Fräulein über die liebe Hündin, sie möchte sehr gern die Boxerine aufnehmen.  Ihr Freund hat ein Haus mit schönem Grundstück,  und sie würden auch die ungeborenen Welpen aufziehen. Sie will noch am selben Abend mit ihrem Freund reden und uns am nächsten Morgen Bescheid geben. Ist das nicht eine Fügung?

So,  noch ein Bierchen und dann geht`s ins Bettchen. Der Nachbarhund ist erstaunlich ruhig, na ja,  vielleicht sieht er ein, dass wir Schlaf brauchen. 7.00 Uhr aufstehen, duschen und alles zusammenpacken, schnell runter ans Fahrzeug zu meiner Freundin, das Stummelschwänzchen wedelt wie verrückt. Mein Liebling brummelt genüsslich. Ich nehme sie an die Leine für einen Morgenspaziergang, sie ist immer noch so lieb und folgt so gut. Als wir wieder in der Pension zurück sind, werden wir sehr laut vom Nachbarhund empfangen, in der Nacht war er auch nicht ruhig, leider. Frühstück ist gut, und wir sind startbereit nach Bukarest. Da steht die nette Bedienung vor uns und strahlt. Sie und ihr Freund adoptieren die liebe Boxerin. Annette schreibt sich ihre Adresse auf,  gibt ihr noch 50,--€ für Impfungen, Papiere  und Futtererstausstattung. Wir vereinbaren, dass wir im Herbst nach der Hündin schauen werden.

Start nach Bukarest, die Straßen werden etwas besser, sogar ein neues Autobahnteilstück, wir kommen recht zügig voran (250 km). Ankunft im Haar- Shelter, es ist warm und das erste: alle Türen auf, einige Hundeboxen in den Schatten stellen und einige Hunde in eingezäunte Freiläufe bringen. Annette spricht mit der Ärztin und übergibt die Hundepässe.  In der Zwischenzeit kümmere ich mich um die Hunde. Wir haben immer noch Hundefutterspenden geladen, es heißt ausladen, uiii,  es ist schon ganz schön warm und der Schweiß läuft.

Im Schatten ist es zu ertragen

So viel liebe Hunde und diese Augen ………


Es gibt noch viel zu tun.

Wenn man genauer hin sieht,  hier ist alles in Ordnung, die Tiere werden vorbildlich versorgt.

Oh je, die Ärztin hat festgestellt, dass in den Hundepässen etliche Fehler sind und der Amtsarzt so keine Ausreisepapiere erstellen wird. Wir sind geknickt, traurig und wütend. Wir vermuten, dass der Chef von Speranta - Shelter und vermutlich auch der Tierarzt in Craiova hinter den Fehlern stecken. Es ist so:  Das Speranta – Shelter ist nicht legalisiert und die Leute dort wollen den rechtlichen Weg Bukarest blockieren;  und wir müssen es büßen. Eigentlich wollten wir am nächsten Tag gegen 9.00 Uhr nach Deutschland zurück fahren. Immerhin 1800 km und das ohne Übernachtung.  Wir werden vom Ehemann der Ärztin in unser Hotel gelotst, sind beide ziemlich traurig und sogar ein bisschen wütend, über das was man in Craiova mit den Papieren angestellt hat. Am nächsten Morgen frühstücken, ach ja,  gut geschlafen haben wir beide nicht, es ging uns ja so viel durch die Köpfe. Fahrt zu Haar- Shelters,  die Hunde freuen sich als wir ankommen, ich glaube,  die kennen uns schon. 

Es ist 11.30 Uhr,  die Ärztin ist immer noch nicht zurück vom Amtsarzt. 

14.00 Uhr, sie ist zurück mit der Nachricht,  dass Annette persönlich beim Amtsarzt erscheinen muss. Wir werden wieder gelotst, Gott, es ist schon verzwickt hier zu fahren, ein ewiger Krieg von rechts. links, hinten und vorn, aber wir kommen an, hoffentlich geht’s schnell. Umsonst gehofft, 16.45 Uhr Annette kommt, einsteigen, los geht’s, immerhin 7.45 Stunden zu spät- DANKE Speranta-Shelter 

Die Rückreise ist grausam, Annette ist auch mal gefahren und prompt Sekundenschlaf, Lenkrad verrissen, also Fahrerwechsel. Die Nacht bricht ein, ich merke, dass auch meine Augen schwer werden, anhalten ums Auto laufen, ein paar Bewegungen, weiter geht`s.

Muss noch was ganz schlimmes nachreichen: noch in Rumänien beobachten wir einen blauen 40 t LKW überholt trotz durchgezogener Linie, rast schneller als ein PKW, wir können ihn auf einer 4 spurigen Stelle überholen, dann passiert`s ein PKW fährt vor uns, ich beobachte auf der rechten Seite einen Hund der setzt gerade an die Straße zu überqueren. Der blaue LKW Fahrer sieht das vermutlich auch und setzt zu Überholen an, er will den Hund überfahren.
Ich blinke links und ziehe etwas nach links raus, der LKW muss zurückstecken, hupt wie wild, schließlich hat er den Hund nicht erwischt, wieder einen Hund gerettet. Mehr schreibe ich nicht dazu!!!
Viel Verkehr, viele Staus, aber wir sind kaputt so gegen 15.00 Uhr an der Arche. Ich helfe noch die Hunde aus zu laden, dann ab nach Haus. Wir haben ein gutes Gefühl 19 Hunde haben wir gerettet.
 Zu Hause angekommen ist die Freude riesig, erst die Hunde mit Anspringen, Heulen und Lecken. Auch das Frauchen hat sich sehr gefreut, keine weiteren Kommentare. Doch noch einen Satz: Ich war so aufgewühlt und musst das ganze Abenteuer erzählen ( 7 Stunden lang )

Rainer Spittka

Ein riesiges Projekt muß gestemmt werden!

Wo sollen wir nur anfangen zu erklären….
Die Situation in Rumänien hat sich seit Herbst drastisch zugespitzt, und es wird von Tag zu Tag schlimmer.
Unsere Auffangstation in Craiova, Speranta Pentru Animale, kämpft Tag und Nacht um die Fluten an herrenlosen Hunden einzufangen und zu beherbergen, sie gesund zu pflegen und ins Ausland an gute Familien zu vermitteln. Sie haben im November ein weiteres großes Gelände angemietet, und angefangen ganz viele Zwinger schnell aus dem Boden zu stampfen, einfach um mehr Hunde nehmen zu können.
Leider war dies alles nicht genehmigt worden von der Stadt, keine Behörde hat dieses Not-Tierheim abgenommen, und Speranta droht jetzt die Schließung.. das heißt, die Hundefänger dürften kommen, wenn der Bürgermeisetr das anordnet, und sämtliche Hunde von Speranta die dort untergebracht sind, in die Tötung bringen… Das ist vor ca. 1 Monat in Bukarest geschehen bei einer Station von 4 Pfoten. Auch 4 Pfoten hatte kein legalisiertes Tierheim, und die Behörden griffen bestialisch durch. Seitdem lebt Speranta in täglicher Angst, dass auch ihnen so etwas widerfahren könnte. Sie versuchen jetzt ein legalisiertes Tierheim zu bauen, draussen auf dem Land, in der Nähe von Craiova, aber es ist schwierig ein geeignetes Grundstück zu finden, das allen Anforderungen entspricht ( Wasser, Strom, Abwasser-Kanäle, Zugang durch eine Strasse… das ist in Rumänien alles nicht selbstverständlich!) und dann noch die Zusage zu bekommen, dass man dort den Bau eines privaten legalisierten Tierheimes erlauben würde…
Erst dann kann man überhaupt anfangen Pläne von einem Architekten erstellen zu lassen, und dann diese Pläne einzureichen. Jeder kann sich vorstellen, was das insgesamt für einen Zeit- und Arbeitsaufwand bedeuten wird.
Aber wir brauchen jetzt SCHNELLE!!! Lösungen. Die Tiere müssen in Sicherheit gebracht werden! In einem legalisierten Tierheim bekommen alle  Hunde legalisierte Pässe und auch die Transporte nach Deutschland sind dann endlich legalisiert und können unter TRACES stattfinden! Das hat mir der Amtstierarzt in Craiova immer verweigert, obwohl ich selbst legalisierter Tiertransporteur bin, eben weil die Hunde nicht aus einem authorisiertem Tierheim gekommen sind. Und hier in Deutschland stoppt die Polizei jetzt einen Tiertransport nach dem anderen, weil eben die meisten Transporte ohne diese Traces fahren…. Es ist ein Fass ohne Boden.

ABER DIE ARCHE HAT JETZT HILFE ANGEBOTEN BEKOMMEN!

Eine engagierte deutsche Tierschützerin, Gerlinde Wimmer, die ein bereits legalisiertes Tierheim in der Nähe von Bukarest hat – DAS HAR –RESCUE-SHELTER(nicht soooo weit von Craiova entfernt, ca 2,5 stunden zu fahren) hat jetzt angeboten, dass wir in ihrem Gelände Zwinger bauen dürfen und alle erforderlichen  Einrichtungen mit benutzen dürfen, die sie ja bereits gebaut haben, um die Legalisierung zu bekommen (wie Tierarzt-Zimmer, Kranken-Station, Quarantäne). Wir müssen nur die Zwinger bauen und die Unterbringungskosten dann dort bezahlen- und könnten die Hunde von Speranta / Craiova dann dort vorbereiten lassen für eine legalisierte Ausreise. Und auch legalisierte Transporte kann dieses Tierheim von Gerlinde Wimmer zur Verfügung stellen- zugelassene Fahrzeuge mit Fahrern, die alle notwendigen Schulungen und Papiere haben. Also endlich alles im grünen Bereich.

ALSO: HIER IST DER PLAN

Gerlinde hat mit ihren Helfern vom HAR-Shelter bereits am Wochenende vom 26. / 27. April angefangen, die neuen Zwinger zu bauen, für die Hunde aus Craiova.
Die Zwinger haben alle ein Haus, das 12qm groß ist, einen Betonboden hat, der gut zu reinigen und zu desinfizieren ist, und aus dem Haus können die Hunde direkt in ihren eigenen Auslauf gelangen, der hoch und sicher umzäunt ist, ein Kiesplatz, genau 12,5 qm groß. In jedes dieser Hundehäuser mit Auslauf dürfen 5 mittelgroße Hunde untergebracht werden, damit das Ganze übersichtlich und  großzügig bleibt.
Jeder einzelne Zwinger mit Hundehaus wird  800 Euro kosten!!!



Aber jetzt haben wir dann für dieses Geld wirklich ein isoliertes Haus mit richtigem Boden und einen großzügigen Auslauf… das wird etwas völlig anderes als die nicht überdachten Zwinger von Speranta, die dort schnell aus dem Boden gestampft wurden…
Und dort gibt es jetzt Strom!! (gab es in Speranta NICHT!!) und fließendes Wasser (davon konnte Speranta nur träumen) und wirklich ein Tierarzt-Zimmer und die Hunde werden super medizinisch im Tierheim selbst versorgt!!! Das ist wirklich durchdacht und super geplant!


Wir haben jetzt zugesagt, dass wir die Kosten für 5 Zwinger übernehmen werden! 4000 €
DIESE Summe muß jetzt gestemmt werden….schnellstmöglichst.
Wir müssen die Hunde aus Speranta auslagern, unsere Hunde, die auf die Arche kommen werden, dürfen in Zukunft nur noch über das HAR-Shelter ausreisen.
Wir machen ab jetzt nur noch voll legalisierte Sachen
und wir sind Gerlinde Wimmer mehr als dankbar für ihr großzügiges Angebot!
wir werden Sie mit Bildern ständig vom Baufortschritt informieren,
die Arche fährt jetzt so schnell als möglich zu der nächsten Rettungsfahrt nach Rumänien und wird dann dort auch die neuen Zwinger besuchen im HAR-Rescue-Shelter.

Wir haben neue Bilder vom HAR-Shelter erhalten:


So sieht es in den Hundehäusern innen drin aus.


Eingang zum HAR-Shelter und dahinter das Klinik-Gebäude


So sehen die kleinen Zwinger-Einheiten von oben aus.

Wir bitten Sie, uns noch einmal zu helfen!
Wir brauchen das Geld für die Zwinger dringend, um Material kaufen zu können.
Wir stellen Ihnen gerne Spenden-Bescheinigungen aus!

Helfen Sie uns, unsere Hunde in ein sicheres Tierheim zu bringen -
sie sind im Moment in Lebensgefahr bei Speranta.

Spenden bitte auf das Arche-Konto
Stichwort: legalisierte Zwinger in Rumänien
Sparkasse Engen-Gottmadingen
BIC: SOLADES1ENG
IBAN:DE05 6925 1445 0005 6194 08

Wir stellen gerne eine Spendenbescheinigung aus.

Der Wächter von Speranta Pentru Animale

Am letzten Tag unserer Rettungsfahrt nach Craiova, hat unsere ehemalige Helferin Madalina, die uns die ganze Zeit begleitet und geführt hat, ein bemerkenswertes Foto geschossen. Auf der Anhöhe am Eingang zu Speranta lag ein Hund unter einem alten Eisenteil, das gen Himmel ragt. Seine Augen glimmen im Licht der sich neigenden Sonne. Für mich war das ab diesem Augenblick das Symbol des Wächters über Speranta. Es kam sofort die Assoziation zu dem Löwen Aslan aus der Serie NARNIA….Das ist für mich Speranta!
Damit es in Speranta weitergehen kann, haben wir schon eine Menge Spenden gesammelt, und viele neue Spenden kamen hinzu!
Speranta wird neu bauen müssen, um endlich ein legalisiertes Shelter zu haben, das allen offiziellen Anforderungen entspricht. Wir helfen mit bei der Realisierung dieses Vorhabens!
Das alte Shelter wird aber bestehen bleiben- alles was gebaut wurde wird dort bleiben. Speranta versucht dann dort eine Hundepension draus zu machen, um Hunde kurzfristig auch dort unterbringen zu können.

Spendenliste für die neuen Zwinger

Hund Jacus mit Familie 50 Euro 16.2.14
Frau Karl-Kotzbauer 200 Euro 14.2.14
Frau Daniela Heine mit Jenny 300 Euro 14.2.14
Herr Ulf Radde mit Jenny 100 Euro 14.2.14
Claudia Keller    825Euro
Familie Welther mit Jenny     50 Euro
Familie Pfriender mit Anouk  50 Euro
Christopher Pauli 50 Euro
Nicole Mosbach 50 Euro
Gabriele Huether 50 Euro
Fuelleborn Susanne 200 Euro
Eva Bettina Held 50 Euro
Familie Nowara mit Forta 50 Euro
Fußpflege Weber 180 Euro
Pfarrer Lorenz mit Zorro 50 Euro

Fasnacht einmal ganz anders…


Das ist Speranta – unsere wirklich arme Rettungs-Station in Craiova

Unsere letzte Rettungsfahrt ging vom schmutzigen „Dunschtig“ bis Fassnachts-Dienstag wieder nach Craiova/ Rumänien, und dieses Mal war als „Beifahrer“ Klaus Stockmann das allererste mal mit dabei, um sich einen Eindruck zu verschaffen von den tatsächlichen Gegebenheiten in Rumänien, Vieles scheint für uns hier in Deutschland einfach unfassbar, was dort grausame Realität und Alltag ist. Und vieles kann man mit dem Kopf nicht erfassen- man muß es sehen und fühlen. Auf der Hinfahrt machten wir einen kurzen Zwischenstop in München, wo wir ein Ultraschall-Gerät, das in einer internistischen Praxis nicht mehr gebraucht wurde, einpacken durften für den Tierarzt Dr. Aurelian Stefan in Craiova, der alle unsere Hunde dort betreut. Das war natürlich ein riesengroßes Geschenk, und wir danken den Spendern von ganzem Herzen, die auch noch jede Menge Welpenmilch dazugepackt haben, sowie Kaffe und Süßigkeiten für die Mitarbeiter von Speranta Pentru Animale, die auch total glücklich waren.
Nachdem wir am Freitag Abend nach unserer Ankunft das Ultraschall-Gerät gleich in der Praxis ausgeladen hatten ging es erst mal zur Lage-Besprechung ins Hotel: Gleich am nächsten Morgen sollten wir mit in die Tötungs-Station gehen mit den Leitern von Speranta, und versuchen dort Hunde heraus zu kaufen. Es ist uns gelungen 4 Hunde frei zu bekommen- dieses Unternehmen haben wir in einem eigenen Bericht zusammengefasst. Sie können den Bericht auf Facebook unter Arche-Himmelblau ansehen.


Das sind Hunde, die die nächsten Tage getötet werden, es ist einfach furchtbar entscheiden zu müssen, wer gerettet werden kann und wer sterben muß. Pro Person dürfen 2 Hunde gerettet werden - maximal.
Danach ging es zur Rettungsstation Speranta Pentru Animale, wo unsere geretteten Hunde untergebracht wurden. Wir besichtigten die neuen Zwinger die inzwischen gebaut worden sind, und sichteten die vielen vielen Hunde, die Speranta inzwischen retten konnte. Am Abend gab es die große Lagebesprechung mit allen Mitarbeitern von Speranta
Leider gibt es ein riesengroßes Problem für die Rettungs-Station: die Bürgermeisterin von Craiova weigert sich, Speranta Pentru Animale zu legalisieren und ihnen eine offizielle Genehmigung als „Privates Tierheim“ zu erteilen – es ist eine politische Entscheidung, denn Speranta ging gegen die Zustände im Public Shelter, in dem jetzt innerhalb von 3 Wochen mehr als 700 Hunde bestialisch umgebracht worden sind, anwaltlich vor. Die Bürgermeisterin drohte damit, Speranta schnellstmöglich zu schließen und alle dort untergebrachten Hunde sofort töten zu lassen.
Speranta ist natürlich total verzweifelt, und versucht gerade ein geeignetes Stück Land außerhalb von Craiova zu kaufen, in einem Dorf, dessen Bürgermeister ihnen keine Steine in den Weg legen wird, und dort ein ganz neues Tierheim zu erstellen, das alle Voraussetzungen erfüllt, um als privates legalisiertes Tierheim anerkannt zu werden.
Wir warten jetzt auf die nächsten Nachrichten, und werden dann den nächsten Geld-Transfer mit den eingegangenen Spenden machen, sobald das Bauvorhaben genehmigt ist. Denn dann muß es ganz schnell gehen – das neue Tierheim muß in kürzester Zeit aus dem Boden gestampft werden bevor die Bürgermeisterin in Craiova auch nur ahnt was los ist – und die Hunde müssen so schnell es geht in das neue Tierheim in Sicherheit gebracht werden.
Am Sonntag waren wir noch auf dem Land um die dort untergebrachten Pflegestellen zu besuchen, die Spenden vorbei zu bringen, und unsere Hunde zu sichten.


Wir haben dabei auch das Haus der Familie unserer jetzigen Helferin Catalina besucht, und auch dorthin einen Hund in Pflege gegeben, unsere vorige Helferin Madalina hat uns begleitet.


Unsere Helferin Madalina erhält für ihre Pflegestelle ( 30 Hunde!) ganz viele Futterspenden


Das sind 2 Zwinger von Madalina


Und so sieht das Haus aus, in dem die Zwinger untergebracht worden sind…, Das ist Armut in Rumänien.


Annette und Simona mit den Futterspenden für Simona, die ca. 80 !! Hunde versorgt.


Das sind die neuen Zwinger von Simona

Am Montag haben wir alle unsere Hunde eingepackt und ins Auto verfrachtet mit Hilfe von Madalina, Simona und ihrem Mann Mari, Anca Buduru und Annette…


21 Stunden Fahrt liegen vor uns - Non Stop – und am Fassnachts-Dienstag sind 17 neue Hunde auf der Arche angekommen – jetzt endgültig in Sicherheit gebracht. Rumänien liegt hinter ihnen.


Unsere Kleinchen erkunden den Garten und spielen mit Catalina.

Ein kleiner Film über Speranta

Klaus Stockmann hat auf unserer Fahrt nach Craiova in Speranta auch einen kleinen Film im neuerbauten Zwingerbereich gedreht, der ein bisschen etwas vom Alltag dort vermittelt.
Zum Anschauen bitte auf das Bild klicken.

Unsere Terrasse vor der Quarantäne ist fertig!

Jetzt war das Wetter endlich so gut, dass wir unseren Zaun vor der terrasse bauen konnten. Es war noch mal ein Riesenstück Arbeit, aber jetzt ist es geschafft, und die Hunde können auf der Terrasse eingesperrt werden, wenn sie wirklich krank sind. Außerdem wurde noch ein Weg angelegt, damit man trockenen Fußes bis zu den Quarantäne-Zimmern kommen kann.


Klaus und Catalina befestigen die Zaun-Elemente , damit sie dann einbetoniert werden können.


Und jetzt gibt es auch einen Weg vom Zaun zur Quarantäne… kein Matsch mehr! Hurra!

Massaker im öffentlichen Tierheim Craiova

Im öffentlichen Tierheim in Craiova sind jetzt vom 29. Januar bis zum 7. Februar mehr als 600 Hunde umgebracht worden. Der Tierheim Manager hat dies nun offiziell zugeben müssen, nachdem unsere Freunde der Rettungsstation Speranta Pentru Animale ( Hoffnung für Tiere) wieder in das öffentliche Tierheim gehen konnten, um dort die Fütterungen fortzuführen, die ein paar tage lang nicht möglich waren, weil das öffentliche Tierheim total eingeschneit war, und die dortigen Mitarbeiter es nicht fertig brachten, die Zwinger frei zu schaufeln.
Als unsere Freunde nach ca. 5 Tagen das Tierheim wieder betreten durften, waren mehr als 500 Hunde „verschwunden“. Jeden weiteren tag fehlten noch mehr Hunde, bis dann am 3. Februar die Arbeiter im Public Shelter Breasta dabei angetroffen wurden, 3 völlig von Blut überströmte Zwinger zu säubern, in denen an diesem Tag dann auch alle Hunde fehlten.

Speranta Pentru Animale hat nun Strafanzeige gegen die Tierheim-Leitung gestellt, und versucht im Moment so viele Hunde als irgend möglich aus dem Public Shelter zu bergen und in ihre eigene Rettungs-Station zu bringen, um diese Hunde vor dem sicheren Tod zu retten.
Die Kapazitäten in den Hunde-Zwingern bei Speranta sind mittlerweile total erschöpft, und Speranta bemüht sich nun verzweifelt täglich neue Gehege zu bauen mit Hundehütten, um so viele Leben als möglich zu retten.
Wir haben versprochen mitzuhelfen in diesem fürchterlichen Kampf, und Speranta zu helfen bei der Finanzierung dieser neuen Hunde-Gehege. Alle Zwinger bekommen einen Betonboden und so viele Hundehütten, dass jeder Hund einen Unterschlupf findet. Die Eisengitter sind sehr stabil und mehr als 2m hoch. Speranta braucht für die Material-Kosten pro großem Zwinger für ca. 8 Hunde 200 Euro.
Wir bitten alle Freunde und Gönner und Sponsoren der Arche Himmelblau, uns zu helfen, damit wir Speranta helfen können. Im Moment ist jeder Tag ein Kampf gegen den Tod von mindestens 50 Hunden. Wir sind nur noch verzweifelt.


Neue kleine Zwingereinheiten für kranke oder alte Hunde oder  für Welpen


Diese neuen Zwinger sind bereits mit vielen geretteten Hunden belegt.

Spenden bitte auf das Arche-Konto
Stichwort: neue Zwinger für Speranta
Sparkasse Engen-Gottmadingen
BIC: SOLADES1ENG
IBAN:DE05 6925 1445 0005 6194 08

Wir stellen gerne eine Spendenbescheinigung aus.

Winter in Craiova / Rumänien


Oliviu rettet einen überfahrenen Hund der auf der total zugeschneiten Strasse entlang krabbelte.

Der Winter hat in Rumänien mit voller Wucht zugeschlagen, Berge von Schnee türmen sich überall, selbst auf den Strassen kommen die Räumfahrzeuge kaum nach, um wenigstens die wichtigsten Strassen frei zu räumen. Die Verbindungen hinaus aufs Land sind oft unpassierbar, so dass die privaten Tierheime dort nur ganz unzureichend versorgt werden können. Die ausgesetzten Hunde auf den Parkplätzen können nicht mehr an den Futterstellen versorgt werden , und jetzt finden sie auch keinerlei Zuflucht und Unterschlupf mehr, ganz viele von ihnen erfrieren  Tag für Tag, Nacht für Nacht.

WinterCraiova 875 n u 28696n


Unseren Freunden in der Rettungs-Station Speranta Pentru Animale haben wir jetzt bei der Finanzierung einer Schneefräse geholfen, denn die Männer und Frauen, die teilweise 10 Stunden täglich nur noch geschaufelt haben, um die Hunde aus dem Schnee auszugraben, waren am Ende ihrer Kräfte, und Hilfe war dringend nötig. Die Arche sagte 500 Euro Spende beim Kauf einer Schneefräse zu, und die Sperantas sind überglücklich und haben bereits die ersten Fotos vom Einsatz gezeigt.
(Leider kostete die Schneefräse jetzt 750 Euro!!!)


Bitte helfen Sie uns bei der Finanzierung der Schnee-Fräse:
Christa Zirbs: 200 Euro
Frau Miethe: 100 Euro
Fam. Göggel: 20 Euro
Frau Piel: 20 Euro

Hurra – das Auto für Speranta Pentru Animale ist da!


Ein großes Fest jetzt diese Woche- es ist geschafft – das neue Auto für die Auffangstation wurde noch im alten Jahr gekauft, hat jetzt alle Zulassungen bekommen, und wurde auf Speranta Pentru Animale angemeldet, so dass jetzt alle Rettungsfahrten endlich mit eignem Fahrzeug gemacht werden können, und auch die Fütterungen im Public Shelter sind jetzt gesichert, denn Speranta kann die ungeheuren Mengen von 240 g Futter pro Tag jetzt mit diesem Auto dorthin transportieren.
Auf den Fotos sehen Sie das Team von Speranta Pentru Animale sowie den Kaufvertrag für das Auto!.
Da eine andere Organisation mitgesammelt hat für den Autokauf konnte das Vorhaben schnell realisiert werden, auch die Kosten für die Zulassung waren gedeckt sowie die Versicherung und alle anfallenden Steuern.

Ein Video über  die Situation in Craiova

Frank Goralski, ein Freund, Tierschützer mit eigenem Tierheim und Mitstreiter in Craiova hat bei seinem letzten Aufenthalt einen einfühlsamen Film gemacht über die Zustände dort, die Hunde, das Public Shelter und die Auffang-Station Speranta Pentru Animale.
Wir möchten diesen Film auch Ihnen zugänglich machen- er zeigt keine grausamen Bilder sondern in sehr einfühlsamer Weise den Alltag vor Ort.
http://www.youtube.com/watch?v=5TPyLdrVkFQ

Ein gesegnetes Neues Jahr für Alle!

Nachdem wir jetzt im vergangenen Jahr die unglaubliche Zahl von jetzt 59 Hunden vermitteln konnten, und so viel Unterstützung von so vielen Sponsoren, Arche-Freunden und Helfern bekommen haben, haben wir jetzt für das Neue Jahr unsere Ziele sehr hoch gesteckt, und wollen versuchen so oft als irgend möglich selbst nach Rumänien zu fahren, um dort Hilfsgüter hin zu bringen und Hunde raus zu holen, und zu retten, was irgend möglich ist.
Die Hilferufe mehren sich, viele private Tierschützer versuchen vor Ort ebenfalls mitzuhelfen, und holen und retten von den Strassen wann immer eine Notsituation auftritt.
Ein paar kleine Beispiele: Unsere liebe Helferin Madalina , die bis Oktober auf der Arche mitgeholfen hat, und nun wieder in Rumänien ist, fand am Heiligen Abend eine ausgesetzte hochschwangere Hündin, die  in einem fast zugefrorenen Kanal um ihr Leben rang, im eiskalten Wasser sich krampfhaft an Müll festklammernd um nicht unterzugehen, aber nicht in der Lage ans rettende Ufer zu kommen. Madalina hörte ihr klägliches Schreien und konnte sie retten und mit furchtbarer Unterkühlung zum Tierarzt bringen, der ihr Leben gerade noch retten konnte, aber für die Babys war es zu spät – die Hündin musste not-kastriert werden, und sucht nun dringend ein Zuhause, denn Madalina, die selbst eine kleine private Rettungs-Station hat ist übervoll….. die Arche hat versprochen die Hündin zu nehmen bei der nächsten Rettungsfahrt..

Eine andere Helferin, Anca Buduru, Medizinstudentin, sah, wie ein Auto genau am Heiligen Abend eine Hündin am Strassenrand absichtlich erfasste und überrollte. Diese Hündin war vor kurzem erst kastriert worden, und danach auf die Strasse zurückgesetzt worden. Anca brachte die arme Hündin sofort zum Tierarzt, der einen Beckenbruch feststellte, und einen OP-Termin für den 2. Weihnachtsfeiertag festsetzte – bis dahin bekam die Hündin starke Schmerzmittel. Am 2. Weihnachtsfeiertag war es zu Beginn der OP nicht sicher, ob die Hündin ihr Bein behalten würde… aber der Tierarzt musste nur den Hüftkopf entfernen und konnte so das Bein erhalten, das dadurch jetzt etwas kürzer wurde, aber voll funktionsfähig geblieben ist. Die Arche hat für die OP, das Röntgen, die Antibiotika und die Schmerzmittel 170 Euro überwiesen, sowie noch mal 30 Euro für gutes Futter und Vitamine, damit die Hündin wieder auf die Beine kommt. Auch diese Hündin wird die Arche auf dem nächsten Rettungstransport übernehmen, und wir suchen dringend eine liebe Familie für diese arme liebe Maus, die wir Julie getauft haben.

Die Seite „NOT-FELLE“ haben wir jetzt aktualisiert, und wir werden die Hunde darauf setzen, die am dringendsten sofort eine Familie benötigen, wenn wir sie gerettet haben aus Craiova.
Für diese Hunde benötigen wir eigentlich auch ab sofort immer Spenden, denn nur mit unseren Spenden können die Hunde dort in Rumänien von unseren Freunden medizinisch versorgt werden. Diese Leute bekommen ca. 200 Euro Monatslohn – wovon sollen die dann 170 Euro für eine Hüft-OP bezahlen können? Das können nur wir von hier aus ermöglichen!

Die nächste Rettungsfahrt der Arche nach Craiova steht fest: Fasnacht wird gefahren - alle Hunde-Plätze sind bereits mit Notfällen besetzt!

Der nächste Beifahrer steht auch schon fest: diesmal wird Herr Stockmann seine Frau auf der Rettungsfahrt begleiten, um mit eigenen Augen zu sehen, was in Rumänien täglich passiert.

Frohe und gesegnete Weihnachten

Wir danken allen Freunden, allen Helfern und allen Sponsoren für diese unglaubliche Hilfe, die wir in diesem Jahr von euch allen erfahren durften.

So viele Hunde sind zur Adoption gegeben worden – dieses Jahr insgesamt 55 Hunde, alleine 31 !!! Hunde aus Rumänien, und noch die ganzen anderen die wir noch von Polen hatten, und noch etliche aus Griechenland. Dazu sitzen jetzt 18 gerettete Hunde aus Rumänien auf der Arche und warten auf eine Familie - aber auch sie sind von uns in Sicherheit gebracht worden.

Dieses Jahr hat die Arche angefangen in Rumänien mitzuretten – und noch niemals zuvor habe ich dermaßen viel Leid und Elend erleben müssen – aber auch noch niemals zuvor durfte ich mit dermaßen engagierten Tierschützern vor Ort zusammen arbeiten.

Wir haben 2 Rettungsfahrten gemacht dieses Jahr nach Rumänien – jedes Mal 3400 km Fahrstrecke – das Auto jedes Mal bepackt mit Hilfsgütern bis unters Dach – gnadenlos überladen. Aber wir haben es jedes Mal geschafft die kostbare Fracht heil bis nach Craiova zu bringen, wo wir von sehnsuchtsvollen Hunden empfangen wurden und von überglücklichen Helfern, die die so nötig gebrauchten Sachen sofort freudestrahlend abgeladen haben. Wir konnten so viel helfen dort unten – weil SIE UNS SO SEHR GEHOLFEN HABEN mit all Ihren Spenden. Wir können nur tausendmal DANKE!!! Sagen für all diese großzügige Hilfe. Und wir versprechen: wir machen WEITER! In Rumänien ist wirklich die Hölle los – und jede Fahrt ist wirklich EIN RITT DURCH DIE HÖLLE! Aber wir kämpfen um jeden einzelnen Hund so lange wir die Kraft dazu haben – und SIE ALLE!! haben uns unglaublich Kraft gegeben. Alle geretteten Hunde auf der Arche sind nur noch glücklich über all das gute Futter, die warmen Körbchen, das viele Spielen draußen im Garten…. Sie haben die Hölle hinter sich gelassen – und für sie ist nun das erste Mal wirklich WEIHNACHTEN!

Und Dank der wahnsinnig vielen tollen Geldspenden wird es der Organisation Speranta Pentru Animale möglich sein, ein Auto zu kaufen!

Stell vertretend für alle Hunde von der Arche grüßt sie unser kleiner süßer „Shaz“ als Weihnachtsmann.

Wir wünschen Ihnen allen frohe und gesegnete Festtage und ein glückliches Jahr 2014 – und wir sind sicher – es wird ein GUTES JAHR mit Ihnen an unserer Seite.

Ich umarme Sie alle voller Dankbarkeit!

Annette Probst-Stockmann mit dem gesamten Arche-Team

Das Auto für Speranta Pentru Animale wurde gefunden und wird gerade gekauft (in Rumänien). Die tolle Spende in Höhe von 2450 € wurde bereits komplett überwiesen. Das Bild des neuen Autos folgt in Kürze.

Ein riesiges Dankeschön an alle Spender

Ohne IHRE Hilfe hätten wir das alles nicht geschafft: so viele Futterspenden sind bei uns eingetroffen- das ganze Auto war wieder voll bis obenhin- wir haben „Fress-Pakete“ für die lieben Helfer von Speranta bekommen, über die sie sich riesig gefreut haben, alle Helfer haben von der Arche Nikolaus-Tüten bekommen, wir haben beim Tierarzt Aurelian die Rechnung für die Hunde bezahlt, die wir mit dem Rescue-Team auf den Feldern vor Craiova eingefangen und gerettet haben (Chip, Pass, Impfungen, Kastrationen, Entwurmung, Advocate sowie Klinik-Aufenthalt für unsere „ 4-kg – Maus“ der es so schlecht ging dass sie bei Aurelian bleiben musste.. wir haben sie GINA getauft, und sie wird im Januar nach Deutschland ausreisen dürfen)

Hund BEN hat mit seiner mama 200 Euro plus ganz viel Futter gespendet- von dem Geld haben die Speranta –Leute das Futter für die Tötung (700 Hunde) am 2.12.13 gekauft- plus ganz viele Medikamente. Doch jetzt brauchen wir SIE !!!!   noch einmal:

Riesen Weihnachts-Spenden-Marathon für Speranta:

Die Auffang-Station braucht ein Auto

Wie wir unten waren in Craiova, haben uns die Helfer von Speranta gebeten ihnen zu helfen – ganz dringend – denn sie haben kein Auto!!! Wenn ein Anruf kommt, dass eine verletzte Hündin mit ihren Welpen im Strassengraben liegt, die geborgen werden muß, bevor die Hundefänger kommen und sie umbringen – wie sollen die Leute von Speranta sie retten…?? Oder eine Gruppe Welpen in einem Karton  irgendwo an einer Strassenecke… oder ein ausgesetzter schwer kranker Junghund auf dem Marktplatz… wir haben all diese Fälle mitbekommen in  der kurzen Zeit vor Ort… wir hatten unser Auto dabei und konnten helfen – aber Speranta hat kein Auto – nur ein paar Volontäre ( freiwillige Helfer ) haben ein eigenens Auto, das sie nach Feierabend nach ihrer normalen Arbeit, wenn sie bei Speranta sind um dort mitzuhelfen, immer zur Verfügung stellen.. dann erst können die kranken Hunde zum Tierarzt gebracht werden… erst dann kann Futter ( 250 kg in einem PKW!) in die Tötung gebracht werden um die Hunde dort mit Futter zu versorgen…. Oft nehmen sich die Volontäre extra frei von der Arbeit, wenn ganz dringend ein Auto benötigt wird… aber es ist jeden Tag aufs Neue ein Drama, wenn schnell Hilfe benötigt wird.

Speranta Pentru Animale braucht ganz dringend ein Fahrzeug!!!

Wir haben versprochen, dass es uns gelingen wird, ihnen zu Weihnachten ein Fahrzeug zu schenken damit sie ihre Hunde versorgen können. Sie wollen das gleiche Auto haben, das auch die Arche fährt- einen Fiat Doblo Cargo  damit sie viele Hunde dort hinein bringen ( sie bergen täglich auch Hunde aus der Tötungsstation), und auch Baumaterial kaufen können für die Zwinger-Anlagen die sie gerade eben bauen um mehr Hunde retten zu können ( von 180 Hunden im Juni haben sie aufgestockt auf mittlerweile fast 400 Hunde!!!) Wir haben jetzt hier in Deutschland nach einem Auto gesucht – und Speranta hat in Rumänien gesucht – und gestern haben sie in Craiova ein Fahrzeug gefunden das für sie passen würde – das nicht so viele km hat und vom Preis her bezahlbar wäre – und jetzt brauchen wir IHRE Spenden, um das Auto zu kaufen und um damit in Craiova Hunderettung möglich zu machen!

Hier ist das Auto:  www.autovit.ro/fiat-doblo-C31413482.html

Wir bitten Sie um IHRE Hilfe, um das Auto für Speranta, das so dringend benötigt wird, kaufen zu können: unser Weihnachts-Spenden-Marathon

Wir sind sicher, dass wir die 3500 Euro schaffen werden zusammen:

Stichwort: Auto für Speranta
Tierhilfe Arche Himmelblau
Konto Nr.:  561 94 08
BLZ: 69251445
Bezirkssparkasse Engen-Gottmadingen

Spenden:

Familie Nowara mit Forta: 50 Euro
Fußpflege Weber : 230 Euro
Familie Brecht: 20 Euro
Familie Lilienthal: 500 Euro
Frau Heide Karl: 150 Euro
Frau Cascella: 50 Euro
Frau Eva Maria Pleis: 50 Euro
Frau I. Sedlitzki-Riede: 250 Euro
Firma Heine GmbH: 500 Euro
Manfred Schäfer: 100 Euro
Daniela Heine mit Jenny: 300 Euro
Dr. Felicitas von Roennebeck: 100 Euro
Ulf Radde: 100 Euro
Barbara Stender mit Vasyl: 40 Euro
Catalina ( Arche-Helferin): 10 Euro

Zusammen bis jetzt: 2450 Euro
Wahnsinn!

Weitere Spenden:
Bianca Pelli 20 Euro
Lukas Hörmann und Karin 50 Euro
Olivia und Anna Hörmann: 80 Euro
Hannah, Margit und Elena (Arche-Freunde) 190 Euro
Bernd Bode u. Beate Kircher 50 Euro
Inge Heine: 100 Euro
Da das Auto für Speranta bereits gekauft werden konnte, da noch ein anderer Verein Spenden gesammelt hat, und die erforderliche Summe jetzt direkt zu Weihnachten zusammen gekommen war, würden wir die Spenden die jetzt herein kamen, gerne für unsere Notfälle in Rumänien verwenden, um die ganzen OP-Kosten bezahlen zu können:

Notfall Julie/ Beckenbruch 170 Euro plus 30 Euro Futter und Vitamine
Notfall Christina – Notkastration und Krankenstations-Aufenthalt: 100 Euro

Rettungsfahrt gut überstanden

Am Sonntag, 1. Dezember kamen die Fahrer des Rettungstransportes wohlbehalten mit 17 Hunden in Deutschland an, 5 Hunde sind gleich im Tierheim Pürten in Waldkraiburg geblieben, und 12 Hunde durften auf die Arche kommen.
Wir haben diesmal sehr viele Welpen mit heraus genommen, da  die Auffang-Station Speranta Pentru Animale total überschwemmt ist mit Welpen die überall ausgesetzt werden- auf Müllplätzen entsorgt, in Pappkartons auf Parkplätzen ausgesetzt, oder einfach in den Strassengraben geworfen, dass überhaupt kein Platz mehr ist für diese armen kleinen Würmchen, viele werden wochenlang in Transportboxen versorgt und aufgezogen, bis ein bißchen Platz frei geworden ist für die größeren Welpen im „Baby-Zimmer“, wo sie dann endlich herum laufen dürfen und spielen. Auch gescheites Welpenfutter fehlt ständig, und so bekommen diese kleinen Babys oft nur eingeweichtes Brot zu fressen – es ist zum heulen. Umso wichtiger war es jetzt die Welpen heraus zu holen, die bereits fertig geimpft waren, um Platz zu machen für die Nächsten, die jetzt aus den Transport-Boxen nachrücken dürfen.

Speranta Pentru Animale ist dabei die Auffang-Station auszubauen mit neuen Zwingern und Quarantäne-Zwingern, sie versuchen alles um die Hunde gut und ordentlich unterzubringen. Neben ihrer eigenen Auffang-Station versorgen diese tapferen Leute jetzt auch noch das Public Shelter in Craiova mit, das eigentlich eine reine Tötungs-Station ist, und bringen täglich Futter dorthin und füttern selbst die ca. 700 !!!! Hunde, die dort untergebracht sind, und die von der Stadt kein Futter erhalten – bis vor kurzem ließ man die eingefangenen Hunde einfach qualvoll verhungern – den Rest brachte man dann um… Die Speranta-Leute brauchen pro Tag ca. 240kg Futter für das Public Shelter – und dann noch das Futter für ihre eigenen Hunde- wobei sie da aber auch Essensreste aus dem Jugendgefängnis von Craiova holen dürfen, die sie dann mit Trockenfutter vermischt an die Hunde verfüttern.

Einen Tag waren wir mit einem Rettungs-Team draußen auf den Feldern von Craiova und konnten 3 Hunde einfangen, die total verstört und halb verhungert waren. Nach der Rettungsaktion wurden sie sofort zum Tierarzt in Craiova gebracht, Dr. Aurelian Stefan, der Speranta ganz toll betreut und sich ganz intensiv um die neuen Hunde gekümmert hat – eine kleine winzige Hündin, gerade mal 4kg leicht, musste erst mal in der Klinik bleiben. Bilder folgen nach – sie sind in der Kamera meiner Beifahrerin.

Hier sind unsere Hunde für Deutschland mit dem ganz engagierten Speranta-Team nach dem Einladen:

Und hier noch ein Bild von der Fütterung im Public Shelter (Tötung) in Craiova: wir durften 200 Euro Spenden von „Hund Ben“ direkt übergeben – und am 1.12.2013 sind von diesen 200 Euro das Futter für einen Tag für die 700 Hunde gekauft worden, sowie noch für 50 Euro dringend benötigte Medikamente für kranke Hunde in diesem Tierheim, in dem die angestellten Tierärzte nur die Hunde kastrieren oder umbringen – eine andere Aufgabe haben sie dort nicht!


Das Auto voll mit Futter


Oliviu füttert die Hunde.

…..Und ab in die Hölle…..
(Vom 27.11. bis 1.12.2013)

Die Arche-Hardcore-Fahrer Annette Probst-Stockmann ( Archeleitung und ausgebildeter Tiertransporteur) und die ganz erfahrene Eva Pleis aus Odelzhausen ( sie war schon das letzte mal mit dabei) fahren wieder zusammen eine Rettungsfahrt in die Hundehölle von Rumänien, genau in den Bereich, in dem jetzt die Haupt-Massaker stattgefunden haben….

Wir unterstützen unsere Freunde in Craiova „Speranta Pentru Animale“  ( Hoffnung für Tiere) mit Geld-Spenden um all die Tierarzt-Rechnungen bezahlen zu können (mittlerweile sind dort fast 400 Hunde untergebracht aufgrund der entsetzlichen Situation), wir haben jede Menge Futterspenden an Bord, kaufen dort zusammen mit der Hilfsorganisation ganz viel Futter ein, wir besuchen das Tötungs-Shelter von Craiova und versuchen dort Hunde frei zu kaufen, wir besuchen die Pflegestellen auf dem land, die mittlerweile alle selbst kleine Tierheime sind….

Wir sichten die lage, und werden Fotos machen und berichten, wo gerade am meisten Hilfe nötig ist, und dann hier wieder Spenden sammeln für dringende Hilfsprojekte…

Unsere Fahrt können Sie wieder auf Facebook Arche Himmelblau täglich mitverfolgen….

Es wird einen Fahrtenbericht auf der Homepage geben wenn wir zurück sind….

Unsere Quarantäne-Station muss ausgebaut werden!


Die Ausschachtungs-Arbeiten

Wir haben jetzt vom Veterinäramt den Auftrag bekommen, vor unserer Quarantäne-Station eine betonierte Terrasse zu bauen, die durch einen hohen Zaun dann vom Hundespielplatz abgetrennt ist, damit ein Hund mit einer Infektion wirklich abgegrenzt bleibt auf einer Fläche die gut desinfiziert werden kann. Die Arbeiten müssen von den Arche-Helfern ausgeführt werden – es ist kein Geld da, um eine Firma damit zu beauftragen. Die Baukosten belaufen sich auf ca.1500Euro (Zaun 1050 Euro, der Rest für die Betonarbeiten). Das Ausschachten ist eine unglaubliche Arbeit- wir machen Bilder vom Baufortschritt! Die Terrasse soll bis November fertig gestellt sein


Solche Massen an Erde und Steinen mussten da raus….

 
Jetzt fängt das betonieren an- Randsteine setzen mit der tatkräftigen Unterstützung der neuen Besitzer unserer Hunde Nuvola und Eric… ohne diese beiden Männer hätten wir es nie geschafft! Tausend Dank an Michael und Filip!


Jetzt sieht man die Umrandung- war das eine Arbeit!

Unsere Rettungsstation in Craiova/ Rumänien braucht Hilfe!

Speranta Pentru Animale

Die Hilfsorganisation in Craiova vor Ort, die die Hunde aus der Tötung rettet, und so viele Hunde als möglich von der Strasse aufsammelt, braucht dringend Unterstützung.
Täglich müssen schwer verletzte Hunde zum Arzt gebracht werden, aber auch die täglichen Futterkosten sind ganz enorm für die vielen Hunde, die jetzt notfallmäßig in der Auffang-Station untergebracht werden mussten nach dem entsetzlichen Massaker – 50 Euro pro Tag für ca. 400 Hunde allein für Trockenfutter ( 1 Monatslohn in Rumänien ist 180-200 Euro!)

Die Arche Himmelblau fährt die nächste dringende Rettungsfahrt nach Craiova!

Um die Zustände in Rumänien am Beispiel einer Tötungsstation in Brasov zu dokumentieren , hat der ETN einen Film gedreht, den Sie hier ansehen können:
http://www.youtube.com/watch?v=wsdOsYg7V5A

Wir werden vom 27.11.13 bis zum 1.12.13 in Craiova sein! Wir bitten Sie von Herzen diese Rettungsfahrt zu unterstützen, damit wir diesen armen Hunde in Rumänien helfen können, einfach damit sie dort grundversorgt werden können.
Wir wollen so viel Futter als irgend möglich in unser Auto packen, Trockenfutter und Nassfutter, und sind dankbar über jede Spende die bei uns abgegeben wird.
Die Organisation Speranta Pentru Animale braucht auch Geld, um die Arztkosten zu zahlen, das Geld für die monatliche Miete des Geländes, in denen die Rettungsstation untergebracht ist, und eben auch für all das notwendige Futter für die große Anzahl an Hunden.

Die Arche hat im Oktober bereits 200 Euro an Speranta Pentru Animale überwiesen!

Sie können Geld direkt an die Organisation Speranta Pentru Animale überweisen – in EURO!!! – die Organisation hat dort ein Konto das in Euro geführt wird.
Die Arche verbürgt sich dafür dass das Geld wirklich direkt den Hunden zugute kommt – wir kennen die Organisation und die Mitarbeiter dort ganz genau!
Speranta Pentru Animale

RO06BSEA0200000000885647
 swift BSEAROBU
 at Credit Agricole Craiova.

Sie können aber auch das Geld auf das Arche-Konto einzahlen, und wir überweisen es dann sofort weiter nach Rumänien, bzw nehmen es mit auf unserer Rettungsfahrt und übergeben es vor Ort bzw kaufen dort mit den Mitarbeitern Futter oder bezahlen Arztrechnungen

 Stichwort: Rumänienhilfe
Tierhilfe Arche Himmelblau
Konto Nr.:  561 94 08
BLZ: 69251445
Bezirkssparkasse Engen-Gottmadingen

Rumänienhilfe:

Eva Bettina Held  21.10.13 - 50 Euro
Edith Vogelmann 21.10.13 - 25 Euro
Frau Karl 26.10.13 - 150 Euro direkt an Speranta
und Riesenfutterspende für Rumänien über zooplus
Fußpflege Weber 30.10.13 - 200 Euro
Familie Mundhaas 3.11.13 - 50 Euro
Frau Strugala 3.11.13 - 10 Euro
Daniela Heine 13.11.13 - 200 Euro
Heidi Karl 14.11.13 - 100 Euro
Eva Bettina Held 14.11.13 - 50 Euro
Frau Meyer 14.11.13 - 50 Euro
 Hund Ben spendet mit seiner „Mama“ 200 Euro für die Hunde in Craiova

Wir überweisen das Geld sofort nach Rumänien.
Tausend Dank an alle Spender!

Das ist die momentane Situation in Rumänien

Und wir wollen nicht einfach nur zusehen…


Eine säugende Hündin- die Kehle durchgeschnitten und liegen gelassen – und die Babys verrecken elendiglich- die Leute sehen zu - das ist Rumänien.

Es gibt leider Leute, die meinen, wenn man auf Facebook ein paar virtuelle Kerzchen anzündet für die „armen armen Strassenhunde“ und geistigen Dünnschiss von sich gibt über die schlimmen Zustände… dann sei das genug getan….aber die Arche ist anders…..

Wir stehen auf! Wir krempeln die Ärmel hoch und helfen mit – tatkräftig! Wir fahren selbst runter nach Rumänien – 1600 km bis nach Craiova (das sind 23 Stunden reine Fahrzeit!) – und bringen ein Auto mit Hilfsgütern mit – voll bis unters Dach. Und dann holen wir ein ganzes Auto voll mit Hunden dort unten aus der Hölle raus! Und dann brauchen wir die Hilfe von ganz vielen Leuten: Diese Hunde brauchen ganz dringend sofort eine Familie – wir müssen vermitteln in Adoptions-Familien so schnell wir können – und dann sofort wieder runter fahren. So können wir wirklich helfen – und Retten!


Eine Müllhalde vor der Stadt… Hunde sind dort einfach nur noch Müll… unsere Helfer vor Ort waren nicht schnell genug... für diese Hunde war alles zu spät.

Unsere Helfer vor Ort von der Auffang-Station Speranta Pentru Animale kämpfen Tag und Nacht um so viele Hunde als irgend möglich zu retten. Sie sammeln Hunde von der Strasse ein, bringen sie zum Arzt, gehen in die Tötungsstation und holen an Hunden raus was irgend möglich ist. Aber sie brauchen uns, damit wir die ausreise-fertigen Hunde (Chip, durchgeimpft, Pass, kastriert) schnell heraus holen, damit sie Platz haben für all die katastrophalen Notfälle, die täglich nachrücken. Und diese Hunde die wir retten aus Rumänien sind einfach nur noch dankbar, dass sie aus dieser Hölle fliehen durften – und sie suchen so dringend nach einem Zuhause!

   
Diese Hündin ist vielleicht 1,5 Jahre alt… sie wurde aus der Tötungsstation gerettet, wo man die Hunde völlig ohne Futter in den Käfigen hält- sie wäre in 2-3 tagen elendiglich verhungert, konnte kaum mehr stehen.


Ein Welpe- fast verhungert- ebenfalls aus der Tötung geborgen… nur noch Haut und Knochen- sie hoffen sie bringen den Hund durch- er ist auch noch nicht geimpft- so schwach kann man ihn nicht impfen….und Staupe und Parvo lauern überall.


Oana Popescu, die bisherige Leiterin der Auffang-Station Speranta Pentru Animale, der Engel, der so vielen Hunden ein neues Leben geschenkt hat. Sie ist psychisch zerbrochen an der jetzigen Situation und hat am Freitag, 11.10.13 Rumänien verlassen… sie kann nicht mehr….sie hat erst mal aufgegeben und ist in ein anderes Land gezogen. Aber ihre Freunde und Assistenten von der Auffang-Station machen weiter – sie retten Hunde und versorgen sie und bereiten sie für eine Ausreise in ein sicheres neues Leben vor.

Der neue Vorstand der Arche stellt sich vor:

1.Vorstand und Arche-Leitung bleibt Frau Probst-Stockmann


2. Vorstand ist Frau Olivia Hörmann
Frau Hörmann hilft mit bei der Organisation der Arche, macht Vorkontrollen und arbeitet jedes Wochenende auf der Arche mit.
Frau Hörmann wird im Jahr 2014 die Ausbildung zur Hunde-Krankengymnastin machen


3. Vorstand ist Frau Susan Keller
Frau Keller ist Hundetrainerin und Canis-Verhaltens-Therapeutin und hilft jedes Wochenende auf der Arche mit, trainiert die Hunde in Einzelstunden, schätzt Charakter und Schwerpunkte der Erziehung ein, hilft mit bei Vermittlungen und ist stets zur Stelle wenn es Probleme mit einem Hund gibt.


Unsere neue Kassenwartin ist Frau Ramona Ziegler
Frau Ziegler kümmert sich um die Einkäufe auf der Arche, sie stellt die Spendenbescheinigungen aus und kümmert sich um die Buchhaltung.

Unsere neue Arche-Assistentin

Nachdem unsere Helferin aus dem Bundesfreiwilligendienst auf der Arche nach 2 Wochen das Handtuch geschmissen hat, mussten wir ganz schnell einen Ersatz finden, denn Madalina geht nun Anfang Oktober zurück nach Rumänien.
Jetzt haben wir wieder eine ganz tolle engagierte junge Frau aus dem Tierschutz gefunden, auch aus Craiova/Rumänien, und ebenfalls als Volontärin dort in der Auffang-Station tätig.


Catalina- Anamaria Dinu

Catalina kennt schon eine Menge unserer Hunde auf der Arche aus Rumänien und ist überglücklich gewesen ihre Schützlinge hier wieder in den Arm nehmen zu können.
Wir freuen uns auf die Zeit mit ihr auf der Arche, und wünschen uns dass wir auch mit ihr wieder so viele Hunde glücklich vermitteln können.

Jahreshauptversammlung

Die Jahreshauptversammlung des TSV „ Tierhilfe Arche –Himmelblau e.V.“ auf der Arche am 13. September hat jetzt 2 neue Vorstände ergeben: Frau Olivia Hörmann und Frau Susan Keller sind in den Vorstand gewählt worden, und leiten nun zusammen mit Frau Probst-Stockmann die Arche.

Als neue Kassenwartin wurde Frau Ramona Ziegler bestimmt.

Alle neuen Vorstände arbeiten sich gerade in ihre neuen Aufgaben ein und werden demnächst hier vorgestellt, außerdem sind sie dann unter der Rubrik „Verein“ zu finden mit Telefon-Nummer und Email-Adresse und können direkt angesprochen werden.

Wir haben eine neue Tierarzt-Praxis zur Betreuung der Arche


Seit 1. August wird der Tierschutzhof Arche Himmelblau jetzt von der Tierarztpraxis Grande  in Engen betreut. Die sehr große und gut ausgestattete Tierarztpraxis mit 7 Tierärzten, die auch am Wochenende immer einen Notdienst anbieten können, war für unseren Tierschutzhof jetzt eine gute Entscheidung, denn oftmals passieren gerade am Wochenende Unfälle, die sofort behandelt werden müssen. Die sehr erfahrenen Tierärzte können sofort diagnostisch tätig werden mit Röntgen und Ultraschall, haben ein kleines Labor in der Praxis und können auch endoskopische Untersuchungen machen. Mit ihren 2 Operationsräumen sind sie auch super ausgestattet, und sogar die Arche-Schäfchen haben jetzt „Groß-Tierärzte“ die sich ganz speziell kümmern können. Frau Sandra Stark wird auf der Arche die Transporte abnehmen und sich vor Ort um ganz vieles kümmern, und die absolute „Ober-Aufsicht“ hat der erfahrene Praxis-Chef Gerhard Grande, der auch sofort mit Tierärztin Sandra Stark gekommen ist, um die Arche genau anzusehen und die Hunde und die Pässe zu checken, und um zu sehen, wie hier bei uns die Organisation des Tierschutzhofes läuft. Wir sind sehr glücklich über diese gründliche und kompetente Betreuung.
Die Tierärzte kann man immer über die Rufnummer 07733-97070 erreichen, sie sind natürlich auch nach der Vermittlung der Hunde immer für die neuen Besitzer da, um mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

TA-Praxis Grande
Kesslerhalde 11
78234 Engen
Tel: 07733-97070

Unsere Rettungsfahrt nach Craiova in die Tierrettungs-Station Speranta Pentru Animale

Am Montag, 24. Juni 2013 starteten wir von der Arche aus mit einem mit Spenden total vollgeladenen Auto nach Rumänien. Beifahrerin war Eva Pleis aus München, die schon meine Beifahrerin auf meiner allerersten Polen-Rettungsfahrt war.

Wir fuhren am Montag bis an die rumänische Grenze und übernachteten noch in Ungarn, alles lief gut. Am nächsten Morgen dann Weiterfahrt nach Craiova/ Rumänien, wo wir am späten Nachmittag ankamen.

Zuerst ging es ins Tierheim, um unser Auto auszuladen und den Tieren das Futter zu bringen, sowie einen ersten Eindruck dort vor Ort zu bekommen.

Das private Tierheim befindet sich in einem gesicherten Areal am Rande der Stadt, das auch Nachts bewacht wird und die Tiere wirklich sicher sind in jeder Hinsicht.

Allerdings sind die Leute dort arm, sehr sehr arm, und müssen alles selbst machen mit dem billigsten Material das sie finden können. Sie müssen improvisieren und einfach versuchen das Beste aus allem zu machen. Es tut in der Seele weh diese Not zu sehen und nicht mehr helfen zu können. Alle Leute die dort arbeiten, tun dies auf freiwilliger Basis und geben dafür ihre ganze Freizeit. Alle haben normale Jobs, viele haben studiert, aber die meisten von ihnen bekommen nur das Minimal-Gehalt das bei ungefähr 200 Euro pro Monat liegt. So muß das Geld für alle Reparaturen und Einrichtungen und auch für Futter von außen kommen- durch Spenden. Aber dann wird mit dem Geld auch gebaut und repariert und um jedes einzelne Leben wirklich gekämpft – dieses Engagement und diese Liebe für die Tiere haben uns auch Tränen in die Augen getrieben. So etwas in der Form haben wir noch niemals vorher erleben dürfen.

Am Freitag, 28. Juni haben 21 Hunde aus Rumänien mit uns ausreisen dürfen. 7 Hunde kamen ins Tierheim Pürten in Waldkraiburg bei München und werden von dort vermittelt. Die anderen Hunde kamen auf die Arche und suchen jetzt dringend Familien
(siehe unter „zu vermitteln“)

Hier sind Impressionen vom Tierheim:


Die Hunde werden zum Spielen in den Hof gelassen


Ein kleiner Welpe, ca 4 Monate alt, wurde total verfilzt und Milben-verseucht gefunden und zuerst geschoren, dann gebadet und dann zum Tierarzt gebracht- jetzt hat er eine Chance zu überleben

 
Ein Karton mit Welpen war vor ein paar tagen vor die Tür gestellt worden. Jetzt sitzen sie in der Notunterkunft im Lagerhaus.


Rennen und Spielen - einmal am Tag, wenn Julia nach der Arbeit kommt


Der „Kindergarten“ im Tierheim. Viel zu viele Hunde auf einem winzigen Raum, alle wollen mit in die Freiheit. Sie sind jetzt 4-6 Monate alt und sollten endlich sozialisiert werden….

Am nächsten Tag ging es hinaus aufs Land, wo viele Pflegestellen die Hunde mit aufnehmen in ihrem Garten, und so versuchen zu helfen, wo sie nur können.

Von der Pflegestelle Simona haben wir jetzt 3 Hunde übernommen, einer süßer als der andere, und sie arbeitet tagsüber auf den Wassermelonen-Feldern und morgens und abends kümmert sie sich um die Hunde. Sie hat auch viele Hunde auf dem Feld wo sie unter dem Wohnwagen wohnen, und einfach glücklich sind und da bleiben, weil sie sich sicher fühlen und versorgt werden. Sie leben dort ohne Zaun und warten darauf, dass jemand kommt zu ihnen. Einfach unvorstellbar für uns.


Simona ist so eine tolle liebevolle Frau, die wir unbedingt weiterhin unterstützen möchten. Sie ist wirklich sehr arm – und gibt alles für die Hunde, rettet sie und fährt mit ihnen zum Arzt, füttert sie und gibt ihnen so unendlich viel Liebe.


Wir werden den Reisebericht nach und nach weiter ergänzen….

Wir werden auch eine eigene Seite mit Notfällen aus Rumänien aufbauen, so dass jeder sehen kann, wo dringend Hilfe nötig ist. Wir können JEDEN!! Hund innerhalb von einer Woche von Rumänien nach Deutschland bringen lassen mit einem Transport-Unternehmen, das sich auf Hundetransporte spezialisiert hat, wenn der Hund bereits gechipt und geimpft ist – sonst 21 Tage Wartezeit bis der Paß gültig ist.

Die Arche Himmelblau finden Sie jetzt auch auf facebook.

Da unsere Rumänien-Rettungsfahrt am Montag, den 24.06. beginnt, haben wir beschlossen, ein Reisetagebuch auf facebook zu veröffentlichen mit allen aktuellen Eindrücken, Informationen und Bildern.

Da unsere Helferin Madalina außer Rumänisch nur Englisch spricht, werden die Einträge auf Englisch sein.

 Update Rumänienfahrt 24.6. bis 29.6. 2013

Ganz viele Spenden für Rumänien sind bei uns auf der Arche eingetroffen, und wir danken allen Spendern von ganzem Herzen. Nächstes Wochenende wird dann das Auto gepackt und alle Hilfsgüter werden dann dort vor Ort aufgeteilt – an das private Tierheim und auch an die vielen Pflegestellen die gerade so viele Hunde von den Strassen holen um sie zu retten – alle brauchen Futter ohne Ende. Hier ein aktuelles Foto von unserem „Zwischenlager“ in einer Garage bis alles verladen werden kann.

Unsere nächste Rettungsfahrt geht nach Craiova/Rumänien

Wir starten am 24. Juni und kommen am 29. Juni zurück

Viele Hilferufe erreichten uns die letzte Zeit aus Craiova, wo ein neues offizielles Tierheim erbaut wurde für 500 Hunde, und alle Tierschutzorganisationen vor Ort sollten mit eingebunden werden in die Versorgung und Betreuung der Hunde.

Nach nur 5 Tagen wurde der Zutritt zum Tierheim verwehrt, und man begann im alten Tierheim die Hunde zu töten. Die Polizei wurde eingeschaltet, man fotografierte die toten Hunde in den Plastiksäcken und fand auch die Stellen auf den Feldern, wo die toten Hunde dann abgeladen wurden.


In den Säcken befinden sich getötete Welpen!

Ein Aufschrei der Entrüstung ging durch die Bevölkerung, aber jetzt geht das Einfangen und Abschlachten der Hunde unvermindert mit noch größerer Aggressivität weiter, vor allem die lieben und bereits kastrierten Hunde werden von den Strassen eingesammelt und zur Tötung gebracht, Hunde die die Tierschützer vor Ort bereits seit langer Zeit betreuen.

Sie versuchen verzweifelt so viele Hunde wie möglich von der Strasse zu holen zu sich nach Hause- aber die Aufnahme-Möglichkeiten sind natürlich begrenzt – trotzdem versuchen sie um jedes Leben zu kämpfen.

Wir versuchen jetzt so viele Hunde wie möglich heraus zu holen, auf unserer nächsten Rettungsfahrt. Sie geht in das private Tierheim unserer Helferin Madalina, wo die Hunde ärztlich betreut und gut versorgt werden. Die Helfer versuchen gerade so viele Hunde wie irgend möglich noch aus dem alten Tierheim von Craiova zu retten und in das private Tierheim zu bringen, bevor auch sie erschlagen werden. Das private Tierheim dort ist jetzt vollkommen überfüllt und alle Tierschützer dort beten nur noch, dass wir schnell kommen um Hunde heraus zu holen.

Wir brauchen dafür aber wirklich jeden einzelnen Platz auf der Arche! Bitte helft uns für die Hunde, die noch hier sind, Plätze zu finden.

Wir brauchen auch noch Pflegestellen, die Hunde bei sich zuhause aufnehmen können, bis die Situation auf der Arche entspannt ist...

Bitte helft uns… wir brauchen PLATZ!!!! Es geht leider wirklich um Leben und Tod dieses Mal.

Außerdem sind wir glücklich über JEDE Futterspende die wir mit nach Rumänien nehmen können… in Craiova gibt es mehr als 4000 !!! Strassenhunde, die von den Tierschützern so weit als möglich mit gefüttert werden. Futterspenden bitte bis spätestens Freitag, 21. Juni auf der Arche abgeben, wir packen am Samstag das Fahrzeug für Rumänien.

 

Sorgenkind Eric

Der junge Eric, gerade mal 6 Monate alt, ist auf der Arche abgegeben worden, nachdem er von einer anderen Orga nach Deutschland geholt worden war, und an einen Platz gegeben, wo er nicht bleiben konnte. Da diese Orga kein angeschlossenes Tierheim hat, wusste man nicht wohin mit dem armen Hund. Die einzige Option wäre gewesen, ihn zurück nach Ungarn in die Tötung zu schicken. 

Unsere Tierärztin hat jetzt festgestellt, dass der junge Hund eine massive Knieverletzung hat, und sein rechtes Hinterbein kaum belasten kann. Das war wahrscheinlich auch der eigentliche Grund, warum er zurück gegeben wurde. Auch uns hat man von dieser Verletzung nicht in Kenntnis gesetzt. Er wird jetzt diese Woche noch geröntgt, und sehr wahrscheinlich muß schnellstmöglich eine Operation erfolgen. Wir hoffen, dass Eric wieder ganz hergestellt werden kann, und endlich ein gesunder Junghund werden darf, für den Bewegung nicht nur Schmerzen bedeutet.

Update 18.5. 2013
Die Röntgen-Untersuchungen haben ergeben, dass Eric einen Oberschenkelbruch direkt über dem Knie hat, wahrscheinlich passiert, als er als Welpe auf den Straßen in Ungarn herum lief. Der Bruch wurde damals nicht versorgt, er steht sehr schlecht und geht bis in die Wachstumsfuge hinein, es wird also eine komplizierte OP werden, um das alles wieder richtig gut hin zu bekommen.

Update: 22.05.2013

Eric wurde in der Tierklinik Ravensburg vorgestellt, dort gibt es ein ganzes Team an Orthopäden und Chirurgen. Alle waren entsetzt über die jetzige Stellung des Beinbruches – ein Knochenstück hat sich komplett gedreht und steht absolut verkehrt, und wächst jetzt bereits so falsch wieder zusammen. Deshalb kann Eric sein Bein fast nicht benutzen.

Es wird eine ganz komplizierte Op werden, bei der das Bein erneut durchgesägt wird und die Knochen wieder richtig zusammen gesetzt werden und dann von außen mit einem Gestell zusammengeschraubt werden – einem sogenannten Fixateur extern. Das ist eine OP, die wirklich nur absolute Spezialisten beherrschen und die auch in der Nachsorge sehr aufwändig sein wird. 

Aber wir sind überglücklich, dass die
Kleintierklinik am Hochberg in Ravensburg

Unseren Eric zu absoluten Tierschutz-Preisen operieren wird, so dass wir 1000 Euro brauchen für die OP (die normal mehr als das Doppelte kosten würde) um das Bein von Eric zu retten.

Update 31.05.2013

Heute durften wir Eric in der Kleintierklinik am Hochberg in Ravensburg abholen. Die Röntgenbilder sprachen Bände – das Bein war nach dem Bruch innerlich dermaßen verdreht, dass die Operateure wirklich ein Meisterwerk vollbracht haben, um das wieder richtig aufeinander zu stellen. Jetzt wird Eric für ca. 6 Wochen einen Fixateur an seinem Bein haben. Das tut sicher auch weh – er bekommt jetzt starke Schmerzmittel – und ist auch kompliziert zum Verbinden da alles total keimfrei bleiben muß, weil die Metallspieße direkt im Knochen stecken. Da darf jetzt gar nichts passieren. Nach 6-8 Wochen kann der Fixateur entfernt werden, und dann muß das Knie wieder mobilisiert werden, damit es voll funktionstüchtig wird.

Auf dem Bild ist der Chirurgische Chefarzt der Klinik, Dr. Göggerle, zusammen mit dem frisch verbundenen Eric, direkt vor der Entlassung. Wir können es kaum in Worte fassen wie unendlich dankbar wir dieser Klinik sind für all ihr Engagement, ihr Wissen und Können, um Eric wieder „auf die Beine“ zu bekommen. Auch die Weiterbehandlung werden wir in dieser Klinik machen lassen, die sich so unendlich viel Mühe gegeben hat.

Link zur Kleintierklinik am Hochberg

Hier ist die Rechnung von der Operation bei Eric. Wir hoffen so sehr auf weitere Spenden, denn bislang ist nur die Hälfte der Summe zusammen gekommen.

Wir würden ganz dringend Spenden brauchen, um die OP bezahlen zu können.
Der OP-Termin war am Mittwoch, 30. Mai um 9 Uhr in Ravensburg in der Tierklinik.

Update 8.6.2013

Eric muß jeden 2. Tag frisch verbunden werden, alles muß ganz keimfrei gemacht werden, es darf keine Infektion passieren. Es ist natürlich ganz schwierig diese schlimmen Schrauben, die teilweise ganz nahe am Bein dran sind, ganz korrekt sauber zu machen und mit Desinfektion einzupinseln und dann zu verbinden, dass alles wieder komplett abgeschlossen ist und keine Keime eindringen können. 3 Helfer müssen Eric dazu halten, und die Tierärztin Franka Eylandt macht die Wundversorgung. Eric schreit dabei oft wie am Spieß….. aber wir werden es schaffen. Eric läuft bereits ganz gut mit dem Fixateur, belastet das Bein schon ein bisschen und kann das Knie bereits ein bisschen beugen.

 

Wir bitten Sie von ganzem Herzen um Spenden für Eric auf das Arche-Konto:
Kontonummer:  561 94 08
BLZ: 69251445
Stichwort: OP Eric

Die ersten Spenden für Eric sind bereits eingetroffen- tausend Dank dafür – wir können sie so gut für die geplante OP gebrauchen:
Familie Petrovsky : 100 Euro
Familie Mothes: 100 Euro
Familie Welther mit Jenny: 40 Euro
Olivia und Anna Hörmann mit Meggie: 100 Euro
Daniele Heine mit Jenny: 150 Euro
Magdalena mit Dshini: 35 Euro
Sabine Schaller: 20 Euro
Ursula Peckruhn: 20 Euro
Fußpflege Weber: 100 Euro
Andreas Peter: 150 Euro
Renate Czizegg: 100 Euro
Regina Weh: 50 Euro
Elvira Eckert: 200 Euro
Bianca Gierth-Becker: 20 Euro
Eva-Bettina Held: 30 Euro

Wir bitten alle Spender, uns eine Mail zu schicken mit genauer Adresse, damit wir ihnen die Spendenbescheinigung zusenden können. 

 

Eric wieder daheim!!

Am Donnerstag Nachmittag, 18. Juni 2013, konnten wir Eric wieder aus der Tierklinik in Ravensburg abholen. Eric hatte sich soweit stabilisiert und die Infektion war jetzt soweit unter Kontrolle, dass Eric auf Tabletten eingestellt werden konnte, um ihn wieder auf die Arche zu entlassen. Eric muß jetzt weiterhin Antibiotika nehmen bis die Stangen aus dem Bein können, und das Bein muß weiterhin alle 2 Tage frisch verbunden werden. Aber Gott sei Dank geht es Eric wieder gut!

Leider hat der Klinik-Aufenthalt elend viel Geld gekostet - Geld das wir einfach im Moment gar nicht haben. Obwohl uns die Klinik mit den Preisen sehr entgegen gekommen ist, waren es jetzt doch noch einmal 881,77 Euro.

Wir sind total verzweifelt über diese Rechnung, aber ohne diesen Aufenthalt in der Klinik hätte Eric sein Bein verloren. Jetzt wissen wir überhaupt nicht, wie wir nächste Woche die Rettungsfahrt nach Rumänien machen sollen, es ist schlichtweg einfach kein Geld da. 

Wir beten und bitten einfach um Hilfe!

Update 16.07.2013

Unser lieber Eric, der jetzt die ganze Tortour mit dem Fixateur Extern so tapfer überstanden hat, fährt morgen früh, Mittwoch 17.07.2013, wieder nach Ravensburg, um den Fixateur entfernen zu lassen. Wir sind so froh für den lieben Kerl dass er nun bald alles überstanden hat.

Am gleichen Nachmittag kommt dann seine liebe neue Familie die sich schon die ganze Zeit auf ihn gefreut hat, und mit uns mitgehofft und gebetet hat, dass mit Eric alles gut wird.

Update Eric 12. Juni 2013

Notfall: am Abend beim Verbandwechsel stellte sich heraus dass die unterste Schraube infiziert ist, Eiter kam heraus. Eric musste sofort nach Ravensburg in die Kleintierklinik. Dort wurde das Bein erneut geröntgt – Gott sei dank ist der Knochen noch in Ordnung- die Infektion geht nur in die Weichteile. Das ganze Gebiet wurde in Narkose gespült und gesäubert und mit Antibiotika behandelt und Eric hängt am Tropf und bekommt Antibiotika intravenös. Wir hoffen und beten dass man alles in den Griff bekommt, aber der Krankenhaus-Aufenthalt reißt ein Riesenloch in unsere Kasse, und dabei ist noch nicht einmal die OP vollständig bezahlt. Wir sind über jede Hilfe mehr als dankbar, und werden berichten wie es mit Eric weiter geht.

Spenden bitte auf das Arche-Konto

 Konto:
Kontonummer:  561 94 08
BLZ: 69251445 (Bezirkssparkasse ENGO)
Stichwort: OP Eric

Ein neues Gesicht auf der Arche:

Susan Keller ist diplomierte/zertifizierte Hundetrainerin und Verhaltens-Therapeutin.

Sie hat ein dreijähriges Studium an der Canis-Akademie absolviert ( mit Examen vor der Tierärzte-Kammer Schleswig Holstein), und sich auf die Verhaltens-Korrektur bei Problemen im Zusammenleben mit Hunden spezialisiert.

Wie oft kommt es vor, dass man eine spezielle Angewohnheit bei seinem Hund entdeckt, die man alleine nicht in den Griff bekommt, und die auch mit normaler Hundeschule nicht lösbar ist. Frau Keller fährt zu den Familien nach Hause und sieht sich die Situation im häuslichen Umfeld genau an, und erarbeitet dann mit der Familie eine Lösungs-Strategie, die in einzelne Teil-Schritte aufgegliedert ist.

Hier auf der Arche arbeitet sie bereits mit den Hunden die aus einer Tierheim-Situation kommen, um sie gut sozialisiert in Familien vermitteln zu können. Auf Wunsch begleitet Frau Keller gerne auch die Vermittlung an Familien und hilft bei der Eingewöhnung zu Hause. So ist auch die Integration eines Hundes in eine Familie mit Katzen kein Problem mehr, ebenso wird auch genau geübt, wie ein Hund an kleine Kinder herangeführt werden kann, bzw. welcher Hund für eine Familie mit kleinen Kindern in Frage kommt. Frau Keller kann helfen, wenn ein Hund gerne jagen geht, sie hat Lösungen für ängstliche Hunde, oder auch wenn ein Hund in bestimmten Situationen immer gereizt bis aggressiv reagiert.

Wir sind sehr froh, in Frau Keller so eine kompetente Ansprech-Partnerin gefunden zu haben. Hier übt sie mit unserer Arche-Assistentin Wanda zusammen mit unserer jungen Herdenschutz-Hündin Nuvola und zeigt ihr welche Schritte im Training als nächstes besonders wichtig sind. Assistentin Wanda wird im Herbst diesen Jahres selbst die Canis-Ausbildung beginnen. Beide Frauen besprechen jeden Hund ganz genau und legen die Therapie-Punkte fest.

Frau Keller erreichen Sie bei Fragen oder Problemen unter der
Mobil-Nr: 0151-40111070
Oder per Mail unter : smfkeller@gmail.com

Oder Sie rufen uns einfach auf der Arche Himmelblau an,
 und wir stellen den Kontakt her!

Unsere griechische Tierschützerin Rebecca Papadopoulou zu Besuch auf der Arche  
Rebecca aus Griechenland ist total verzweifelt. Sie rettet Hunde von der Strasse, nimmt verletzte Hunde auf, bekommt täglich Welpen in Kartons vor die Tür gestellt, sie hilft wo sie kann und so viel sie kann, aber das Elend nimmt kein Ende sondern scheint stattdessen jeden Tag größer zu werden. Durch die desolate wirtschaftliche Situation in Griechenland sehen sich viele Familien nicht mehr in der Lage auch noch einen Hund mit durchzufüttern, viele haben Arbeit und Wohnung verloren, sitzen selbst auf der Strasse. Das Elend in der Bevölkerung wird immer größer.

 Rebeccas Auffang-Station ist total überfüllt, das Veterinäramt in Griechenland hat angedroht die Hunde die über der erlaubten Anzahl von 20 Hunden dort untergebracht werden, demnächst vor Ort sofort zu töten. Bei Rebecca sind z.Zt. ca 60 Hunde notdürftig untergebracht. Die Leute vom Veterinäramt wollen unangemeldet kommen. Rebecca ist nun selbst nach Deutschland geflogen um  Hunde-Mütter mit ihren Welpen an einen sicheren Ort zu bringen.

Die Arche hat schon ein paar Mal Hunde von Rebecca genommen, und versprach auch jetzt sofort zu helfen.

So sind jetzt 2 Mamas mit ihren Welpen nach Deutschland auf die Arche gekommen. Wir haben versprochen sofort die nächsten Hunde aufzunehmen, sobald diese süßen Hunde jetzt eine Familie gefunden haben. Wir haben zugesagt mit Futterspenden zu helfen, und unsere Tierärztin will Medikamente für Rebecca besorgen. Aber ganz ganz dringend suchen wir jetzt tolle Familien für unsere Neuankömmlinge, damit die nächsten vom Tod bedrohten Hunde nachrücken können.

Auf dem Foto sind Rebecca mit ihren Hunden, die sie auf der Arche abgeliefert hat, zusammen mit der Arche-Tierärztin Franka Eylandt, die die neuen Hunde sofort untersucht hat, und auch ausführlich mit Rebecca über die momentane Situation in Griechenland gesprochen hat.

Weitere Fotos von Rebecca Papadopoulou und ihrem Tierheim in Griechenland werden folgen.


Zwei vergiftete Hunde am Strand von Kalikratia/ Chalkidiki. Noch im Tod liegen sie zusammen, sie starben zusammen, so wie sie im Leben zusammen gemeinsam hier am Strand unterwegs waren. Vergiften gehört zu den grausamsten Methoden die Hunde zu „entsorgen“… die Großen sterben 3 Tage lang, bis es vorbei ist. Das Veterinär-Amt in Griechenland ist für solche Aktionen zuständig. Offizielle Tierheime werden nicht gebaut, und wenn Leute helfen wollen, wie Rebecca, werden ihnen nur Steine in den Weg gelegt. Bei diesen 2 Hunden kam Rebecca einfach zu spät.

So leben die Hunde bei Rebecca in ihren Oliven-Hainen – im Rudel zusammen, viel Auslauf und Spielen. Aber dem Veterinär-Amt in Griechenland gefällt das nicht. Sie wollen die Hunde alle in Einzel-Zwingern. Sie sollen nicht zusammen spielen und nicht herum laufen.
Rebecca wurde gezwungen jetzt diese Hunde-Pension anzumieten ( für wahnsinnig viel Geld pro Monat!), um die Hunde so unterzubringen, wie das Veterinär-Amt es möchte.


Das ist ein „Ordentlicher Platz für 20 Hunde“. Kleine Zwinger, 4qm, jeder Hund soll einzeln sitzen. Mamas zusammen mit ihren Welpen sind nicht eingeplant.
Die Zwinger sind viel zu wenige für die vielen Hunde, die täglich vor Rebeccas Tür stehen und einen Platz zum Überleben brauchen…


Hier hat ein Mann einen Karton mit Welpen gefunden, er war in der Nähe der Hundepension abgestellt worden.


Wie sollen all diese Hunde überleben können, wenn keiner hilft?

 

Welpenstunde mit Susan Keller auf der Arche


Herkommen und auf den Namen hören

Am Sonntag den 17. Februar gab es die erste Welpenstunde mit Hundetrainerin Susan auf der Arche. Die griechischen Welpen waren glücklich jetzt schon so tolle Sachen unter Anleitung einer erfahrenen Hunde-Trainerin machen zu dürfen, und wir hatten für jeden Welpen einen Betreuer, so dass wir wirklich eine ganze Stunde mit jedem Hund intensiv trainieren konnten. Frau Keller war auch ganz begeistert und richtete ab sofort eine Welpenstunde Sonntags von 10.30 Uhr bis 11.30 Uhr ein, die dann weitergehen wird und in eine Jung-Hunde-Stunde übergeleitet wird, sobald die Welpen ein wenig größer sind. Susan kümmerte sich um jeden einzelnen Hund und nahm auch jeden Hund persönlich um mit ihm zu trainieren, gab gute Ratschläge und stellte sicher, dass alle Mensch-Hund-Teams wirklich die gestellte Aufgabe erfolgreich absolvierten.

Hier ein paar Impressionen zum Unterricht:

 
Oh jemineh- ein Pferd im Garten – ist ja zum Fürchten.


Mit Susan ist das Pferd auf einmal gar nicht mehr schlimm.

Ab sofort Welpenschule Sonntag von 10.30Uhr bis 11.30Uhr 
- offen für alle Welpen – 
bitte tel. Anmeldung auf der Arche: 07777-938709

 

Madalina aus Rumänien ist auf der Arche angekommen
Am Sonntag, 14. April ist der große Überland-Bus aus Rumänien in Ulm um 6.20 Uhr angekommen, nach fast 30 Stunden Fahrt. Madalina war natürlich total übermüdet, hat es sich aber nicht nehmen lassen, gleich alle Hunde kennen zu lernen und mit zu versorgen, und war total glücklich ihre Schützlinge aus dem Tierheim in Craiova wieder begrüßen zu können.

Ganz viele Arche-Freunde sind zum Willkommensfest auf die Arche gekommen, um mit Kuchen und Sekt unsere neue Arche-Assistentin zu feiern!

 

Weihnachten 2012 auf der Arche


Ganz viele Leute sind am Wochenende vor Weihnachten zu Besuch auf die Arche gekommen.
Wir durften ganz viele „unserer“ Vierbeiner wieder begrüßen und staunen wie groß sie geworden sind und uns freuen, wie glücklich sie mit ihren neuen Familien sind.
Wir haben SOOO viele Geschenke bekommen – es ist gar nicht zu glauben.

Hundekörbchen und Decken und Handtücher, Geld für Welpenfutter, Spielsachen für die Hunde, Kauknochen. Leckerlies in Unmengen, Trockenfutter und so viele tolle Fleischdosen. Alles ist jetzt gut verstaut und wird mit großer Freude an unsere Hunde verfüttert. Weihnachten bekommen alle Hunde einen von den tollen Knochen – es war so süß, dass wirklich nachgefragt wurde wie viel Hunde wir in welchen Größen haben- damit es genau die richtigen Knochen sind. Wir haben auch schon Wienerle gekauft für alle Hunde, so dass es ein richtiger Festschmaus werden wird am Heiligen Abend.

Hurra, hurra, hurra: am 29.12.2012 kam SOOOO viel Besuch auf die Arche - und alle brachten Geschenke und Futter für die Hunde mit! Es war kaum zu glauben, wieviel wir heute wieder in unsere Vorrats-Kisten verstauen konnten! Ihr seid unglaublich!
Tausend Dank an Alle!

Auch für die Helfer auf der Arche gab es so viele Überraschungen und Geschenke – wir danken allen Spendern und Gönnern von ganzem Herzen und werden uns die Leckereien immer als Belohnung nach getaner Arbeit schmecken lassen.

Kurz vor Weihnachten sind jetzt noch mal ganz viele Hunde in ihre neuen Familien gegangen, die extra warten wollten, bis sie ganz viele freie Tage haben, um ihren neuen Familienzuwachs richtig einzugewöhnen.

Wir danken allen Familien die uns dieses Jahr wieder so tatkräftig unterstützt haben, und einem unserer Hunde ein Zuhause geschenkt haben. Wir danken allen Spendern und allen freiwilligen Helfern,  sowie allen Praktikanten die dieses Jahr auf der Arche mitgeholfen haben.


Alles Gute für das Neue Jahr 2013 – mit euch zusammen wird es auch wieder ein wunder-volles Jahr werden, mit ganz vielen kleinen und großen Wundern.

 

Nila hat ihre Augen-Op überstanden!

Wir haben der Familie am 28.12.2012 die sagenhafte Summe
von 1610 Euro an Spenden überwiesen!

Nochmals ganz herzlichen Dank an alle Spender.

Liebes Arche-Himmelblau-Team,
vielen herzlichen Dank für Euer Engagement für Nila und den Spendenaufruf. Über eine so große Anteilnahme und Spendenbereitschaft sind wir fast sprachlos und ewig dankbar. Nilas Augenoperation konnten wir nicht mehr länger aufschieben, denn es wurde zunehmend schlimmer. Sie wurde am 11. Dezember in Wasserburg erfolgreich operiert und nimmt alles sehr tapfer auf sich. Die nächsten vier Monate bekommt sie noch täglich drei verschiedene Augentropfen alle zwei Stunden von uns verabreicht. Die Nachuntersuchungen beim Augenarzt alle zwei bis drei Wochen nehmen sie sehr mit.Bis jetzt sind wir mit dem Heilungsverlauf sehr zufrieden und Nila lernt langsam wieder besseres Sehen. Bald kann sie wieder uneingeschränkt mit ihren Hundefreunden spielen. Natürlich freuen wir uns weiter hin über jeden noch so kleinen Betrag, der durch den Spendenaufruf zusammen kommt. Als Anhang sind Bilder von Nila für ihre großherzigen Spender. Ihnen allen und allen Spendern wünschen wir gesegnete Weihnachten und für 2013 viel Glück und Gesundheit.

Liebe Grüße Familie Honold mit Nila

Hier ist die Rechnung der Tierklinik in Wasserburg bei Lindau, die die OP durchgeführt hat! An Spenden sind bislang 1610 Euro zusammen gekommen! 


Zum Vergrößern auf die Rechnung klicken.

Wir brauchen Ihre Unterstützung für Nila


Nila wurde letztes Jahr im Sommer vermittelt, als sie gerade ein Jahr alt war. Sie hatte aus dem Tierheim schlimme Milben mitgebracht, und wir haben sie hier gesund gepflegt und dann vermittelt.
Jetzt ist Nila ganz schwer krank geworden- sie erblindet gerade – ein furchtbarer Schock für den jungen Hund, der nun völlig ohne Orientierung ist. Es wird von tag zu tag schlimmer, und sie läuft jetzt bereits gegen Gegenstände und traut sich kaum mehr alleine herum zu laufen. Ein grausames Schicksal für einen so jungen Hund, voller Elan und Lebensfreude!
Unsere Tierärztin, Frau Eylandt, hat sich natürlich sofort drum gekümmert und die Familie zu einem tollen Augenspezialisten geschickt.

Man kann das Augenlicht von Nila retten!!!

Aber dazu muß man die Linse entfernen und eine neue Linse aus Glas einsetzen. So etwas macht man auch bei Menschen! Die Familie möchte Nila unbedingt helfen. Aber die Operation muß auf BEIDEN!!! Augen gemacht werden, und jede Seite kostet 1250 Euro – nur die OP!
Das schafft die Familie nicht alleine!
Sie haben uns deshalb gebeten, ob wir einen Spenendenaufruf für Nila machen könnten!
Ein Auge würden sie selbst komplett bezahlen können- mit allen Nebenkosten. Aber für das 2. Auge bräuchten sie Spenden um das Ganze reailsieren zu können!
Wir werden hier auf dieser Seite ganz genau schreiben, wann Nila zur OP kommt, und auch die Rechnung der Klinik hier veröffentlichen sowie Ihre Spenden-Eingänge, damit Sie alle sehen können, wie viel Geld Nila noch fehlt zu ihrer OP.
Wir bitten Sie von ganzem Herzen uns zu helfen, dass Nila auch das 2. Auge operiert bekommen kann.
Spenden bitte auf das Konto der Arche Himmelblau – Verwendungszweck „Augen-OP Nila“

Tierhilfe Arche Himmelblau
Konto Nr.:  561 94 08
BLZ: 69251445
Bezirkssparkasse Engen-Gottmadingen

Spendentafel:

Wir bedanken uns für Ihre Hilfe von ganzem Herzen

Familie Habermehl : 10 Euro am 28.10.2012

Frau Daniela Heine: 150 Euro am 30.10.2012

Michael Herre: 250 Euro am 12.11.2012

Ulf Radde: 100 Euro am 3.12.2012

Inge Sedlitzki-Riede: 150 Euro am 3.12.2012

Florian Probst: 200 Euro am 14.12. 2012

Jennifer Stippler: 10 Euro am 17.12.2012 

Andreas Rupp: 500 Euro am 23.12.2012

Familie Geiselhart: 200 Euro am 28.12.2012

Sandra Schrof: 50 Euro am 28.12.2012

 

Wir brauchen Ihre Unterstützung für Nila


Nila wurde letztes Jahr im Sommer vermittelt, als sie gerade ein Jahr alt war. Sie hatte aus dem Tierheim schlimme Milben mitgebracht, und wir haben sie hier gesund gepflegt und dann vermittelt.
Jetzt ist Nila ganz schwer krank geworden- sie erblindet gerade – ein furchtbarer Schock für den jungen Hund, der nun völlig ohne Orientierung ist. Es wird von tag zu tag schlimmer, und sie läuft jetzt bereits gegen Gegenstände und traut sich kaum mehr alleine herum zu laufen. Ein grausames Schicksal für einen so jungen Hund, voller Elan und Lebensfreude!
Unsere Tierärztin, Frau Eylandt, hat sich natürlich sofort drum gekümmert und die Familie zu einem tollen Augenspezialisten geschickt.

 

Tierschutz-Hunde-Seminar mit Christel Löffler

Wunderbarerweise gibt Frau Löffler dieses Jahr wieder ein total praktisch ausgerichtetes Seminar für Leute, die einen Tierschutzhund adoptiert haben, der oftmals ja spezielle Probleme bei der Integration zeigt, aufgrund seiner Vorgeschichte.

Aus unserer eigenen Erfahrung von Seminaren mit Frau Löffler können wir sie als total engagierte und erfahrene Verhaltens-Therapeutin nur empfehlen!

Schnell anmelden- es sind wohl nur noch wenige Plätze frei!

Hier der Text zum Seminar:

„La vie est belle“

Seminar für Tierschutzhunde – Tierschutzhunde verstehen 

Einen Hund mit mehr oder weniger bekannter Vorgeschichte aufzunehmen kann Abenteuer und Bereicherung bedeuten. Obwohl solche Hunde nicht immer ein optimal gestaltetes „Vorleben“ haben, ist es beeindruckend wie schnell sie sich mit etwas Unterstützung in eine Familie integrieren können. Dazu brauchen Sie allerdings auch einen Besitzer, der weiß, dass dies und wie dies möglich ist. Der Inhalt des Seminars richtet sich nach den mitgebrachten Hunde und ihren Problemen bzw. den Wünschen der Hundehalter. Mit vielen praktischen Übungen werden wir Ihnen zeigen, wie ein Tierschutzhund schnell Mitglied einer Familie wird und Probleme keine Probleme mehr sind. 

Dieses Seminar soll Menschen unterstützen,

·         die einen Tierschutzhund besitzen 

·         mehrere Tierschutzhunde haben

·         im Tierschutz an der Vermittlung von Hunden mitwirken 

·         sich als Pflegestelle zur Verfügung stellen 

Was steht auf dem Programm? 

·         Umgang/Training bei unerwünschten Verhaltensweisen 

·         Umgang/Training bei Leinenaggression und Artaggression 

·         Umgang und Verhaltensmodifikation bei ängstlichen Hunden 

·         Umgang und Training bei jagenden Hunden 

·         Sofortmaßnahmen bei Problemen, wie z.B. Zerstörungswut oder Aggression gegen den Besitzer

·         Was muss ich bei Mehrhundehaltung beachten?

·         Wie erkenne ich schnell den wirklichen Grundcharakter des Hundes?

·         Welcher Typ Hund passt zu welchem Typ Mensch?

·         Wie motiviere ich unterschiedliche Hundetypen?

·         Erlernen von Leinenführigkeit und „hier-Kommando“ 

Informationen:

Termin: 20. und 21. 10. 2012

Zeit: 10.00 – 17.00 Uhr

Preis: 180,- Euro

Treffpunkt: 75175 Pforzheim, Hermannsee

Durchführung + Leitung:
Tierverhaltenstherapeutin
Christel Löffler ,
Schwarzwaldstrasse 10
75120 Keltern
tel: 0049- 179-122 58 17
www.dialog-mensch-tier.de


 Christel übt mit Inka (von der Arche vermittelt)

Am Wochenende vom 20./ 21. Oktober fand ein Workshop für Tierschutz-Hunde unter der Leitung von Christel Löffler statt. Viele Probleme die speziell Hunde aus dem Tierschutz betreffen, wurden angesprochen und dann sofort praktisch geübt. Viele dieser Hudne haben schwere Traumata erleben müssen und es ist manchmal recht schwierig, an diese Verhaltensweisen, die sich daraus ergeben, heran zu kommen. Aber Christel als ganz erfahrene Verhaltenstherapeutin hatte immer eine Idee und nahm auch jeden Hund selbst an die Leine um zu sehen, wie man genau mit DIESEM  Hund über kann. Wir waren mit 4 Hunden von der Arche auf dem Workshop, es waren auch 2 Hundebesitzer dabei die 2 Hunde bereits von uns übernommen hatten, und nun mit-trainieren wollten. Ein anstrengendes aber sehr intensives und aufschlussreiches Wochenende liegt hinter uns, mit vielen Ideen wie wir jetzt zuhause weiter üben können.

Danke Christel, für all Deine Ratschläge und Ideen und vor allem für all Deine Geduld und Liebe auch zu den schwierigsten Hunden!


Kim (auch von der Arche) muß noch ganz viel lernen mit ihren neuen Besitzern… im Hintergrund läuft Fee, auch ein Arche-Hund


Wanda, unsere Assistentin auf der Arche, übt ganz fest mit dem kleinen Michel, damit er endlich auch vermittelt werden kann (er ist schon 1,5 Jahre lang bei uns…).

 


Wir haben eine wunderschöne Prinzessin auf die Arche bekommen – Greta – ein „kleiner“ Welpe noch, höchstens 9 Monate alt. Sie wurde mit zusammengebundenen Armen und Beinen, und mit dem Kopf an einem Baum festgebunden gefunden (Bei Piotrkow/ Polen). Zusätzlich sah man noch dass sie Verletzungen hatte und offensichtlich geschlagen worden war. Das ganze Tierheim in Piotrkow war nur noch entsetzt über soviel Grausamkeit. Gretas Verbrechen war, dass sie an Milben erkrankt war, einer Hautkrankheit, die mit entsprechenden Medikamenten gut behandelbar ist. Aber das Geld für einen Arztbesuch und eine Behandlung wollte man offenbar nicht ausgeben, sondern entsorgte lieber das Hunde-Baby. Greta ist ein Podhalanski-Mix und damit ein Hirtenhund. Gott sei dank ist sie total liebevoll und verschmust und anhänglich geblieben, sie sehnt sich so nach Zuwendung, Streicheln und um sie kümmern, ein richtiges Hunde-Baby eben noch.
Wir sind total begeistert von dieser jungen Hündin, die schon wieder fast ganz gesund ist, und schnellstmöglich wirklich in eine Familie kommen sollte. Greta hat bereits jetzt eine SH von 62 cm und wird noch ein Stückchen wachsen. Wer will diese Prinzessin kennenlernen?

Update: Greta ist wieder total gesund und quietschvergnügt, saust im Garten herum und spielt mit den anderen Hunden. Sie ist ein wunderschöner Hund, der nun einfach einen tollen Platz sucht!

Update: Greta wurde am 17.11.2012 als Herdenschutzhund auf einen Bauernhof vermittelt.

Hurra – das Hundehaus ist fertig!

Die Fliesen am Boden sind jetzt auch verlegt:

Zuerst sind die Fermazell-Platten an die Wände gekommen:

Und jetzt sind bereits die Wände fertig gefliest:

Klaus hatte Fasnachtsferien und gearbeitet wie verrückt!


Der Fußboden ist nun versiegelt.

Die neuen Gitter und Tore sind da!

Am Freitag hat die Firma Schmitt-Zaunsysteme unter der Leitung von Herrn Harfmann mit Team in unserem Hundehaus die neuen Gitter und Tore montiert!

Wir sind völlig hingerissen, wie stabil und gut durchdacht das alles ist – das hätten wir NIEMALS selbst gekonnt! Es ist nur schön und absolut perfekt! Tausend Dank an das Team um Herrn Harfmann – tausend Dank, dass ihr uns das einfach geschenkt habt – ihr seid unglaublich.

Nächste Woche werden jetzt die Fermacell-Platten an den Wänden montiert – und dann geht es ans Fliesen…

 

Die Quarantäne-Station:


In den Herbstferien hat Klaus die Quarantäne-Station so weit fertig gebaut, dass das erste Zimmer gefliest werden konnte und komplett fertig gestellt mit Heizung, Strom und Licht! 

Quarantänestation

Die Sommerferien sind zu Ende, und unser „Baumeister“ muß wieder in die Schule... aber die Quarantäne-Station ist sehr weit gediehen, außen herum ganz fertig und muß jetzt nur noch verputzt werden...

Aber innen fehlen noch die Innenwände und auch der endgültige Fußboden - Fermazell-Platten – der muß noch gelegt werden und dann gefliest werden.

Das meiste machen wir jetzt noch an den Wochenende und den Rest dann in den Herbstferien, und dann ist die Quarantäne-Station für die neu auf der Arche ankommenden Hunde fertig!!!

Ganz herzlichen Dank an Klaus Stockmann, der schon wieder seine gesamten Ferien geopfert hat um dieses Bauvorhaben zu realisieren, und auch an seine Tochter Laura, die ihre Semesterferien zum größten Teil auf der Arche verbracht hat um mitzuhelfen – zusammen mit ihrem Hund „Dropsik“ der ebenfalls von der Arche kommt.

Auch unsere liebe Tyffi hat den ganzen Tag immer gut aufgepasst, was da Tolles gebaut wird.

 

Neue Helfer auf der Arche

Die Arche hat in den letzten Wochen tatkräftige Unterstützung bekommen.
Zum Ausführen der Hunde an den Wochenenden sind Leute gekommen, die jeweils toll sozialisierte liebe eigene Hunde mitbringen, die dann für unsere Angsthunde ein gutes Vorbild abgeben können, an dem sie sich orientieren können.


Das hier sind Olivia und Anna mit ihrem „Herr Lehmann“.


Fröhlich geht hier eine Gruppe mit Olivia und Anna und „Herrn Lehmann“ spazieren.

Dann haben wir weitere „Baumeister“ auf die Arche bekommen, die vor allem Klaus unterstützen bei den dringend erforderlichen Baumaßnahmen:


Hier sind Uwe und Ramona mit ihrem „Minos“ (der schon sehnsüchtig auf unsere Bea wartet die nach Weihnachten zu ihm ziehen darf in das neue Haus).


Jetzt sorgen Uwe und Ramona zusammen mit Klaus dafür, dass niemand mehr diese schlimme Treppe runter rutscht - Gummi-Matten werden montiert:


Und Arno ist gekommen um anzupacken und mitzuhelfen – er hat versprochen dass bis Weihnachten das 2. Zimmer der Quarantäne-Station ebenfalls bezugsfertig sein wird! Wir sind so dankbar und froh über diese Unterstützung!

Babys auf der Arche

Unsere kleine Malaga, die gerade noch in letzter Sekunde aus einem Tierheim geschmuggelt werden konnte, nachdem dort beschlossen worden war, sie am nächsten Tag zu töten, ist hier auf der Arche gesund gepflegt worden, und sie durfte hier in Ruhe und Geborgenheit ihre Babys zur Welt bringen. Am 13. September sind sie auf die Welt gekommen, alle sind gesund und munter, und auch die Mama hat die Geburt gut überstanden. Jetzt müssen die Babys einfach wachsen und gedeihen, mittlerweile haben sie bereits die Augen offen. Ab der 1. Dezemberwoche können die Welpen vermittelt werden (mit 12 Wochen, völlig durchgeimpft und mit Chip und Pass!), aber man kann sie bereits jetzt fest reservieren. Es sind 3 Mädchen und 3 Jungs geworden, ein Baby hübscher als das andere. Ein Mädchen (Jule) und ein Junge (Snoopy) sind bereits reserviert, und die zukünftigen „Eltern“ kommen bereits regelmäßig auf die Arche, um die kleinen Kerlchen von Anfang an an sich zu gewöhnen……

Jetzt sind die Kleinchen bereits 2 Wochen alt.

So viele Spenden eingetroffen!

Wir bedanken uns ganz herzlich wieder bei „Dog and Walk“ für die vielen tollen Futterspenden.
Auch an Familie Nowara mit Forta ein ganz großes Dankeschön für die großzügige finanzielle Unterstützung.
Ein Riesen-Dankeschön an Familie Breitsprecher, die einen ganzen Kofferraum voll an Futterspenden für die Arche bereitgestellt haben- wir sind total glücklich!

Wir haben unsere nächste Assistentin für die Arche


Am 31. August endete das Praktikum für Pamela auf der Arche, sie wurde zurück beordert in das Tierheim von Piotrkow Trybunalski, und dafür kam jetzt Pflegerin Wanda aus Piotrkow auf die Arche für die nächsten Monate.
Am Samstag, 1. September feierten wir das Abschiedsfest für Pamela und das Willkommensfest für Wanda. Beide Frauen freuten sich, sich hier auf der Arche wieder zu sehen. Pamela war jetzt für 3 Monate die Arche-Assistentin gewesen.
Wanda ist ebenfalls langjährige Mitarbeiterin vom Tierheim in Piotrkow und hat bereits ganz viel Erfahrung mit dem Training und der Ausbildung von schwierigen Hunden.
Wir freuen uns sehr, sie jetzt als Assistentin auf der Arche zu haben.

 

Luna mit ihren Welpen


Eine Hündin, die in Griechenland verletzt aufgefunden wurde, kam mit Flugpaten auf die Arche um hier gesund gepflegt zu werden. Dabei stellte dann die Tierärztin fest, dass sie tragend war.
Am 11. September hat sie dann ihre Babys bekommen. Wir waren sprachlos, als es schließlich 9 Welpen waren. Die arme Luna, die selbst relativ klein ist, ist offensichtlich von einem großen Rüden gedeckt worden, und muß nun 9 kleine Racker versorgen und großziehen. Die Welpen werden später einmal mindestens 50cm Schulterhöhe haben, sind also eher größere Hunde, aber alle wunderschön und ganz gesund und munter.

Notfall Struppi - Happy End


Wir haben den Notfall „Struppi“ (in Polen Slipek) mit nach Deutschland gebracht. Er wurde in dem zusammenstürzenden Haus so schwer verletzt, dass ihm eine Vorderpfote abgenommen werden musste, und er verlor ein Auge. Trotzdem ist er ein ganz lieber süßer, kinderlieber freundlicher verschmuster Hund geblieben. Er kam direkt nach der Ankunft sofort zu unserer Tierärztin Frau Franka Eylandt, denn seine Pfote war infiziert und das Auge auch. Frau Eylandt hat ihn jetzt gesund gepflegt, und sie ist total begeistert von dem süßen kleinen Kerl! 

Der liebe, menschenbezogene  Handicap-Hund Struppi wurde adoptiert, und durfte zu zwei weiteren Hunden aus Piotrkow Trybunalski ziehen! Eine hunde-erfahrene Frau die schon 2 Notfälle genommen hatte, entschloß sich nun, auch Struppi zu übernehmen. Bild von der neuen Familie folgt!

Unsere erste Polenfahrt im Jahr 2012 liegt nun hinter uns!


Dolmetscherin Frau Warzic vor dem fertig beladenen Auto zusammen mit  Maria, der Chef-Pflegerin und der Helferin Wanda.

Unsere Dolmetscherin Frau Warzic ist diesmal mitgefahren, und wir konnten so ganz vieles erfragen, von vielen Hunden ganz genaue Beschreibungen erhalten und in den Tierheimen selbst mit ganz vielen Pflegern endlich auch persönliche Kontakte aufbauen. Es  war von daher auch wieder eine ganz neue Erfahrung für uns, da so vieles gleich sofort richtig besprochen und abgeklärt werden konnte.

16 Hunde konnten die Fahrt nach Deutschland antreten, einige von ihnen wurden noch am gleichen Tag an andere Organisationen übergeben.

Dieses Mal sind 12 Hunde zu uns auf die Arche gereist, alle haben sich schon gut in ihre neue Umgebung eingefügt und sausen und spielen im Garten um die Wette. Es sind dieses mal ausnahmslos ganz liebe, sanfte, anhängliche und verschmuste Hunde, einer süßer als der andere, fast alle noch ganz jung – und alle sehnen sich nach einer eigenen Familie. Alle sind bereits unter „zu vermitteln“ eingestellt!

Wir danken ganz besonders Familie Nowara und Frau Heine für ihre großzügigen Spenden, die uns geholfen haben die Rechnungen für den Tierarzt in Piotrkow zu bezahlen!

Das ganze Tierheim-Team sagt „Danke für Alles“ (auf dem Bild ist auch Frau Probst-Stockmann mit dem schwerverletzten Slipek auf dem Arm, der als absoluter Notfall zu unserer Tierärztin gekommen ist!)

Unsere Nächste Rettungsfahrt steht bevor!

Wir haben einen Hilferuf aus Polen erhalten: in Piotrkow ist ein Haus zusammen gestürzt, in dem etliche Hunde die von ihren Familien verstoßen wurden, Unterschlupf gefunden hatten – darunter auch viele junge Hunde. Maria, die leitende Chef-Pflegerin von Piotrkow und ihre Tochter Pamela, die auch mit ihm Tierheim arbeitet, haben Tag und Nacht die Hunde mit ihren bloßen Händen aus den Trümmern ausgegraben, sie gesucht, sie eingefangen, und erst mal zu sich nach Hause gebracht. Sie haben die Wunden versorgt und sich um die geschundenen Seelchen dieser Hund gekümmert. Wir wurden gebeten einen Notfall-Transport einzuschieben, weil man diese armen Hunde nicht im Tierheim in die Zwinger tun wollte.

Wir werden jetzt von Donnerstag, 17. Mai (Christi Himmelfahrt) bis Samstag 19. Mai nach Polen fahren und heraus holen, was in unser Auto passt. Die neuen Hunde sind bereits unter „zu vermitteln“ eingestellt. Es wäre wundervoll, wenn wir für viele von ihnen schon Familien finden würden, die sie ganz schnell adoptieren wollen, um ihnen endlich Geborgenheit und Ruhe zu schenken. Die Hunde können ab sofort reserviert werden.

Wir brauchen auch noch Futterspenden, die wir nach Polen mitnehmen können, Decken und Handtücher und Näpfe haben wir schon genügend. Es wäre auch ein Segen, wenn wir noch Geldspenden mitnehmen könnten, denn die medizinische Notfall-Versorgung der verschütteten Hunde muß auch noch bezahlt werden, der Tierarzt aus dem Tierheim von Piotrkow war einen Tag vor  Ort und hat Infusionen gelegt, Beinchen geschient, Wunden versorgt und zusammengenäht und Antibiotika gespritzt….Das alles muß jetzt noch bezahlt werden…. Aber wir sind so froh, dass die meisten Hunde gerettet werden konnten!

Hier ein Bild von einer kleinen Hündin, deren verzweifelter Blick für alle Hunde steht, die diese Hölle überlebt haben:

Bitte helfen Sie uns HELFEN!


Verena Haferkamp, unsere Jahrespraktikantin vom März 2011 bis April 2012 hat nun die Arche verlassen, und bereitet sich auf ihre Berufsausbildung vor. Die ganze Arche mit allen Helfern wünscht ihr von Herzen alles Gute, und wir hoffen, dass wir sie oft für ein paar Stunden hier wieder bei uns haben.
Danke Verena, für alles was Du in diesem Jahr geleistet hast! Du warst großartig! 

Notfall-Hündin Tyffanie

Das ist Tyffi – und – sie hat Krebs!


Bei dem letzten Transport ist die Schäfer-Husky-Mix Hündin Tyffanie noch notfallmäßig mit ausgereist, weil ihr Gefährte Tony, der mit ihr zusammen im Straßengraben geschlafen hatte und sie beschützte und immer bei ihr war (dann auch im Zwinger in Piotrkow Trybunalski), in Deutschland vermittelt werden sollte. Tyffi wäre allein in Polen im völlig überfüllten Tierheim zurück geblieben, was sie sicher seelisch nicht verkraftet hätte. So haben wir versprochen sie auf der Arche aufzunehmen und ihr von hier aus auch ein schönes Zuhause zu suchen.

Jetzt war Tyffi doch viel älter als gedacht (mindestens 10 Jahre), außerdem hat die Tierärztin viele kleine Brust-Tumore in der Gesäugeleiste festgestellt. Wir müssen diese Tumore zuerst noch genauer untersuchen lassen, und dann eine Krebs-Therapie mit Tyffi machen. Sie soll noch ein paar Jahre leben dürfen in Frieden, Ruhe und Freiheit, geliebt und umsorgt, das hat diese wundervolle Hündin einfach so sehr verdient!

Doch dafür brauchen wir IHRE Hilfe und Unterstützung, denn allein schaffen wir das nicht!

Wir brauchen Geld für die Untersuchungen und die Krebs-Therapie, und wir brauchen Paten für Tyffi die ihre Unterkunft und Versorgung hier auf der Arche unterstützen.

Wir brauchen jedenfalls eine Lösung für diese wundervolle liebe und treue Hündin, der wir einfach noch ein paar schöne Jahre schenken möchten. In Polen ist sie einfach weggeworfen worden als sie alt wurde, einfach entsorgt auf der Strasse, weit weg von zuhause, damit sie bloß nicht mehr zurück findet. Sie hat den furchtbaren Winter in Polen knapp überlebt (es waren minus 30 Grad dort!), sie soll es jetzt unbedingt noch einmal richtig schön haben dürfen!

Tyffi läuft toll spazieren an der Leine, sie ist eine flotte und wunderschöne Omi, liebevoll und verschmust, und freut sich auf jeden Spaziergang wie verrückt!

Bitte - HELFT UNS TYFFI ZU RETTEN! Wir brauchen vor allem die Medikamente für sie, denn operieren kann man sie nicht mehr!

Wir sind dankbar für jede Spende für Tyffi, und werden berichten wie es mit ihr weiter geht!

Wir wollen sie kostenlos an eine geeignete Familie abgeben, die auf sie aufpasst und sie liebhat und ihr noch eine  schöne Zeit schenkt bis sie über den Regenbogen gehen muß. Tyffi ist so liebevoll und zärtlich und anhänglich, dass wir es nicht verstehen können, wie man so einen tollen Hund einfach „wegwerfen“ kann. Wir wünschen ihr noch einmal eine Familie in der sie sich wohl und geborgen fühlt.

Sämtliche anfallenden Arztkosten würden von der Arche übernommen werden, die Arche-Tierärztin würde sie weiterhin betreuen und behandeln.

Herr Anghel hat die Patenschaft für Tyffi mit 20 Euro monatlich übernommen.

Zgembo 

Der hübsche Rüde Zgembo kam aus Kroatien zu uns auf die Arche. Er war ein Notfall-Hund der dringendst ausreisen musste,
weil sein Herz nicht ganz in Ordnung ist und hier erst mal diagnostiziert werden muß was dem kleinen Kerl wirklich fehlt und
wie man ihm helfen kann. Er ist jetzt gerade 1 Jahr alt geworden und soll endlich ganz gesund werden. 
Auch er sucht ein Plätzchen wo er für immer bleiben kann, am liebsten in einem ruhigerem Haushalt,
mit gemütlichen Spaziergängen.

Neuigkeiten:
Wir haben am Dienstag, den 18.01.2011 um 15.30 Uhr einen Termin in der Tierklinik in Ravensburg bei der Kardiologin. Dort werden die notwendigen Voruntersuchungen für die Herzoperation für Zgembo gemacht. Wir werden berichten!

 

Der kleine, erst 1-jährige süße Zgembo (Zwitter) muß sicherlich noch längere Zeit auf der Arche bleiben, bis er seine Herz-OP und seine Unterleibs-OP gut überstanden hat... wir warten auf einen Termin in der neuen Tierklinik von Ravensburg. Die Tierärztin auf der Arche, Frau Franka Eylandt, kümmert sich ganz intensiv darum.

 

Update Handicap-Hund Zgembo / herzkrank:

Am Dienstag, 18.Januar wurde Zgembo in der Tierklinik in Ravensburg vorgestellt. Dort gibt es eine sehr nette und engagierte Herzspezialistin, Frau Dr. Nicole Dorn, die sich Zgembo ganz genau und gründlich angesehen hat und ihn mit allen zur Verfügung stehenden Apparaten untersucht hat. Unsere Tierärztin, Frau Franka Eylandt, hat Zgembo extra begleitet, damit sie genau sieht was wirklich mit ihm los ist, alle Untersuchungen mit verfolgen kann, und dann mit entscheiden, was für ihn jetzt das Richtige ist. Zgembos Herz wurde geröntgt, er bekam ein EKG und eine Ultraschall-Untersuchung des Herzens, er wurde wirklich 90 Minuten lang auf den Kopf gestellt, und er erwies sich als ein ganz komplizierter, ganz seltener und ganz schwieriger Fall.

Bei ihm ist etwas passiert, was kaum ein Hund überlebt: der Kurzschluß in seinem Herzen zur Lunge hat sich aufgrund der immer mehr ansteigenden Druckverhältnisse „umgedreht“ und läuft jetzt in die entgegengesetzte Richtung. Man spricht von einer „Shunt-Umkehr“. Das hat ihm jetzt zwar erst mal sein kleines Leben gerettet, aber dadurch kann er jetzt nicht mehr operiert werden- er wäre jetzt sofort tot. Zgembo muß also mit seinem Herzen jetzt alleine weiterkämpfen so lange es irgend geht. Man kann ihn – leider – auch nicht mit Medikamenten unterstützen. Irgendwann wird es soweit sein, dass sein Herz die enorme Anstrengung nicht mehr schafft, und dann werden wir ihn über die Regenbogenbrücke schicken müssen. Wir waren alle unendlich traurig dass eine OP ihm jetzt nicht mehr helfen kann – aber wir werden ihn einfach ganz fest lieb haben, und ihm die Zeit, die ihm noch bleibt, auf der Arche so schön machen, wie es uns nur irgend möglich ist. Es wäre toll, wenn Zgembo noch Paten finden könnte, die mit ihm langsam und behutsam spazieren laufen, die mit ihm spielen, und ihn einfach im Arm halten und streicheln und ihm Wärme und Liebe geben. Paten die ihn regelmäßig auf der Arche besuchen und ihn dort betreuen.

Auf dem Bild sieht man Zgembo auf dem Arm von Frau Probst-Stockmann und die Kardiologin der Tierklinik Ravensburg - Frau Dr. Dorn, und auf dem anderen Bild die Ultraschall-Untersuchung des Herzens von Zgembo.

 

Die winzige Hündin Dalia, ca 3 Jahre alt, wurde hoch-schwanger von ihrer Familie „entsorgt“. Jetzt durfte sie auf der Arche in Ruhe und Geborgenheit ihre Babys zur Welt bringen. Es sind 4 kleine Jungs geworden, die wir ab Ende Februar vermitteln können, und dann suchen wir auch für die kleine liebevolle zärtliche Dalia dringend eine liebe Familie.

Hier ist Dalia mit ihren 10 Tage alten Welpen:

Und das sind die Babys:

Jetzt sind die Welpen von Dalia 3 Wochen alt: Sie haben jetzt die Augen offen und fangen an zu laufen, und auch schon ein bisschen am Futter zu schlecken!



Das ist Ice, so weiß wie frisch gefallener Schnee…


Und das ist Sunny, weiß mit ein paar zarten hellbraunen Fleckchen, auch ganz mutig und erkundungsfreudig.


Und das ist die tapfere kleine Dalia, die ihre Jungs-Bande so fleißig stillt und so gut auf die kleinen Kerlchen aufpasst.

Ein RIESEN-GROSSES DANKESCHÖN für 2011 und ein wunder-volles Jahr 2012

Wünschen wir Alle von der Arche all unseren Freunden, unseren vielen Helfern, all unseren Sponsoren und Gönnern, ohne die wir die vielen Baumaßnahmen und Aufgaben, die dieses Jahr auf der Arche fällig wurden, niemals geschafft hätten.

Wir danken Ihnen allen auch im Namen der Hunde, die durch Ihre Hilfe und Unterstützung eine neue Familie und damit neue Heimat gefunden haben, und wir danken auch all jenen, die durch großzügige Geld-Spenden teure Medikamente oder auch Operationen ermöglicht haben.

Ein ganz großes Dankeschön auch an „Dog & Walk“ aus Stockach, die uns das gesamte Jahr, Monat für Monat, mit Futterspenden versorgt haben, die sie bei ihren regelmäßigen Sozialisierungs-Läufen zusammen“gespart“ haben für uns.
Aber es gab auch sonst viele Leute die uns Futter vorbei gebracht haben, Decken und Handtücher, Leinen, Fressnäpfe und Leckerlies! Dies alles hat unsere Hunde auf der Arche mehr als glücklich gemacht! Tausend Dank für Alles!

Wir sind auch überglücklich dass es dieses Jahr so viele Angsthunde geschafft haben so weit sozialisiert zu werden, dass sie in eine Familie vermittelt werden konnten.

Hier auch Dank an die Hundeschulen und Hundetrainer die uns da so viel weiter geholfen haben:

Hundeakademie Perdita Lübbe, Angsthunde-Therapeutin Christel Löffler, Hunde-Psychologin Sybille Kempf

Was wären wir ohne euch und ohne die neuen Familien die mit viel Liebe und Geduld weiter geübt haben????

Wir alle sind glücklich, dass wir wieder so vielen Hunden helfen konnten,

 wir sind glücklich dass wir seit Heiligem Abend!! Auch das 2. Zimmer der Quarantäne-Station fertig haben dank Arno, der unermüdlich flieste und verfugte bis (fast) zum Umfallen!

Die §11-Sachkundeprüfung ist Gott sei Dank auch geschafft,

Das war die „Nikolaus-Überraschung“ für Annette, am 6.12. war das Veterinär-Amt zur Abnahme der Prüfung auf der Arche.

Jetzt hat Annette die Erlaubnis zur Leitung eines kleinen privaten Tierheimes….

Aber wir müssen „nur noch“ bis zum 1.März das Hundehaus komplett renoviert (gefliest) haben.. Auflage vom Veterinäramt.

(Unsere letzte „Hunde-Bande“ hat in einem Anflug von Langeweile den kompletten PVC-Boden raus gerupft…)

Glücklicherweise haben sich gerade jetzt zum Jahresende viele neue Helfer auf der Arche eingefunden, darunter auch ein paar „Baumeister“, die sich zusammen mit Klaus um die Baumaßnahmen kümmern können…. Aber wir brauchen jetzt wieder jede Menge Material…

 

Auch die Arche hofft jetzt wieder auf ganz viele „Wunder“ im neuen Jahr!

 

Euch allen alles alles Liebe und einen guten Rutsch in ein tolles Neues Jahr!

Wünscht euch das gesamte Arche Team

Annette und Klaus, Katrin und Margarete, Olivia und Anna, Ramona und Uwe, Arno und Manuela und natürlich Jahres-Praktikantin Verena und Tierärztin Franka, die zusammen mit Annette die Arche leiten

PS.:
Und auch bei uns gab es ein kleines "Weihnachts-Wunder": die winzige Hündin Dalia, die hochschwanger von ihrer Familie "entsorgt" wurde, durfte auf der Arche ihre Babys bekommen.... jetzt haben wir vier kleine Christkindchen, die von ihrer Mama wohl-gehütet werden, das Bild von dieser "verstoßenen Familie", die jetzt hier einen warmen geschützten Ort gefunden haben, soll
 UNSERE Weinachtsbotschaft  sein in diesem Jahr!


Auf dem Bild jetzt sind die Welpen schon ca 10 Tage alt!

Seminar für ängstliche Hunde mit Christel Löffler

Am Sonntag, 7. August fand in der Nähe von Pforzheim ein „Angsthund-Seminar“ statt, das von der Hunde-Verhaltenstherapeutin Christel Löffler gehalten wurde.

Für ängstliche Hunde gibt es nur ganz wenige Trainer die sich auf diese Problematik spezialisiert haben, und so waren wir überglücklich jetzt in Christel Löffler eine so kompetente und erfahrene Ansprechpartnerin gefunden zu haben. Im Moment haben wir sehr viele ängstliche und vorsichtige Hunde auf der Arche, die noch ganz viel lernen müssen.

Vom Arche-Team waren Frau Probst-Stockmann und die Jahrespraktikantin Verena Haferkamp dabei, und zwei zukünftige Hundebesitzer die sich Hunde von der Arche ausgesucht haben, sind mit ihren zukünftigen Vierbeinern ebenfalls mit zum Workshop gefahren.

Es gab viel zu lernen: angefangen von genauer Beobachtung, richtigem Einsatz von Körpersprache, dem richtigen Herangehen an unbekannte (und damit bedrohliche) Personen oder Gegenstände bis hin zum Einsatz von Hilfsmitteln und medikamentöser Unterstützung.

Tag der offenen Tür am 17. April 2011 :


Es war ein wunderschöner, sonniger Tag gewesen, an dem unglaublich viele Freunde der Arche Himmelblau, aber auch ganz viele interessierte Besucher zu uns zu Besuch gekommen sind. Wir konnten so ganz vielen Leuten unsere Arbeit vorstellen anhand einer kleinen Bilder-Ausstellung über die polnischen Tierheime die wir anfahren, die dann jeweils auch erklärt wurden von Fahrern, die eine Rettungsfahrt bereits mitgemacht hatten, und so auch ganz viele Fragen beantworten konnten.


Unsere Tierärztin war vor Ort – auch sie war ja eine Begleiterin einer Rettungsfahrt gewesen, konnte ganz viel zu speziellen Problemen in den Tierheimen in Polen erklären, und kümmerte sich auch um Fragen über gesundheitliche Probleme „unserer“ Arche-Hunde. Auch die Tierarzt-Helferin Nina Dettling die auf der Arche mithilft wurde mit Fragen bestürmt und konnte ganz viel erklären und zeigen.


Um unsere neuen Vermittlungshunde kümmerten sich unsere Jahres-Praktikantin Verena Haferkamp, die hier wirklich alles bestens im Griff hat und die wir uns in unserer täglichen Arbeit gar nicht mehr wegdenken könnten, und Stefanie Aberle, die ganz oft auf der Arche ist und vor allem auch mit vielen Hunden Einzel-Training macht, bis sie gut vermittelbar sind. Frau Aberle ist dann selbst oft noch gerade bei diesen Hunden bei den Vermittlungen dabei und gibt genaue Einweisungen an die neuen Besitzer. Diese beiden Frauen stellten unsere Vermittlungshunde hervorragend den Besuchern vor, zeigten die im letzten Jahr erbauten Hunde-Zimmer und schafften es an diesem Tag gleich 3 Hunden ein neues Zuhause zu vermitteln.


Unser Kuchen- und Kaffee-Stand ist von weiteren Helfern auf der Arche gut betreut worden, alle Besucher haben auf der Terrasse Platz gefunden und konnten leckeren selbstgebackenen Kuchen essen, den ganz viele Freunde der Arche vorbei gebracht haben. Ganz stolz haben uns die Frauen am Ende des Tages knappe 350 Euro an Spenden-Geldern überreicht, die an diesem Tag zusammen gekommen waren, und die zum Kauf von Baumaterialien für die Quarantäne-Station verwendet werden sollen, die das Veterinär-Amt uns gebeten hat dringend zu bauen (und auch unserer Tierärztin findet das absolut notwendig).


Auch haben uns etliche Leute Flohmarkt-Artikel vorbei gebracht, die zugunsten der Arche verkauft werden sollten... tapfer haben Mareike und Florian dort die Stellung gehalten.


Unsre lieben Freunde Kirstin Stöckel und Nicole Katz von „Dog and Walk“ haben den Eingangsbereich gehütet und ganz vielen Leuten weitreichende Informationen über Hundefutter und seine diversen Zusammensetzungen geben können, und bei welchen Hunden man spezielle Futtersorten sinnvoll unterstützend einsetzen kann, oder in welchem Alter welches Futter sinnvoll und notwendig ist. „Nebenbei“ haben sie noch ganz viele Futterspenden für die Arche zusammen sammeln können, über die wir (wie immer) total glücklich waren.


Ein ganz großes Dankeschön geht auch an unsere neuen Sponsoren von „BEVAA-Werbetechnik“ mit Benedikt Häring, die uns eine ganze Serie T-Shirts für die Arche bedruckt haben, und dann zum Tag der offenen Tür noch eine riesige Werbe-Plane aufgestellt haben, und für 10 Leute himmelblaue wunderschöne warme Sweat-Shirts bedruckt haben, ebenfalls für die „Tierhilfe Arche Himmelblau“, damit man die Helfer auf der Arche bei offiziellen Anlässen immer sofort erkennen kann. Es war eine wirklich wundervolle Idee, und wir sind überglücklich über diese T-Shirts und Sweat-Shirts. Bereits im Vorfeld hat Bendikt Häring mit seiner Sponsoren-Gruppe 10.000 !!!!! Flyer für die Arche drucken lassen, die überall ausgelegt werden können als Werbung für den Tierschutzhof, und für den Tag der offenen Tür hat er es sich nicht nehmen lassen 100 Plakate zu drucken zum Aushängen!

Ihr Lieben – was würden wir ohne euch Alle nur machen! Ihr habt uns so sehr geholfen – wir danken euch von ganzem Herzen für diese unglaubliche Unterstützung.

Jedenfalls haben wir beschlossen, dass wir im nächsten Jahr bestimmt wieder einen Tag der offenen Tür veranstalten werden – und wir freuen uns darauf euch da alle wieder zu sehen.

Das Baby ist da!
Unsere Tierärztin, Frau Franka Eylandt, hat am Montag, 30. Mai einen kleinen Jungen zur Welt gebracht, den kleinen Dorian.
Mama und Baby sind wohlauf, die Geburt hat nur 2 Stunden gedauert, Amelie und Louis freuen sich über ihr süßes kleines Geschwisterchen.
Frau Eylandt möchte gerne erst mal 2-3 Wochen Pause machen und sich um ihr Baby kümmern, aber ab dann ist sie wieder voll im Einsatz.

Rettungsfahrt vom 24. bis 26. März 2011

Unsere erste Polenfahrt im Jahr 2011 liegt hinter uns. Dieses mal haben wir nur Hunde aus dem total überfüllten Tierheim Piotrkow Trybunalski geholt und dem Tierheim Lodz einen Besuch abgestattet, um Spenden abzuladen und die nächsten Hunde zu besprechen, die aus diesem Tierheim herausgeholt werden sollen. Samstag, 26.März am Abend sind viele neue Hunde, darunter etliche Notfälle, auf der Arche wohlbehalten gelandet. Alle Hunde finden Sie unter „zu vermitteln“.

Bei unserem Rundgang durch das Tierheim Piotrkow Trybunalski, das ja seit Dezember umgezogen ist in ein umgebautes Fabrik-Gebäude, fiel uns positiv auf, dass jetzt die Hunde, die vorher an kurzen Ketten angebunden waren im alten Tierheim, nun miteinander in den Zwingern spielen können. Allerdings sind die Zwinger viel zu klein für die vielen Hunde die oft darin untergebracht werden müssen. Es sind zu wenige Zwinger vorhanden für die Unmenge an Hunden die pro Woche hierher gebracht werden, und so ist es weiterhin ganz wichtig hier zu helfen und Hunde zu retten, obwohl jetzt die Unterbringung viel sauberer ist als vorher, und man auch einen besseren Überblick hat über die Hunde. Vorher ist auf dem riesigen Gelände über das die Hunde verstreut waren schon öfters mal ein Hund einfach vergessen worden. Leider kann man nun auch nicht mehr zu den Hunden hingehen - das ist in Zwingern unmöglich – man kann sie nur von außen betrachten – und auch das ist oft schon schwierig weil es Eifersüchteleien gibt und die stärkeren Hunde die kleineren oder schwächeren Hunde weg drücken oder sogar nach ihnen schnappen.

Timi ist am Dienstag, den 15. März von der spezialisierten Tierchirurgin Frau Messmer operiert worden. Dabei ist das Beinchen komplett entfernt worden. Der Knochen piekste an einer Stelle schon fast durch die Haut durch. Unsere Tierärztin Frau Eylandt hat bei der OP assistiert. Timi hat die OP gut überstanden. Frau Eylandt schaut jeden Tag nach ihm. 


So sieht er jetzt aus, aber das Fell wird ja nachwachsen.

So sah das Bein vorher aus.

Er war ja über mehrere Wochen mit einer älteren Schäferhündin auf den Feldern rund um Piotrkow unterwegs. Dabei muß der winzige kleine Kerl mit einem Hinterfüßchen in eine Rattenfalle geraten sein. Der Tierarzt im Tierheim in Piotrkow konnte seine Pfote nicht retten, und hat sie ganz unten am Sprunggelenk abgenommen. Aber jetzt versucht Timi manchmal auf dem Stumpf zu stützen- das tut ihm sehr weh, bald wird die Haut durch-gepiekst sein... Unsere Tierärztin auf der Arche hat sich den kleinen Mann unter den Arm geklemmt und ist mit ihm zu einer speziellen Tier-Chirurgin gegangen und hat ihn dort vorgestellt. Man muß das ganze Hinterbeinchen bis ganz oben in die Hüfte abnehmen hat diese Chirurgin gesagt- es war eine komplett falsche OP gewesen – sie ist fast in Ohnmacht gefallen als sie das Beinchen sah.

Jetzt müssen wir Timi dringend nachamputieren lassen, damit er ganz schnell ganz gesund wird und in hoffentlich bald in eine eigene Familie ziehen kann. Timi hat es so verdient dass ihm wirklich geholfen wird- er ist nur süß, nur lieb, nur goldig. Er sieht aus wie ein kleines lebendiges Steiff-Tier, er rast auf seinen 3 Beinchen herum wie verrückt und ist gar kein bisschen „behindert“... er hat eben einfach nur 3 Beinchen- aber das macht ihm gar nichts aus... wir müssen nur dafür sorgen dass das kaputte Beinchen wirklich so abgenommen wird dass er keine Schmerzen mehr hat und ganz gesund wird!

Update:

Der Notfall-Hund Timi wird jetzt am Donnerstag, 17. März an seinem Hinterbeinchen amputiert.
Wir hoffen sehr dass er die Operation gut übersteht und alles gut verläuft!

Ganz herzlichen Dank an alle Spender, die uns helfen diese Operation zu finanzieren. Ohne Ihre Hilfe würden wir das nicht schaffen!

Eine Wanderung zugunsten der Arche

Es war ein wunderbar sonniger Frühlingstag, als sich ca 20 Hunde mit ihren Besitzern auf dem CSI-Parkplatz bei Aach eingefunden haben zu einer Wanderung zugunsten der Arche Himmelblau. Wir konnten viele Arche-Hunde begrüßen- Frau Probst-Stockmann, Nina Dettling (die Tierarzt-Helferin auf der Arche) , und Frau Eylandt, die Arche-Tierärztin waren auch mit von der Partie und waren überglücklich über die vielen bekannten Gesichter und fröhlichen Hunde. Kirstin Stöckel und Nicole Katz von Dog and Walk hatte alles bestens im Griff- alle Hunde spielten und tobten - fast alle Hunde konnten ohne Leine mitlaufen – es war ein ausgelassener fröhlicher Spaziergang bei dem sowohl bei Hunden als auch bei den Besitzern neue Bekanntschaften geschlossen werden konnten. Allen hat es unglaublich viel Spaß gemacht – wir danken allen Leuten die gekommen sind und die wir auch neu kennenlernen durften. Danke für all die Spenden die die Arche auf diese Weise bekommen hat- Riesenmengen an Futter sind mittlerweile auf der Arche eingetroffen – wir sind so glücklich über diese Hilfe.

Einen Stick mit ganz vielen Bildern vom Hundespaziergang (Frau Allenstein und Frau Spitzl haben fotografiert) haben wir im Geschäft Dog and Walk hinterlegt, bei Kirstin Stöckel. Dort kann sich jeder den Stick ausleihen und die Bilder auf seinen PC herunterladen!

Maciejka hat eine wundervolle Orthese bekommen

Das Orthopädie-Fachgeschäft Jäckle in Singen hat mit seiner gesamten Crew ein wahres Wunder vollbracht, und nicht nur einen „Schuh“ für Maciejka gebastelt, sondern eine richtige „Orthese“ die ihren Fuß fest umschließt in einer weichen aber stabilen Schale, auf die dann eine Sohle und ein kleiner Absatz aufgebaut ist, so dass sie nun richtig belasten kann, weil die Beinlänge jetzt ausgeglichen ist, und sie mit der Sohle wunderbar abrollen kann. Am Donnerstag, 27. Januar war Anprobe und Fertigstellung, und sogar der Chef persönlich hat die ganze Sache überwacht, die eine Gemeinschaftsproduktion der GESAMTEN Werkstatt war – alle Beschäftigten haben sich etwas ausgedacht wie man der kleinen lieben Maus helfen kann. Natürlich war auch die Patentante von Maciejka wieder dabei – Elke Bug, die das alles angeleiert hatte, und Maciejka war total lieb und brav, hat supergut mitgemacht, und sich total in Sina verliebt, die auch in der Werkstatt der Firma Jäckle arbeitet, und die ihr dauernd die Orthese an und ausziehen durfte und ganz viel mit ihr geübt hat. 


Holger Messmer, der die ganze Vorarbeit geleistet hatte war natürlich auch dabei und hat den Schuh dann zusammen mit Sina fertiggestellt. Auch Herr Jäckle selbst hat persönlich mit Maciejka geübt dass sie gut belastet und schön läuft 


- und wir sind dann ganz stolz mit der neuen Orthese von der Firma Jäckle zum Parkhaus gelaufen und alle Leute haben geschaut, was Maciejka da Tolles an ihrem Fuß hat.

Tausend Dank an alle die sich hier beteiligt haben eine Lösung zu suchen und zu erschaffen!


Ihr seid wirklich GROSSE KLASSE!!!!!

 

Frau Elke Bug hatte schon 2x Geld gespendet für die behinderte Maciejka, die ihr sehr am Herzen liegt. Jetzt hat sie ab Januar 2011 die Patenschaft für Maciejka übernommen, und spendet für sie 20 Euro pro Monat! Wir danken Frau Bug ganz herzlich für diese Unterstützung.

Außerdem hat sich Frau Bug darum gekümmert, dass Maciejka endlich ihren orthopädischen Schuh bekommt – in ihrer Bekanntschaft gibt es einen Meister für solche Sachen, und dieser Mann hat sich bereit erklärt eine Schuhversorgung zu versuchen!!!

Heute, 7. Januar 2011 waren wir jetzt bei der Firma Jäckle in Singen, dort arbeitet Holger, und haben ihm Maciejka gezeigt. Er hat sie genau untersucht, ein Video von ihr gemacht und einen Abdruck von ihrem Fuß gemacht.... und jetzt wird er anfangen zu basteln! Wir sind SOOOOO gespannt auf das Ergebnis! Die Patentante Frau Bug war natürlich auch dabei und hat ganz fest mitgeholfen. Danke für all diese Unterstützung und Hilfe! Auf dem Bild ist die tolle Patentante Frau Bug mit einer lachenden Maciejka auf dem Arm, und Holger, der die Schuhversorgung möglich machen will, mit dem gelungenen Abdruck.

 

Update Handicap-Hunde Maciejka:

Der orthopädische Schuh ist von Orthopädie-Mechaniker-Meister Holger soweit fertig gestellt worden, dass wir nächste Woche zur Anprobe fahren können. Wenn alles klappt wird er ganz bald fertiggestellt werden und dann kann die kleine Maus mit einem „ordentlichen“ Schuh durch die Gegend sausen. Wir werden Bilder machen und berichten.

Zgembo

Wir haben am Dienstag, den 18.01.2011 um 15.30 Uhr einen Termin in der Tierklinik in Ravensburg bei der Kardiologin. Dort werden die notwendigen Voruntersuchungen für die Herzoperation für Zgembo gemacht. Wir werden berichten!

 

Der kleine, erst 1-jährige süße Zgembo (Zwitter) muß sicherlich noch längere Zeit auf der Arche bleiben, bis er seine Herz-OP und seine Unterleibs-OP gut überstanden hat... wir warten auf einen Termin in der neuen Tierklinik von Ravensburg. Die Tierärztin auf der Arche, Frau Franka Eylandt, kümmert sich ganz intensiv darum.

 

Update Handicap-Hund Zgembo / herzkrank:

Am Dienstag, 18.Januar wurde Zgembo in der Tierklinik in Ravensburg vorgestellt. Dort gibt es eine sehr nette und engagierte Herzspezialistin, Frau Dr. Nicole Dorn, die sich Zgembo ganz genau und gründlich angesehen hat und ihn mit allen zur Verfügung stehenden Apparaten untersucht hat. Unsere Tierärztin, Frau Franka Eylandt, hat Zgembo extra begleitet, damit sie genau sieht was wirklich mit ihm los ist, alle Untersuchungen mit verfolgen kann, und dann mit entscheiden, was für ihn jetzt das Richtige ist. Zgembos Herz wurde geröntgt, er bekam ein EKG und eine Ultraschall-Untersuchung des Herzens, er wurde wirklich 90 Minuten lang auf den Kopf gestellt, und er erwies sich als ein ganz komplizierter, ganz seltener und ganz schwieriger Fall.

Bei ihm ist etwas passiert, was kaum ein Hund überlebt: der Kurzschluß in seinem Herzen zur Lunge hat sich aufgrund der immer mehr ansteigenden Druckverhältnisse „umgedreht“ und läuft jetzt in die entgegengesetzte Richtung. Man spricht von einer „Shunt-Umkehr“. Das hat ihm jetzt zwar erst mal sein kleines Leben gerettet, aber dadurch kann er jetzt nicht mehr operiert werden- er wäre jetzt sofort tot. Zgembo muß also mit seinem Herzen jetzt alleine weiterkämpfen so lange es irgend geht. Man kann ihn – leider – auch nicht mit Medikamenten unterstützen. Irgendwann wird es soweit sein, dass sein Herz die enorme Anstrengung nicht mehr schafft, und dann werden wir ihn über die Regenbogenbrücke schicken müssen. Wir waren alle unendlich traurig dass eine OP ihm jetzt nicht mehr helfen kann – aber wir werden ihn einfach ganz fest lieb haben, und ihm die Zeit, die ihm noch bleibt, auf der Arche so schön machen, wie es uns nur irgend möglich ist. Es wäre toll, wenn Zgembo noch Paten finden könnte, die mit ihm langsam und behutsam spazieren laufen, die mit ihm spielen, und ihn einfach im Arm halten und streicheln und ihm Wärme und Liebe geben. Paten die ihn regelmäßig auf der Arche besuchen und ihn dort betreuen.

Auf dem Bild sieht man Zgembo auf dem Arm von Frau Probst-Stockmann und die Kardiologin der Tierklinik Ravensburg - Frau Dr. Dorn, und auf dem anderen Bild die Ultraschall-Untersuchung des Herzens von Zgembo.

Danke!

Wir danken von Herzen allen Freunden und Helfern der Arche Himmelblau! Wir danken allen Familien die einen Hund von uns adoptiert haben, und ihm nun die Sonnenseiten des Lebens zeigen. Wir danken allen Leuten die uns so großzügig mit Spenden für die Tierheime ausgestattet haben, dass wir wirklich einen Riesenwagen voller Geschenke für die Hunde mitbringen konnten, die ihnen helfen diesen Winter zu überleben.

Ohne all diese Hilfe hätten wir es nicht geschafft!

Ich bedanke mich bei meinen „Beifahrern“ der Rettungsfahrten, die so viel Zeit und Kraft zur Verfügung gestellt haben um „unsere Hunde“ dort raus zu holen in ein schöneres Leben. Ich danke euch für eure Liebe und Geduld, für eure Nerven und dass ich euch auf diese besondere Weise kennenlernen durfte!

Ganz besonders bedanken möchte ich mich bei „unseren 3 Mädels“, die seit der letzten Rettungsfahrt ständig auf der Arche mithelfen!!! Hunde spazieren führen, sie im Garten rennen lassen, Hundehaus immer wieder schön machen, füttern helfen und einfach DA sind! (und nebenbei auch noch bei Vermittlungen mithelfen...) Ehrlich: ohne Nina, Alice und Mareike würden wir es im Moment mit all den Hunden nicht schaffen. Ihr seid Klasse! Was würden wir ohne euch tun!

Dringend:  wir suchen weitere Leute / Mädchen, die gerne mit Hunden spazieren gehen, sie auch mal waschen und bürsten wollen und ein bisschen mithelfen auf der Arche wenn grade „Hochbetrieb“ ist... Bitte telefonisch oder per Mail melden!

 

Allen Freunden der „Arche Himmelblau“ wünschen wir ein Wunder-volles Jahr 2011. Wir freuen uns auf dieses Neue Jahr, und wir sind sicher: alle zusammen schaffen wir es, dass es wieder ein Jahr voller Wunder wird!

 

Alles Liebe

Annette von der Arche Himmelblau

 

August-Rettungsfahrt: Annette, Maria (Chef-Pflegerin von Piotrkow Trybunalski) und Eva (Beifahrerin August)

 

Wir haben seit dem11.12.10 den 1-jährigen Notfall-Hund Zgembo aus einem Auffanglager in Kroatien, der herzkrank ist.
Wir machen nächste Woche eine Ultraschall-Untersuchung des Herzens und sehen dann weiter.

 

Neuigkeiten von Zgembo: eine ganz liebe Ultraschall-Spezialistin, Tierärztin Antonietta, hat Zgembo am 15. Dezember untersucht. Er hat eine noch offene Querverbindung zwischen Herz und Lunge, die sich normalerweise bei Geburt sofort schließt. Bei ihm ist sie noch offen, und Blut fließt somit immer in der falschen Richtung zurück zum Herzen (offener Ductus A. Botalli). Das muß dringend operativ verschlossen werden, möglichst über einen Herzkatheter. Wir versuchen in Ravensburg einen Vorstellungstermin zu bekommen.

 

 

Rettungsfahrt vom 2.12. bis 4.12.

Wir haben es geschafft- der Rettungs-Transport ist quer durch Polen und wieder zurück gefahren, einmal quer durch die Schneehölle, 1m Neuschnee und minus 24 Grad haben die Fahrt zu einem ganz schwierigen Unternehmen werden lassen, aber wir sind DA und haben wieder ganz viele Hunde heraus holen können, die auch alle die Fahrt geschafft haben - wir sind so froh dass alles doch noch gut gegangen ist.

Leider konnten Bibi mit Baby nicht ausreisen weil das Baby krank war und an der Infusion hing als wir ankamen. Wir hoffen dass Bibi mit Baby dann im Januar über die Hundehilfe Polen ausreisen können.

Dafür haben wir eine winzig kleine Mama mitbekommen, Doris, die ein Baby ADOPTIERT hat (also nicht ihr eigenes!!) und für das kleine Baby, das wir Dana getauft haben, ganz liebevoll sorgt. Das winzige Baby, das noch nicht mal 1kg wiegt, ist erst ca.6 Wochen alt ,und kann noch nicht vermittelt werden, deshalb muß natürlich auch die Mama noch bei uns bleiben und weiterhin für ihr Adoptivkind sorgen.

Wir haben noch weitere Notfälle mitgenommen, weil wir ja eine Riesenbox nun frei hatten, und in den Tierheimen TÄGLICH bis zu 10 Hunde neu aufgenommen werden müssen- die Mitarbeiter in den Tierheimen dort verzweifeln fast weil sie gar nicht mehr wissen wo sie alle Hunde unterbringen sollen, viele sind halb erfroren und fast verhungert, in Polen sind es minus 24 Grad gewesen als wir dort waren.

Leider ist uns unsere Kamera (die Finger waren so kalt gewesen...) gleich bei der Ankunft in den Schnee gefallen als wir das Ausladen in Lodz fotografieren wollten... wir haben die Kamera wieder gefunden in dem Riesen- Schneehaufen, aber sie wollte keine Bilder mehr machen... leider haben wir also gar nichts dokumentieren können- wir sind selbst total traurig deswegen.

Aber beide Tierheime waren überglücklich über diese Riesenmengen an Spenden- sie haben sich so bedankt und uns die Hunde gezeigt die schon in den Decken schlafen durften die wir beim letzten Mal gebracht hatten. Es ist gut dass es jetzt so viele neue Decken gab, denn bei dem Wetter muß man sie fast täglich tauschen und waschen, und ohne Decken sind die Hunde verloren bei der Kälte!

Da wir diesmal wirklich viele Notfälle mitgebracht haben, das Wetter so schlecht ist, und der Termin vor Weihnachten sowieso nicht sehr günstig war, haben wir beschlossen den

 

Tag der offenen Tür am  Sonntag, 12. Dezember ausfallen zu lassen!!!!!!

 

Wir freuen uns natürlich trotzdem über Jeden der kommt um die Hunde zu besuchen, sich einen Hund aussuchen möchte um ihm endlich eine eigene Familie zu schenken, oder der einfach mithelfen will auf der Arche.... wir könnten im Moment wirklich JEDE Hand zusätzlich gebrauchen... Maria hat uns so viele Hundekinder eingepackt, die einfach keine Chance hatten den Winter in Polen zu überleben. Jedes einzelne bräuchte so dringend eine Bezugsperson die mit ihm läuft, mit ihm spielt, die es einfach im Arm hält und ihm Geborgenheit und Liebe gibt! Wir werden den Tag der offenen Tür bei besserem Wetter nachholen, aber im Moment ist es einfach wichtiger den Hunden die Zeit zu schenken und uns um sie intensivst zu kümmern- ihr könnt gerne auf der Seite „zu vermitteln“ nachlesen was für schlimme Schicksale viele von ihnen hatten, es war so dringend gewesen sie alle zu retten!

 

Wir suchen immer Paten, die die Ausreise unserer Hunde finanziell unterstützen, denn die Fahrt nach Polen selbst ist immer schon sehr kostenintensiv. Das Freikaufen der Hunde mit Pässen und Impfungen reißt ein immenses Loch in die Vereinskasse- wir wären auch da für Ausreise-Patenschaften mehr als dankbar! Mit 50 Euro ermöglichen Sie einem Hund die Ausreise nach Deutschland in ein besseres Leben! Dafür kann eine Spendenbescheinigung ausgestellt werden!

 

Die letzte Rettungsfahrt 2010

Die Arche wird eine letzte Rettungsfahrt nach Polen vom 2.12. bis zum 4.12.2010 durchführen,
wieder in die beiden Tierheime Piotrokow Trybunalsky und Lodz.

Piotrokow Trybunalski Lodz

Es dürfen die letzten Hunde dieses Jahr ausreisen, und wir haben uns bemüht,
 wirklich dringende Hunde und Notfälle auf unsere Ausreise-Liste zu setzen.

Auch können jetzt zum letzten Mal vor dem Winter und WÄHREND DES WINTERS!!!
Hilfsgüter nach Polen gebracht werden. Januar und Februar sind die Strassen oft unpassierbar.
Alles was wir jetzt nicht mitnehmen kommt für diesen Winter nicht mehr an!!

Spendenaufruf

Wir bitten Sie deshalb inständig uns zu helfen dass unser Auto auch bei der Hinfahrt rappelvoll ist- bitte misten Sie aus, und geben Sie uns alle Handtücher mit die Sie nicht mehr brauchen, alle alten Decken (die dürfen auch Risse oder Löcher haben... was denken Sie was die Hunde damit machen wenn sie in ihren Hundehütten liegen).. aber die Hunde brauchen Unterlagen die wärmen und die man auch waschen kann. Wir würden auch gerne noch viel Futter mitnehmen damit es eine Zeitlang reicht. Wer in der Nähe wohnt kann die Futterspenden auf die Arche bringen, aber wir freuen uns auch über Geldspenden und kaufen Futtersäcke die wir dann mitnehmen. Wir haben das Hundebedarfs-Geschäft Dog and Walk  in Stockach, das uns unterstützt und uns großzügige Preisnachlässe gewährt für unsere Einkäufe für Polen, dort würden wir dann Welpenfutter kaufen das immer gebraucht wird und für die großen Hunde soviel Futter wie irgend möglich.

Wir werden auch kleine Geschenk-Tüten packen mit Süßigkeiten für die Tierheim-Mitarbeiter um auch für sie ein kleines Weihnachtsgeschenk zu haben... (Tierheim-Mitarbeiter in Polen verdienen ca 900 Sloty, das entspricht ca 225 Euro pro Monat!!) wer will kann also auch gerne so eine „Geschenk-Tüte“ für uns packen, die wir dann mitnehmen.

Wir möchten, falls genug Geld zusammenkommt, auch noch 3-4 Hundehütten für Piotrokow Trybunalski kaufen, weil dort wieder so viele Hütten baufällig sind dass die Hunde, die darin wohnen müssen, eigentlich keine Chance haben den Winter zu überstehen. Eine Hundehütte für einen mittleren bis großen Hund kostet in Polen ca 120 Euro voll isoliert und mit doppeltem Boden der auch isoliert wird.

Wir machen eine Spendentafel und jeder kann dann sehen, wieviel Geld zusammen gekommen ist und was wir davon realisieren konnten. Unsere Kassenwartin stellt Ihnen gerne für Ihre Spenden Spendenbescheinigungen aus!

Die Hunde, die wir auf dieser letzten Rettungsfahrt für die Arche mitnehmen, können Sie auf der Seite „zu vermitteln“ schon ansehen und auch reservieren lassen.

Am Wochenende nach der Rettungsfahrt – am Sonntag 12. Dezember, gibt es auf der Arche einen „Tag der offenen Tür“  von 14 Uhr bis 17 Uhr, an dem wir die Arche Himmelblau sowie  unsere Fahrten und die Tierheime vorstellen, und auch unsere Vermittlungs- Hunde, die Weihnachten schon am liebsten in ihren eigenen Familien feiern möchten.

Spenden bitte auf das Konto:

Tierhilfe Arche Himmelblau
Konto Nr.:  561 94 08
BLZ: 69251445
Bezirkssparkasse Engen-Gottmadingen

Spendentafel für Dezember:

Frau P.Stein hat eine Riesentasche mit Verbandsmaterial für Piotrokow Trybunalski gespendet für das neue Tierarzt-Zimmer! Tausend Dank!!

Frau Probst spendet 15 Fleece-Decken für Piotrokow Trybunalski für die Hundehütten-Winter-Ausstattung!

Frau Schneider spendet 2 Riesensäcke mit Handtüchern für Lodz und PT

Herr Stockmann spendet 50 € als Ausreisepatenschaft für Bibi.

Frau Martina Meyer aus der Schweiz spendet eine Riesenschachtel mit Medikamenten und Verbandszeug für Piotrokow Trybunalsk.

Lydia aus Radolfzell spendet eine Palette Hundefutterdosen und 50 Euro für die Stiftung für schwerkranke Hunde in Lodz

Katja Renner konnte aus einer Betten-Umtausch-Aktion eines großen Möbelhauses ganz viele Betten für die Arche retten.... Sie selbst spendete noch einen Riesensack Trockenfutter!

Die Hundeschule Dog Heart aus Radolfzell hat alle Mitglieder um Spenden gebeten und es kamen Unmengen an Decken und Handtüchern zusammen, sowie Hundefutter und Näpfe

Arno Benz aus Stockach konnte Industrieheizungen für die Welpenzimmer in Piotrokow Trybunalski bekommen, sowie einen Heizstrahler den wir für schwerkranke Hunde dort nehmen können.

Frau Paggliazzo aus Engen hat alle Nachbarn um Spenden für die Polenfahrt der Arche gebeten und es kamen mehrere Säcke mit Handtüchern und Decken zusammen.

Die Patienten der Krankengymnastikpraxis Probst waren klasse und haben riesige Mengen an Handtüchern und Decken gespendet

Das Hundebedarfsgeschäft Dog and Walk in Stockach hat fleissig gesammelt- Riesensäcke mit Futter standen bereit für uns, viele Tüten mit Leckerlies, Leinen und ganz viel Spielzeug für die Hundekinder wurden gesammelt...

Heike Breitsprecher aus Mauenheim hat im Freundes - und Bekanntenkreis gesammelt und Unmengen an Spenden am Dienstag auf die Arche gebracht

Frau Carmen Veeser hat mit ihrer Schulklasse 4a aus Neuhausen ob Eck für die Hunde in Polen ganz viele nützliche Dinge gesammelt- sogar eine Winterjacke wurde gespendet!

 

 

Unser Auto ist voll bis unters Dach- wir danken allen, die uns so sehr geholfen haben von ganzem Herzen! Die Spenden werden nötigst gebraucht werden- wir machen Fotos vom Ausladen und stellen alles auf die Homepage... außerdem erzählen wir euch gerne alles ganz genau au unserem

Tag der Offenen Tür  am 12. Dezember 14-17 Uhr!!!

 

Wir begrüßen ganz herzlich Frau U. Sahlmann als neues Vereinsmitglied!

Unsere Rettungsfahrt liegt hinter uns!!

Vom 21.10 bis 23.10.2010 fand die 2. Rettungsfahrt der Tierhilfe Arche Himmelblau statt.

Viele Hunde konnten den Weg in die Freiheit antreten. Wir haben auch für 2 Schweizer Organisationen
Hunde mitgebracht, sowie 2 Notfälle noch für Deutsche Organisationen, die sich spontan zur Aufnahme
bereit erklärt haben, um das Leben dieser Hunde zu retten.


Futtervorräte


Zustände in PT

Die Tierärztin Franka Eylandt begleitete diesmal als „Beifahrer“ den Transport und konnte viele Hunde in Polen
ärztlich begutachten und auch vielen Hunden bereits Medikamente geben. Frau Eylandt war entsetzt über
die Zustände in den polnischen Tierheimen, hätte sich das nie vorstellen können trotz der vielen Bilder,
und versprach im nächsten Jahr wieder mitzukommen, um wenigstens ein bisschen helfen zu können.

Diesmal hatten wir ein großes Aufgaben-Programm, denn viele Hunde im Tierheim Lodz sollten von uns persönlich
angesehen werden um einen umfassenden Eindruck von dem Hund zu erhalten,  damit der Hund besser vermittelt 
werden kann. Aufgrund dieser Einschätzung dürfen jetzt im November viele Lodz-Hunde mit unserer
großen Partner-Organisation Hundehilfe-Polen ausreisen.


Verzweifelte Zwingerhunde

In Piotrokow Tribunalsky gab es viele Notfälle die ärztlich behandelt werden mussten, was Frau Eylandt so gut
es ging gemacht hat (wir konnten nur draussen behandeln- es gab kein Arztzimmer geschweige denn einen OP),
hier leben 300 Hunde an Ketten! Einen Notfall mit einem total vereiterten Ohr – FARO – nahmen wir spontan
noch mit nach Deutschland, er ging ins Tierschutzliga-Dorf , und von dort aus sofort in eine Tierklinik.


Erika mit ihren Babys

Ein weiterer Notfall war eine sehr kleine Hündin mit 7 Welpen – hamstergroß – die aus der Krankenstation
ausquartiert werden sollte weil so viele neue Hunde dort aufgenommen werden mussten. Es gab keinen Platz
im Tierheim draussen wo sie mit ihren Welpen sicher gewesen wäre – es gibt ein riesengroßes Rattenproblem dort –
die Kleinen wären sofort von den Ratten gefressen worden. Also packten wir auch Erika mit ihren Babies noch mit ein,
sie werden jetzt bei Stuttgart auf einer Pflegestelle der Hundehilfe Polen versorgt.


Verletzte Welpen

Da im Oktober bislang wegen Internet-Problemen keine neuen Hunde, die in Piotrokow aufgenommen worden waren,
auf die Homepage der Hundehilfe Polen gekommen waren, haben Frau Eylandt und Frau Probst-Stockmann 15
neue Hunde gesichtet, fotografiert, Beschreibungen auf polnisch erhalten die noch übersetzt werden,
und wir hoffen, dass diese Hunde jetzt auch schnell neue Familien finden die sie adoptieren möchten.


Hunde-Kindergarten

Auch die Hunde die für die Arche eingeplant waren sind alle wohlbehalten angekommen,
zwei von ihnen wurden bereits am Sonntag adoptiert.

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